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Neue IBM-Strategie: Weg vom Homeoffice
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Das Homeoffice galt lange als Arbeitskonzept der Zukunft: flexibel für Mitarbeiter, preiswert für Unternehmen. IBM steuert jetzt laut einem Medienbericht um. Zurück ins Büro, heißt die Devise.

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lassmabessersein 22.03.2017, 17:28
1. Was genau war nun in den Achtziger- und Neunzigerjahren anders?

Scheint mir eher ein Akt der Verzweifelung, als die Lösung der Probleme.
Vor allen Dingen wird die Motivation bei vielen Mitarbeitern zerstört. Die zwangsweise Umgewöhnung wird bei vielen zur inneren Kündigung oder Arbeitsverweigerung führen. Da hat ein Chef nichts von Mitarbeitermotiviation verstanden. Toi Toi Toi!!!

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noalk 22.03.2017, 17:33
2. vergleichbare Firmen?

Facebook und Apple sind mit IBM nicht zu vergleichen. Facebook und Apple "verdienen" ihr Geld damit, dem Konsumenten etwas zu verkaufen, was er eigentlich nicht braucht. IBM produziert aber so gut wie nichts, was direkt beim Endverbraucher ankommt. Es darf getrost bezweifelt - gar verneint - werden, dass IBM-Mitarbeiter an einem Büroarbeitsplatz 10x produktiver sind als im Homeoffice.

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c.m.johannsen 22.03.2017, 17:34
3. Ja, so ist das nun einmal.

Wettbewerb ist Kampf! Und kämpfen kann man in einem Unternehmen nur gemeinsam. Wer das nicht will, sollte Freelancer oder Ich-AG werden. Man kann nicht alles haben: Gutes Gehalt, Betriebsrente etc. und dafür als Gegenleistung Pseudoarbeiten im Home Office verrichten. Achtung, gleich kommen hier die ersten Helden, bei denen das natürlich alles wunderbar klappt. Die Frage ist nur, wie sie von daheim hart arbeiten können, wenn sie doch Gründe haben, dort sein zu wollen? 10 h Home Office und der Rest für Kinder oder Haustier? Wer es glaubt, wird selig.

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gebe52 22.03.2017, 17:40
4. Arbeitsplätze

»sie kenne "nur ein Rezept für Erfolg" - und das beinhalte großartige Menschen, die richtigen Werkzeuge, eine Mission, die kritische Analyse des eigenen Handelns sowie "wirklich kreative und inspirierende Arbeitsplätze"« – ich hoffe doch, dass mit den inspirierenden Arbeitsplätzen nicht die abgebildeten »Karnickelställe« gemeint sind.
MfG

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Wofgang 22.03.2017, 17:43
5.

Die nächste Entlassungswelle wird die Mitarbeiter sicher nocheinmal zusätzlich motivieren. Man konnte ja auch mal die Mitarbeiter fragen, welche Organisationsstrukturen ihre Produktivität auffressen.

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meister_proper 22.03.2017, 17:50
6. Ich lach mich kapput :-D

Zitat: 'und das beinhalte großartige Menschen, die richtigen Werkzeuge, eine Mission, die kritische Analyse des eigenen Handelns sowie "wirklich kreative und inspirierende Arbeitsplätze". Und die gebe es im Büro.'. Wer mal in einem amerikanischen Bürokomplex war weiß wie es da aussieht. Kein Tageslicht, alle sitzen in diesen Pappschachteln - sehr inspirierend ist das nicht. Und dann der Satz 'Vergleichbare Unternehmen wie Facebook oder Apple machen demnach bis zu zwei Millionen Dollar Umsatz pro Jahr und Mitarbeiter, IBM dagegen nur 200.000 Dollar.'. Wie kann man ein Unternehmen mit einem derart komplexen Produktportfolio wie IBM mit Apple oder Fratzenbuch vergleichen. Das verhält sich zueinander wie eine Obstplantage zu einer Orange (Facebook) oder zu einer Kiste Äpfel (Apple).

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pulverkurt 22.03.2017, 18:00
7. @3: Und schon wieder einer...

... der seine eigene Meinung zum Maßstab für die mannigfaltige Lebenswirklichkeit von Millionen von Arbeitnehmern macht (und das auch noch in äußerst unangenehm herablassender Weise). Hey Mr. Johannsen, wenn home office für Ihren Fall aus welchen Gründen auch immer keinen Sinn macht (Bett oder Kühlschrank zu verlockend nahe?) heißt das doch nicht, daß das für alle anderen ebenfalls nicht funktionieren muß! Ich bin z.B. froh, einmal in der Woche home office zu machen, um mich mal richtig ohne Ablenkung auf etwas Schwieriges zu konzentrieren. Meistens schaffe ich zu Hause sogar mehr als im Büro.

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Herr Knigge 22.03.2017, 18:04
8. @c.m.johannsen

Ich habe keine Kinder, meine Partnerin ist tagsüber selbst arbeiten, die Katze ist draußen in der Natur. Ich werde nicht durch sinnlose Gespräche belästigt und bin somit produktiver als im Büro. Außerdem spare ich 2 Stunden Fahrt pro Tag - die kann ich nutzen, um zum Sport zu gehen. Das bedeutet persönliche Ausgeglichenheit und Gesundheit. Zwei Tage die Woche ist das (in meinem Job) überhaupt kein Problem, sondern absolut förderlich. Analyse und Konzeptentwicklung gewinnt durch HO. Das gilt sicher nicht für jeden Job und hat auch immer etwas mit Selbstdisziplin zu tun - aber wer in ein Büro gesperrt werden muss, um produktiv zu sein, der gehört eh zu der Sorte, die auch im Büro nicht produktiv sind.

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eldoloroso 22.03.2017, 18:19
9. Och ja

Keine Panik, demnächst werden dann shared desks den Börner darstellen, dann wieder eine Runde cubicles und in ca. 8 Jahren kommt das grosse Zauberwort "Homeoffice" wieder aus dem Loch gekrochen. Je nach dem welches Buch die Nachfolger Pelusos gerade gelesen haben.

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