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Neue IBM-Strategie: Weg vom Homeoffice
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Das Homeoffice galt lange als Arbeitskonzept der Zukunft: flexibel für Mitarbeiter, preiswert für Unternehmen. IBM steuert jetzt laut einem Medienbericht um. Zurück ins Büro, heißt die Devise.

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hhseguin 22.03.2017, 21:39
20. Mehr weniger entscheidend...

Kreative Produktivität im Karnickelstall? Widerspricht meiner altersbedingt getrübten Erinnerung aus vielen Jobs mit fast allen Systemen in fast allen Branchen daheim und remote in Großraum-, Kleinraum-, Kunden- und Home Offices. Regelausnahmen tauchen im Call Center auf, dann aus eigenen spezifischen Gründen. Naja, der flexible Geist ist auch bezüglich der Umgebung anpassungsfähig ;-)

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HansPa 22.03.2017, 22:04
21. Ich übersetzte mal:

Leider haben wir zu viele Mitarbeiter, wir müssen uns von 20% trennen. Haben aber keinen Bock auf Abfindung zahlen. Also empfiehlt man den Familienvater umzuziehen. Möglichst von NY nach LA. Er will nicht? OK, dann nicht. Adieu.

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schwebefliege 22.03.2017, 22:50
22.

Sie erinnern mich an den "letzten" Telekom Mitarbeiter welcher in einem 9 stöckigen Hochhaus verblieb. Er kam pünktlich um 08.30h mit dem Fahrrad zur Arbeit ( Fahrstrecke seit 28 Jahren 3,2 km ). Nachdem er seinen Kaffee gekocht und geschlürft hatte saß er den ganzen Tag nur rum und verbrachte die sehr gut dotierte Zeit bis zur seiner Frühverrentung damit, Falschparker aufzuschreiben und diese and das Ordnungsamt zu melden.
Ich gehe davon aus, dass dies Ihre Idealvorstellung von einem produktiven Office Shop ist. Wen dem so ist - gehen Sie doch einfach auch in Rente - ist besser für den Rest der "unproduktiven" Home Worker.

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Alimentator 22.03.2017, 23:00
23. Homeoffice ist die Zukunft für florierende Unternehmen

IBM gehört anscheinend nicht dazu. Die Aussage in den 80ern und 90ern sei Homeoffice passend gewesen ist völlig abwegig. Damals gab es kein oder Internet mit Teletextgeschwindigkeit. Heute mit DSL und Remotedesktop arbeitet man in der Firma, als ob man dort sitzen würde. Also an alle ewig gestrigen Betonköpfe: Heimarbeit für alle, deren Arbeit das hergibt. Minderleistern kann ja das Homeoffice wieder entzogen werden. Wo ist das Problem? Spart nicht nur Büroraum, sondern auch Zeit für die Familie und vermeidet Umweltverschmutzung und Staus.

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hakufu.sansaku 22.03.2017, 23:26
24. 10 mal mehr Umsatz pro Kopf ?

Also wenn Apple und Facebook 10 mal mehr Umsatz pro Mitarbeiter erwirtschaften als ein anderes Unternehmen dann muss die Rechnung irgendwo nicht stimmen.

Apple und Facebook haben Millionen von Mitarbeitern die für Centbeträge arbeiten. Das gleiche gilt auch für Google etc. Nur sind die Nutzer gleichzeitig auch Mitarbeiter. Bestes Beispiel sind Youtuber.

Außerdem kommen weit über 90% der Wertschöpfung bei diesen Firmen eben nicht von den Angestellen sondern von der eingesetzten Technologie. Kapital vs. Arbeitskraft.

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2^8 23.03.2017, 00:42
25. Gab es bei Yahoo auch schon

2013 hat Yahoo-Chefin Mayer das Home-Office abgeschafft, scheint da jedenfalls nicht den gewünschten Erfolg gehabt zu haben ...

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schnarchn 23.03.2017, 07:07
26.

Ich arbeite bei einem OEM in der Automobilindustrie und Home Office, welches so erst seit einigen Jahren möglich ist, trägt ungemein zur Zufriedenheit bei. Gleich vorweg, ich nutze das Home Office nicht wöchentlich, aber im Schnitt ca. 1-2 Tage pro Monat. Damit entspricht meine Situation zwar nicht der von IBM, aber eine Entwicklung weg von der Möglichkeit auch mobil einmal von zuhause aus arbeiten zu können ist für mich der völlig falsche Weg.
Da ich einen längeren Pendelweg habe, hat die Möglichkeit zur Mobilarbeit für mich nur Vorteile:
- Ca. 2 h Fahrtzeit fallen weg an diesem Tag. Das ist für mich ein effektiver Gewinn an Freizeit.
- Ich habe die Möglichkeit z.B. einen Arzttermin tagsüber wahrzunehmen, weil ich die Arbeitszeit passend drum herum gestalten kann. Aufgrund der Pendelstrecken bin ich ansonsten immer auf schwer zu habende Termine Abends angewiesen.
- Damit hängt ganz allgemein die freie Arbeitszeiteinteilung zusammen. Ich kann den Tag komplett flexibel gestalten, unter Berücksichtigung der gesamten täglichen Arbeitszeit. Es ist aber z.B. dann auch kein Problem morgens vier Stunden zu arbeiten, mittags zwei Stunden und sich abends nochmal zwei Stunden hinzusetzen.
- Ich sehe keine Einschränkung in der Arbeitsleistung, ganz im Gegenteil. Ich plane solche Tage im voraus und schaue, dass es keinen zwingenden "vor Ort" Termin für mich gibt. Ansonsten kann man diesen Tag super nutzen, da nicht ständig jemand am Arbeitsplatz steht und man ein klein wenig Distanz vom alltäglichen Wahnsinn bekommt. Man kann dann super E-Mails durcharbeiten, liegengeblieben Tätigkeiten nachholen und ca. 3/4 meiner Besprechungen finden ohnehin über Skype statt. Das geht auch prima von zu Hause aus.
- Und mal vielleicht auch nicht ganz so "ernst" betrachtet: Zuhause kann ich mich auch ohne Probleme in Jogginghose ganz gemütlich vor den Rechner setzen. Kaffee aus meiner eigenen Maschine brühen. Kein Kantinenessen (auch wenn das bei uns in der Arbeit ziemlich gut ist). Es ist einfach eine angenehme und entspannte Atmosphäre.

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heinrichv11 23.03.2017, 07:07
27.

"wirklich kreative und inspirierende Arbeitsplätze". ?? LOL

Das sieht eher einer Legebatterie gleich.
Na ja, es kommt aus der Marketingecke.

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petermalysia 23.03.2017, 07:13
28. Genau ein Manager der diesen Vergleich macht.....

Zitat von noalk
Facebook und Apple sind mit IBM nicht zu vergleichen. Facebook und Apple "verdienen" ihr Geld damit, dem Konsumenten etwas zu verkaufen, was er eigentlich nicht braucht. IBM produziert aber so gut wie nichts, was direkt beim Endverbraucher ankommt. Es darf getrost bezweifelt - gar verneint - werden, dass IBM-Mitarbeiter an einem Büroarbeitsplatz 10x produktiver sind als im Homeoffice.
qualifiziert sich nicht gerade. Als Mitarbeiter wuerde ich allein aus dem Grund mir was anders suchen

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hobbyastronaut 23.03.2017, 07:32
29. Verzweifelung

Wurde die Abkehr von HO nicht auch bei Yahoo als der Produktivitäts- Booster entdeckt?
BTW: Wie steht es eigentlich so um Yahoo?

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