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Neue Studie: Stress im Job treibt Arbeitnehmer in die Frührente

Kaputt und reif für die Rente - mit nur 49 Jahren: Bei fast jedem zweiten Frührentner sind psychische Erkrankungen die Ursache für die Pensionierung, besagt eine neue Studie. Gewerkschafter beklagen den deutlich gestiegenen Druck am Arbeitsplatz.

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imlattig 28.01.2014, 12:51
1. lieber spiegel....

sie schreiben ueber fruehrentner die anschliessend ihre pensionierung
geniessen. rentner bekommen keine pensionen, die bekommen rente.
pensionen bekommen beamte. beamte gehen nicht in rente und bekommen
auch keine. haben sie nun ueber rentner oder pensionaere geschrieben?

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Europa! 28.01.2014, 12:57
2. Machtkämpfe/Mobbing

Zitat von sysop
Kaputt und reif für die Rente - mit nur 49 Jahren: Bei fast jedem zweiten Frührentner sind psychische Erkrankungen die Ursache für die Pensionierung, besagt eine neue Studie. Gewerkschafter beklagen den deutlich gestiegenen Druck am Arbeitsplatz.
Das Problem ist nicht wirklich der "Arbeitsdruck". Denn eigentlich arbeiten die meisten Menschen ja gern. Viel schlimmer sind vielmehr die sinnlosen Machtkämpfe und das Mobbing, mit dem sich Vorgesetzte von ungeliebten Mitarbeitern zu trennen versuchen. Der Kündigungsschutz wird dabei zum Bumerang. Immer häufiger werden Leute, denen man nicht (ohne größere Abfindung) kündigen kann, durch systematische Demütigungen "rausgeekelt". Am Ende sind die Menschen dann fertig und auch für einen anderen Job nicht mehr zu gebrauchen. Erstaunlicherweise haben die Arbeitnehmer in anderen Ländern, wo es keinen Kündigungsschutz gibt (USA) ein viel stärkeres Selbstbewusstsein als bei uns.

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thomweb 28.01.2014, 13:04
3. Damals, bei der V2...

Mann, Mann, Mann, ich kann dieses Gerede nicht mehr hören!
Seit 15 Jahren mache ich nun Webseiten, mehrere Jahre als Angestellter in der IT. Schon vor dem Einstieg ins aktuelle Jahrtausend waren die Bedingungen, wie sie im Artikel beschrieben werden, der absolute Normalfall!
Nur ist in den letzten Jahren die EDV weiter in den Arbeitsbereich vorgedrungen. Also haben Sesselfurzer, DAUs und andere Hirnamputierte nun auch Zugang zu einer Arbeitswelt, mit denen Menschen wie ich seit Jahren kämpfen.

Wer z. B. in einer Internetagentur beschäftigt ist, der wundert sich nicht über 7-Tage-Wochen und 16 Arbeitsstunden am Tag.

Electronic Arts war ein schönes Beispiel: Jeden Tag von 9:00 bis 22:00 Uhr arbeiten. Wer genug geschafft hat, der durfte, wenn es der Chef erlaubte, am Samstag (!) schon um 20:30 nach Hause!
SO ist das Leben in der IT. Dank der Technisierung der Arbeitswelt kommen nun auch Andere in den Genuss dieser Welt.
Letztens lief auf PHOENIX der Raketenmann über Wernher von Braun. Die Arbeitsbedingungen in Mittelbau-Dora erinnern mich immer wieder an die in der IT.

Und was im Artikel noch fehlt: Wer in der IT arbeitet, ist immer der letzte Dreck. Alle IT-ler sich Abschaum, Müll, Kostenfaktoren. Das man als unfähiger Dreckshaufen beschimpft wird, der nicht in der Lage ist zu arbeiten und nur Dreck im Hirn hat, bekomme ich seit Jahren ca. 1.000x am Tag zu hören.

Dieser extrem freundliche Umgangston gegenüber dem Abschaum von Sklaven, der alleine dafür sorgt, dass DAUs arbeiten können, fehlt völlig im Artikel.

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karlsiegfried 28.01.2014, 13:05
4. Altes Lied

Es gab noch nie eine Zeit ohne Druck am Arbeitsplatz. Ausnahme Beamte und öffentlicher Dienst. Die verlassen pünktlich ihren Arbeitsplatz und der Rest wird morgen erledigt. Ausnahme davon Feuerwehr, Polizei, Lokführer und einige andere. Ich kenne Lehrer und andere die wegen 'Druck am Arbeitsplatz' frühpensioniert oder frühverrentet sind. Seitdem sind die ohne Arbeit, aber mit Pension oder Rente oder auch Nebenbeschäftigung, richtig quietschfiedel. Ohne zynisch sein zu wollen, psychische Erkrankungen sind in Mode gekommen. Frage: Was haben denn die Soldaten in den Weltkriegen gemacht? Oder die Menschen in den Fabriken in den Zeiten des Kapitalismus des 19. und 20. Jahrhunderts? Waren die stabiler als heute, haben die sich nicht so angestellt oder was? Dieses Thema sollte wirklich mit allergrößter Vorsicht behandelt werden.

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asdfred 28.01.2014, 13:07
5.

Solange der Rest schön artig weiter buckelt ist die Welt doch in Ordnung. Immer dran denken Michel, dein Chef, Mutti und Europa müssen finanziert werden.

Werde jetzt erstmal schön ausgiebig mein Mittagessen verdauen. Diese Woche keine Maßnahme und heute ist erst Montag. Das Leben ist schön.

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logabjörk 28.01.2014, 13:09
6. Es wird so beschrieben, als wäre es kinderleicht

in Frührente zu kommen!! Mitnichten.

Jeder weiß das.

Man muß schon den Kopf unterm Arm tragen bzw. super Gutachten und Atteste vorweisen können um in Rente zu kommen.
Das wird die letzten 10 Jahre mit allen Mitteln abgewehrt!!!

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!!!Fovea!!! 28.01.2014, 13:09
7.

Zitat von sysop
Kaputt und reif für die Rente - mit nur 49 Jahren: Bei fast jedem zweiten Frührentner sind psychische Erkrankungen die Ursache für die Pensionierung, besagt eine neue Studie. Gewerkschafter beklagen den deutlich gestiegenen Druck am Arbeitsplatz.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass das Thema nicht neu ist?!

Sicher erscheint beim SPON die nächsten Tage ein Artikel, aus dem hervorgeht, dass es uns seit Jahren so gut wie nie zuvor auf der Arbeit geht. Ist bisher in jedem Thema beim SPON in den letzten Jahren. Erst kommt ein Negativbericht, dann ein positiver.
Aber ehrlich gesagt, so richtig neu, investigativ ist der Artikel nicht, da wir aber demnächst viele neue Facharbeiter aus dem Osten haben, ist das sicher nicht schlimmer, dass soviele Deutsche frühverrentet werden und krank sind.

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Klönschnack 28.01.2014, 13:17
8. Na über Rentner natürlich,

Zitat von imlattig
pensionen bekommen beamte. beamte gehen nicht in rente und bekommen auch keine. haben sie nun ueber rentner oder pensionaere geschrieben?
oder kennen Sie einen Beamten, der wegen Stress in Pension geschickt wurde. rofl

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susi_123 28.01.2014, 13:18
9. Ja, einige Kollegen und ich selbst

sind auch gemobbt worden.
Danach braucht man wieder eine gewisse Zeit, um "sich zu fangen". Diese Zeit ist leichter zu verkraften, wenn jemand da ist, der einem zuhört. Das kann oftmals ein Pychologe sein, muss aber nicht..
Das Selbstbewusstsein kommt aber wieder, diese gute Nachricht darf ich hier verkünden.

Ob manche Frühpensionäre schlichtweg keine Lust mehr haben? ...kann ich nicht beantworten, das muss jeder mit seinem Gewissen vereinbaren.

Psychischer Druck, der sich auf Geist, Körper und Seele negativ auswirkt, fängt aber schon heutzutage in der Schule an.
Nicht jeder Mensch hat ein gleich-stabiles Nervenkostüm.
Arbeitgeber sollten die Vorgaben, die sie ihren Mitarbeitern setzen, gründlich überdenken und daran denken, dass ihre Untergebenen keine Kostenstellen auf 2 Beinen sind.

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