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Neue Arbeitswelt: "Die Generation Y ändert die Unternehmen"
Corbis

Sie wollen die Welt verbessern, aber nur ein bisschen. Sie wollen hart arbeiten, aber eher nicht Boss werden. Die Generation Y irritiert viele Vorgesetzte. Thomas Sigi, Personalvorstand bei Audi, spricht im Interview über die 1980 bis 1995 Geborenen: "Machtspielchen kommen auf den Prüfstand."

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hman2 10.08.2012, 13:31
30. Huch?

Zitat von
Ich finde sie nur fücherlich Zumal die meisten auch visuell so aussehen, vor allem die Mädels (auf dem Artikelbild) mit ihren konventionellen und traditionellen Langhaarmähnen.
Also ich empfinde das Betonen von Äußerlichkeiten, wie Sie das tun, als noch viel konventioneller, um nicht zu sagen: Spießig.

Zitat von
und war Mitte der 90er (ab ca. 1996) auch gleich beim Internetstürmen dabei (erst email - wow, war das toll, dann Internetsurfen - damals noch recht rustikal und mit rauschendem Modem). Waren das Zeiten.
Soso, Mitte der Neunziger "gleich" beim Internetstürmen dabei? Da war das Internet aber schon ein viertel Jahrhundert alt...

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Meisenresidenz 10.08.2012, 14:15
31. Wenn diese nicht mehr belastbaren, selbstverliebten

der Generation Y, diue auch noch während der Arbeit geistig nur ums ich selber kreiseln und ihr seelisch-geistiges Wellnessgefühl, die Zukunft für unsere Wirtschaft sein sollen, dann Gute Nacht!

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no idea 10.08.2012, 14:54
32. Gegen Überschriften

Wow, das ist doch tatsächlich mal eine Interview, in dem ich mich sehr gut wiederfinde (ich bin Bj 82). Das überrascht mich gleichzeitig, da ich sehr viele Studenten kenne, die mich mit ihren alten Ansichten wie "Gleitzeit ist doch flexibel genug" immer wieder enttäuschen.
Witzigerweise habe ich gerade in den letzten Tagen mehrere Gespräche über das Thema Arbeitszeit und Arbeitsplatzaustattung gehabt und immer wieder finde ich mich in der Position zu erklären, dass die, die über diese Punkte entscheiden, leider in dem Alter sind, in dem die wenigsten verstehen, dass Motivation durch Arbeitszeit auf Vertrauensbasis in einer ENORM gestiegenen Produktivität resultiert.
Das fängt ja schon bei so Dingen an wie 17" Monitore am Arbeitsplatz. Wenn jemand, der mit dem Rechner groß wurde, Daheim einen 24"er stehen hat und auf einmal in der Arbeitswelt erlebt wie unproduktiv gearbeitet wird allein nur wg. dieser kleinen Eigenschaft und das die wenigsten, eben weil sie älter sind, nicht erkennen wie viel schneller und besser sie arbeiten könnten, ja dann wird demjenigen ganz anders.

Das wichtigste ist aber tatsächlich der Arbeitszeiten Aspekt.
Wir Leben in einer Arbeitswelt in der eher intellektuelle Aufgaben gefragt sind und KEINER kann mehr als 4 Std am Stück volle Konzentration für etwas aufbringen. Danach sinda auch simple Aufgaben schwer. Da macht es null Sinn zu sagen: 8 Std. am Tag muss man da sein ---> Das führt zu viel Schaden (demotivation=schlechter & noch langsahmer arbeiten). ZU viele kennen es, wie am Arbeitsplatz Däumchen gedreht wird --> Zugeben will es fast keiner.

Ich hatte das Glück in den Genuss von absoluter Vertrauensarbeitszeit zu kommen. Das war für ca. einem Jahr. Seither ist das DAS Kriterium, nachdem ich mir einen Arbeitgeber suche. Dafür würde ich auch auf 1000€ Gehalt verzichten -obwohl es lächerlich wäre, da das Unternehmen eigentlich so schon mehr davon profitiert.

Könnt ich ein Buch zu schreiben..

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E.Cartman 10.08.2012, 15:16
33. *Gähn*

Zitat von merdouce
...daß ich nicht zur Generation Y gehöre. Für die wäre ich wahrscheinlich ein Außerirdischer aus einer anderen Galaxie. Aber selbst in meiner Generation (wie wird die eigentlich genannt? Babyboomer?) bin ich die absolute Ausnahme: weiblich, Jahrgang 1964, unverheiratet oh. Kinder, Akademikerin (Fernstudium), mehrsprachig, an die 30x im Leben nach dem Abi wegen Ausbildung und Beruf umgezogen (freiweillig), habe mich nach oben gearbeitet, mittlerweile Führungskraft im europäischen Ausland bei einem nicht-deutschen Autozulieferer mit dem Wunsch, noch weiter in der Welt herumzukommen (Asien?), und in meinem Alter immer noch neugierig auf das Leben, die Welt und neue Aufgaben und Herausforderungen da draußen.
Hätten Sie sich als Jahrgang 1980 so beschrieben müssten Sie sich jetzt eben anhören, so ein charakterloser und systemkonformer Wirtschaftsfaschist zu sein. Da Sie blöderweise doch nicht wegen Jugendalkoholismus, Pornographie etc. im Leben versagt hätten, müsste man Ihnen dann eben so kommen. Und nein, wenn man die Mittzwanziger nimmt sind Sie keine Ausnahme, sondern ziemlich normal.

Zitat von merdouce
Unnütz zu sagen, daß mich das jung gehalten hat und mir letztens gesagt wurde, daß ich vom Aussehen her ohne groß aufzufallen glatt als Abiturientin durchgehen könnte. Wow! Was will ich mehr im Leben. Generation Y? Die verwöhnten Wohlstandskinderchen sollen ruhig weiterschlafen. Umso länger kann ich Karriere machen. Dankeschön!
Dem Teil des Interviews, laut dem Sie mit Ihrer Eitelkeit und der Karriere als Selbstweck niemanden beeindrucken, kann ich dann allerdings zustimmen.

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hman2 10.08.2012, 15:28
34. Huch

Zitat von no idea
Ich hatte das Glück in den Genuss von absoluter Vertrauensarbeitszeit zu kommen. Das war für ca. einem Jahr. Seither ist das DAS Kriterium, nachdem ich mir einen Arbeitgeber suche. Dafür würde ich auch auf 1000€ Gehalt verzichten -obwohl es lächerlich wäre, da das Unternehmen eigentlich so schon mehr davon profitiert.

Keine Sorge. Sie werden auf 1000 Euro verzichten, durch Vertrauensarbeitszeit. Ich schreibe es mal ihrem jugendlichen Alter zu, dass Sie noch nicht erkennen, dass Vertrauensarbeitszeit nur für eine Seite Vorteile hat, für Ihren Arbeitgeber. So kann er Sie mit Arbeit zumüllen dass Sie nie mehr den Feierabend sehen. Überstunden gibt's nicht, folglich bekommen Sie weniger Geld, und wenn Sie sich beschweren wird auf die Vertrauensarbeitszeit verwiesen.

Und der Arbeitgeber spart sich die ganzen Strafzahlungen an die Gewerbeaufsicht, wenn Sie länger als zehn Stunden arbeiten.

Merken Sie sich meine Worte: Sie werden sich die Gleitzeit mit Zeitaufschreibung noch sehnlich zurückwünschen, das garantiere ich Ihnen. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber übermorgen ganz sicher.

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alea 10.08.2012, 16:05
35. dito

kann mich dem vorigen Beitrag nur anschließen. Nachdem ich nun 12 x umgezogen bin (Stuttgart, München, Darmstadt, Emden, Minden, Oldenburg, etc.) habe ich die Nase auch gestrichen voll von der Flexibilität.
Zumal die Unternehmen schizophrener Weise Flexibilität der Mitarbeiter fordern, andererseits aber Kandidaten aus der nahen Region vorziehen. Schlussendlich bin ich auf Grund dessen nicht in der Region gelandet, wo ich hin wollte, aber hier bekommt mich jetzt so schnell auch keiner mehr weg.

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rayon2 10.08.2012, 16:48
36. Revolution ade?

Klingt alles sehr schön und lebenswert? Nur, was geschieht, wenn der Chef nun einmal unfähig oder ein Tyrann ist,, aber das Team nur aus Ylern besteht? Irgendwann muß doch dann jemand vortreten, Mut ist nunmal kein like oder - dislike-Button.

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tobilechat 11.08.2012, 05:31
37. Na bitte, passt doch!

Zitat von sysop
Sie wollen die Welt verbessern, aber nur ein bisschen. Sie wollen hart arbeiten, aber eher nicht Boss werden. Die Generation Y irritiert viele Vorgesetzte. Thomas Sigi, Personalvorstand bei Audi, spricht im Interview über die 1980 bis 1995 Geborenen: "Machtspielchen kommen auf den Prüfstand."
Angepasste Waschlappen, die den Mund nicht aufbekommen. Steigbügelhalter, Mitläufer, willige Vollstrecker (Zitat Daniel Goldhagen), oder?

Genau das, was Deutsche Unternehmen brauchen, nüch?

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rotbonz 11.08.2012, 15:24
38.

Bei meinen Mitarbeitern, die zwischen 80 und 95 geboren sind, steht v.a. Die worklife balance im Vordergrund. Viele Familienväter reduzieren auf auf 90 oder 80 Prozent. Die Frauen sind selbstverständlich nicht berufstätig. Mit dieser Konstellation kann natürlich keine Führungsposition übernommen werden. Auch muss der finanzielle Background gut sein, sonst kann man in der Großstadt keine großen Sprünge machen.

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rabenkrähe 11.08.2012, 19:23
39. jaja

Zitat von sysop
Sie wollen die Welt verbessern, aber nur ein bisschen. Sie wollen hart arbeiten, aber eher nicht Boss werden. Die Generation Y irritiert viele Vorgesetzte. Thomas Sigi, Personalvorstand bei Audi, spricht im Interview über die 1980 bis 1995 Geborenen: "Machtspielchen kommen auf den Prüfstand."
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Es ist doch alles schon absehbar und vorhanden: 60 Prozent der Lohnabhängigen fristen ihr Dasein als Billigst- oder Fronkraft. 20 Prozent nehmen sichere Positionen zu guten Bedingungen ein und 20 Prozent werden die neue Proletarier-Elite, die projektbezogen rund um die Welt oder auch am heimischen PC arbeitet und sich dumm und dämlich verdient.
Die sicherste Folge dieser Entwicklung: Solidarität gibt es unter Lohnabhängigen nicht mehr, sondern eine noch dramatischere Differenzierung als ohnehin in der Gesellschaft!
rabenkrähe

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