Forum: Karriere
Neue Arbeit: Wer nicht mitspielt, fliegt
DPA

Die Arbeitswelt der Zukunft ist demokratisch. Jeder kann mitreden, Führungskräfte verlieren Macht. Alles nicht echt, sagt Professor Christian Scholz: Bei Amazon & Co. gehe es um knallharte Kontrolle und die Jagd auf "Minderleister".

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SPONU 16.09.2015, 13:50
1. Ein Beitrag der Mut macht...

...NOT

Denn über kurz oder lang werden die Methoden der Grossen Player auch von den KMUs übernommen. Und wohin soll dann der geknechtete, digitalisierte Arbeiter noch hinwechseln? Ins Facility Management? Auch dort bleibt nur 1,69 Minute für 10x Schreibtisch wischen.

Gute Nacht...

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moneysac123 16.09.2015, 13:52
2.

Wer einmal sein eigener Chef war möchte niemals mehr angestellt sein :D

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hedgehog66 16.09.2015, 13:58
3. Immer höher! Immer weiter! Immer schneller!

Ganz aktuell gestern im SPON:

BMW-Chef Krüger forderte unlängst von den Führungskräften und Mitarbeitern 'Wir müssen schneller werden!'
Dann brach er gestern auf der IAA in Frankfurt/M. zusammen ...

Können mir die Chefs bitte mal erklären, wo das hinführen soll und wo/wie das endet???

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Newspeak 16.09.2015, 14:07
4. ...

Irgendwann, das zeigt die Geschichte der Menschheit dutzendfach, ist Schluß mit lustig. Dann geht es den Ausbeutern an den Kragen und auch vermeintliche Big Player sind dann vielleicht relativ schnell verschwunden.

Demokratie ist nicht deshalb so erfolgreich, weil sie besonders efffizient wäre. Sondern, weil sie die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt. Jeder, der meint, er könne das dauerhaft außer Acht lassen, ist heute schon auf dem absteigenden Ast.

Vielleicht erleben wir es ja noch, daß sich die Wirtschaftsordnung radikal verändert. Dann werden Großkonzerne, die zum schlechten Zustand der Welt beigetragen haben, vielleicht Parias. Amazon wird seinen Platz in den Geschichtsbüchern finden, aber vielleicht als Beispiel, wie man es nicht macht. Amazon ist bei der nächsten Finanzkrise doch direkt am Ende, weil dann das Kapital zum ständigen Investieren wegbricht. Und wenn nicht, dann sind trotzdem irgendwann alle Märkte erschlossen, auch dann wird der Investor irgendwann mal sein Geld zurückfordern. Amazon ist bisher nur ein Versprechen in die Zukunft, daß man noch weiter wachsen wird, daß man noch mächtiger wird, und noch reicher. Der Tag wird kommen, wo man dieses Versprechen einlösen muß.

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exHotelmanager 16.09.2015, 14:13
5.

Wie kommt man auf die Idee, ein "demokratisch geführtes Unternehmen" zu fordern? Demokratie ist ein politischer Weg und hat in einer Unternehmensführung keinen Platz. wir sollten froh sein, dass es in Deutschland politisch gesetzte Grenzen für Unternehmen gibt, die den Arbeitnehmern auch rechte geben und sie vor besonders grober Willkür wie Abhören schützen. "Anschwärzen" ist allerdings nirgendwo fremd, wenn auch meist nicht offen vom Unternehmen gefördert. Handlungen zum Schaden des Unternehmens müssen aber genaugenommen von jedem Mitarbeiter gemeldet werden, weil er sich sonst zum Mittäter macht.

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K:F 16.09.2015, 14:15
6. War schon immer so!

Nur inzwischen offensichtlicher. Wes Brot ich es, des Lied ich sing. Zur Überraschung von so manchem AG kommen Menschen heute nicht mehr als Bittsteller. So wie der AG mit seinen MA umgeht, so sollte der MA sich seines Könnens und seiner Marktflexibiliät bewusst sein und bleiben. Ja nicht von falschen Versprechen einlullen lassen. Loyalität ist keine Einbahnstraße. Andere Mütter haben auch noch Töchter/ Söhne.

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prof.unrat 16.09.2015, 14:23
7. Gier und Unersättlichkeit

Man kann es nicht anders beschreiben, aber die Gier und Unersättlichkeit sind die Triebkräfte des Marktes (oder auch kapitalistischen Wirtschaftssystems). Und wenn man von anderen Gierigen und Unersättlichen nicht "gefressen" werden möchte, muss man dann noch gieriger und unersättlicher werden (oder eben effizienter, innovativer, reaktionsschneller, flexibler, skrupelloser). Oder man kippt einfach um. Das hat wirklich nichts mit Demokratie zu tun. Demokratisch ist nur, dass die meisten Menschen dieses (Wirtschafts-)System ganz toll finden.

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cm1 16.09.2015, 14:30
8. Irritierend

Habe eigentlich darauf gewartet, dass es endlich mal irgendwo erwähnt wird. Ein Manager von BMW kippt ausgerechnet bei einer PK auf der IAA aus den Latschen und beschädigt damit das Image der Marke. Man kann nur hoffen, dass er nun als Betroffener sensibel handelt, wenn es andere Kollegen mal erwischt.

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freiheitsglocke 16.09.2015, 14:30
9.

Was heißt hier "Jagd"? Ich habe auch keinen Bock, die Arbeit meiner faulen Kollegen mitzuerledigen.

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