Forum: Karriere
Personalmangel: Die unfreiwillige Feuerwehr von Grömitz
Andreas Arnold/ dpa

Freiwillige Feuerwehr? Funktioniert - wie der Name sagt - nur mit Freiwilligen. Weil die fehlen, verpflichtet ein Ort in Schleswig-Holstein jetzt seine Bürger.

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maiki 03.06.2019, 06:47
100. Tagesverfügbarkeit

Das Problem, vor allem auf dem Land, ist doch weniger freiwillige zu finden als freiwillige zu finden die auch tagsüber erreichbar sind. Ich bin selbst bei einer Feuerwehr in einer flächengemeinde. Mein Arbeitsplatz lieg 70 km entfernt. Viele Kameraden haben mindestens 30 Km bis zum Arbeitsplatz. Die Feuerwehr ist bei uns ein wichtiger Faktor für den sozialen Zusammenhalt. Aber unter den angegebenen Bedingungen lässt sich eine Tages Bereitschaft beim besten Willen nicht aufrecht erhalten. Und wenn ich hier lese das die Feuerwehr als Mädchen für alles herhalten muss: fasst euch mal an die eigene Nase. Da wird alarmiert weil ein Ast auf der Straße liegt den man Problemlos selbst von der Stasse ziehen könnte. Aber dann macht man sich aj die Hände schmutzig. Da beschweren sich Leute, das der Keller nach dem leerpumpen nicht auch noch geputzt wird. Und die doppelstrukturen vonTHW und Feuerwehren ist auch nichts anderes als Geldverschwendung die sich vermeiden ließe, wenn man den rechtlichen Rahmen neu abstecken würde. Denn das Aufgabenprofil beider Organisationen überschneiden sich an viele Stellen gewaltig.

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max-mustermann 03.06.2019, 09:05
101.

Zitat von d45gts
Die Frage ist, warum soll es staatliche Aufgabe sein zu retten.
Genau wieso sollte der Staat überhaupt für irgendetwas zuständig sein außer natürlich für das einziehen von üppigen Steuern und Abgaben mit denen sich selbstverliebte Politiker dann überteuerte wie nutzlose Denkmäler ala BER, Stuttgart21, Elbphilharmonie usw. hinstellen. Was gehen den Staat schon die Bürger und das Gemeinwohl an.

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konzernMA 03.06.2019, 10:56
102. das ist ein Problem, dass alle einholen kann...

Ich bin Mitglied in der örtlichen FF und zwar aus Überzeugung. Ich erwarte / erhoffe schnelle und effektive Hilfe im Notfall, also muss ich auch bereit sein dies selbst zu leisten. Wenn die Bürger der betroffenen Orte diese Bereitschaft nicht mitbringen, dann kommt halt der Zwang. Ob eine Wehr "funktioniert" oder nicht, hängt in der Regel von der Führung ab und vom Einsatz aller Beteiligten, denn die Führung kommt aus den eigenen Reihen. Ich bin froh, dass unsere Wehr gut harmoniert und wir uns aufeinander verlassen können. Und obwohl auch wir ein "Schlafdorf" sind, bekommen wir unsere Fahrzeuge so gut wie immer voll. Ob das mit Zwangsverpflichteten auch funktionieren kann, wage ich stark zu bezweifeln, denn wenn die eigene Motivation nicht da ist, wo soll der Einsatzwille dann herkommen? Werbung ist ja schön und gut, besser ist die persönliche Ansprache und die alltägliche Wertschätzung der Gemeinschaft. Und wer von der mangelnden Absicherung philosophiert, sollte sich erstmal mit den Leistungen der FUK auseinandersetzen.
Feuerwehr ist ein Hochrisikojob, da tut eine gute Ausbildung not. Und die ist für die Angehörigen einer FF nicht wesentlich anders als für die BF, nur das die BF in der Regel mehr Einsatzerfahrung hat und mehr Zeit zum Üben bekommt. Entscheidend ist das Team, denn Feuerwehrarbeit ist Teamarbeit. Schlicht und ergreifend.

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vetris_molaud 03.06.2019, 13:02
103.

@ #8: Laibeigenschaft ist ein Fachbegriff aus dem Bäckerhandwerk, Sie meinen sicherlich Leibeigenschaft ...

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frank.huebner 03.06.2019, 17:44
104. Die Gemeinde ist in der Verantwortung

Gemäß der deutschen Brandschutzgesetze (sind in jedem Bundesand fast gleich) ist es Aufgabe der Gemeinde, eine leistungsfähige Feuerwehr vorzuhalten. Brandeinsätze sind ja auch kostenfrei für den Geschädigten, anders als z.B. technische Hilfeleistungen. Die Gemeinde muss also zum Mittel der Pflichtfeuerwehr greifen, wenn es zuwenig Freiwillige gibt. Berufsfeuerwehren werden für die meisten Gemeinden aus kostengründen nicht in Frage kommen. Oder wie wollen sie normalen Menschen klarmachen, dass die Steuerlast um das doppelte steigen muss? Das Problem sind egoistische Mitbewohner, die denken, andere werden aufstehen, wenn es brennt.

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ericus 03.06.2019, 21:32
105. Wachsende Professionalität mit mehr Aufwand

Seit 1997 bin ich Mitglied einer FF, habe diverse Ämter gehabt und bin aktiver AGT. Ich stelle fest, dass die FF seit meinem Eintritt deutlich komplexer und vielfältiger in Technik, Einsatztaktik und Ausrüstung geworden ist. Kurzum: Professioneller. Dadurch ist deutlich häufigeres Training inkl. Leergängen verbunden. Beispiel Digitalfunk: Die Bedienung ist etwas komplizierter und Dank nicht sehr intuitiver Hardware auch ungewohnter als das alte Telefunken-Walkie-Talkie. CSA? Gab's bei meinem Eintritt ganz selten. Jetzt haben's schon zwei Nachbarwehren. Wärmebildkamera? Neu dazugekommen. PSA für AGT? Sicherer, aber auch schwerer und ein paar Artikel mehr am Leib. Ganz früher Opel Blitz, heute LF Atego.
All das führt zu deutlich mehr Ausbildungseinheiten die nötig sind das ganze zu verstehen und v.a. auch zu behalten. Und die Zeit können und wollen viele nicht mehr investieren als zu Zeiten wo die Ausrüstung i.W. nur aus Pumpe und Schläuchen mit einfacher Technik bestand. Trotzdem mache ich es gerne weiter, und will dafür auch keine Freikarten für's Schwimmbad oder sonstiges Entgelt, und zahle weiter trotzdem Steuern. Einige Kommentatoren, die sagen es solle alles aus dem Steuersäckel bezahlt werden sei gesagt: Zur Gründerzeit vieler Wehren um 1900 wurden auch Steuern gezahlt. Und trotzdem fanden sich Freiwillige zur Brandbekämpfung.

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meimei 03.06.2019, 22:05
106. Teil 1

Also da waren wir zwischenzeitlich schon einmal weiter.
tltr: Mehr Berufsfeuerwehren, Mischbetrieb, Freiwillige gut und den Aufgaben entsprechend vergüten; Feuerwehr-Taxen für Touristik-Betriebe (Beispiel im Artikel, oder Sylt etc. pp) und mehr Mittel vom Land und Bund.

Es geht nicht um den Status Quo der Gesetzgebung, der Möglichkeit der Pflichtfeuerwehr, also der Zwangsverpflichtung von Wenigen, damit die anderen weniger zahlen müssen oder um die "böse" Jugend, die nicht mehr freiwillig hilft, sondern dass in diesem Fall der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, Freiheit, Selbstbestimmung bei der Freiwilligen Feuerwehr, als Zwang, deutlich über andere Pflichten wie Wahlhelfer oder Schöffe hinaus gehen.

Vor allem unter der Berücksichtigung von
Verhältnismäßigkeit, Gerechtigkeit, Gefahren;
funktioniert das überhaupt mit Zwangsverpflichteten? (kann ich zwangsverpflichtet werden, in ein brennendes Haus zu gehen?)
Kernaufgaben der Feuerwehr, oder als THW bzw. Mädchen für Alles der Gemeinde...

Dieses Instrument wird vermutlich in Zukunft immer öfters eingesetzt werden, weshalb diese Regelung dringend überprüft (bis zum EuGH) gehört.

Denn die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr werden immer breiter, evtl. auch durch die Gemeinden missbraucht. Gleichzeitig sind die Anforderungen hoch, und werden höher. Dazu haben auch langjährige Freiwillige hier im Forum berichtet. Dies und andere Elemente, wie zum Beispiel die Arbeitsrealität - die meisten Menschen arbeiten nicht mehr im Wohnort, die Altersgrenzen (18-50, oft 55 und teils 60) werden die Wenigen, welche in der Region arbeiten und jung sind, am ehesten treffen - zusätzlich verdienen diese vermutlich noch nicht so viel, so dass ggf. Schadenersatzforderungen der Arbeitgeber geringer sind.

Zwang an Wochenenden zu Kursen zu gehen, Bereitschafsdienst kann psychische Probleme verursachen. Nicht jeder verkraftet die Schrecken eines Unfalls, wenn der (Zwangs- u.) Freiwillige gerufen wird.

Es kann auch in der Karriere schaden, gerade bei nicht ortsgebundenen AGs; man ist weniger Flexibel, kann eventuell Termine nicht halten und fällt vielleicht auch noch wegen Ruhezeiten oder Verletzungen aus.

Dies, in einer Gesellschaft, in der es keinen wirklichen "Generationenvertrag" mehr gibt. Ich persönlich lasse dieses Argument nicht durch, dass Junge was für die Gesellschaft zu tun haben...

Die Rente ist "sicher" - bis 2030. Unsere Regierungen, speziell die GroKo machen nur Steuergeschenke für die treuen Wählergruppen der 60 und aufwärts. (Aka Rente 63; Mutterrentenpunkte usw. )

Junge werden aktuell mit knapp 40%, sicherlich später mit real noch weniger rechnen dürfen, und die Umweltsünden als Hypothek abzahlen müssen.

Ich finde es moralisch widerlich, Menschen über Zwangsgeld und Beugehaft zu einer "Freiwilligkeit" zu verpflichten. Mir hat meine Bundeswehrzeit absolut gereicht und mit direkten Folgen gut zwei Jahre gekostet. Möchte ich keinen mehr zumuten.

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meimei 03.06.2019, 22:06
107. Teil 1

Also da waren wir zwischenzeitlich schon einmal weiter.
tltr: Mehr Berufsfeuerwehren, Mischbetrieb, Freiwillige gut und den Aufgaben entsprechend vergüten; Feuerwehr-Taxen für Touristik-Betriebe (Beispiel im Artikel, oder Sylt etc. pp) und mehr Mittel vom Land und Bund.

Es geht nicht um den Status Quo der Gesetzgebung, der Möglichkeit der Pflichtfeuerwehr, also der Zwangsverpflichtung von Wenigen, damit die anderen weniger zahlen müssen oder um die "böse" Jugend, die nicht mehr freiwillig hilft, sondern dass in diesem Fall der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, Freiheit, Selbstbestimmung bei der Freiwilligen Feuerwehr, als Zwang, deutlich über andere Pflichten wie Wahlhelfer oder Schöffe hinaus gehen.

Vor allem unter der Berücksichtigung von
Verhältnismäßigkeit, Gerechtigkeit, Gefahren;
funktioniert das überhaupt mit Zwangsverpflichteten? (kann ich zwangsverpflichtet werden, in ein brennendes Haus zu gehen?)
Kernaufgaben der Feuerwehr, oder als THW bzw. Mädchen für Alles der Gemeinde...

Dieses Instrument wird vermutlich in Zukunft immer öfters eingesetzt werden, weshalb diese Regelung dringend überprüft (bis zum EuGH) gehört.

Denn die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr werden immer breiter, evtl. auch durch die Gemeinden missbraucht. Gleichzeitig sind die Anforderungen hoch, und werden höher. Dazu haben auch langjährige Freiwillige hier im Forum berichtet. Dies und andere Elemente, wie zum Beispiel die Arbeitsrealität - die meisten Menschen arbeiten nicht mehr im Wohnort, die Altersgrenzen (18-50, oft 55 und teils 60) werden die Wenigen, welche in der Region arbeiten und jung sind, am ehesten treffen - zusätzlich verdienen diese vermutlich noch nicht so viel, so dass ggf. Schadenersatzforderungen der Arbeitgeber geringer sind.

Zwang an Wochenenden zu Kursen zu gehen, Bereitschafsdienst kann psychische Probleme verursachen. Nicht jeder verkraftet die Schrecken eines Unfalls, wenn der (Zwangs- u.) Freiwillige gerufen wird.

Es kann auch in der Karriere schaden, gerade bei nicht ortsgebundenen AGs; man ist weniger Flexibel, kann eventuell Termine nicht halten und fällt vielleicht auch noch wegen Ruhezeiten oder Verletzungen aus.

Dies, in einer Gesellschaft, in der es keinen wirklichen "Generationenvertrag" mehr gibt. Ich persönlich lasse dieses Argument nicht durch, dass Junge was für die Gesellschaft zu tun haben...

Die Rente ist "sicher" - bis 2030. Unsere Regierungen, speziell die GroKo machen nur Steuergeschenke für die treuen Wählergruppen der 60 und aufwärts. (Aka Rente 63; Mutterrentenpunkte usw. )

Junge werden aktuell mit knapp 40%, sicherlich später mit real noch weniger rechnen dürfen, und die Umweltsünden als Hypothek abzahlen müssen.

Ich finde es moralisch widerlich, Menschen über Zwangsgeld und Beugehaft zu einer "Freiwilligkeit" zu verpflichten. Mir hat meine Bundeswehrzeit absolut gereicht und mit direkten Folgen gut zwei Jahre gekostet. Möchte ich keinen mehr zumuten.

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meimei 03.06.2019, 22:06
108. Teil1

Also da waren wir zwischenzeitlich schon einmal weiter.
tltr: Mehr Berufsfeuerwehren, Mischbetrieb, Freiwillige gut und den Aufgaben entsprechend vergüten; Feuerwehr-Taxen für Touristik-Betriebe (Beispiel im Artikel, oder Sylt etc. pp) und mehr Mittel vom Land und Bund.

Es geht nicht um den Status Quo der Gesetzgebung, der Möglichkeit der Pflichtfeuerwehr, also der Zwangsverpflichtung von Wenigen, damit die anderen weniger zahlen müssen oder um die "böse" Jugend, die nicht mehr freiwillig hilft, sondern dass in diesem Fall der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, Freiheit, Selbstbestimmung bei der Freiwilligen Feuerwehr, als Zwang, deutlich über andere Pflichten wie Wahlhelfer oder Schöffe hinaus gehen.

Vor allem unter der Berücksichtigung von
Verhältnismäßigkeit, Gerechtigkeit, Gefahren;
funktioniert das überhaupt mit Zwangsverpflichteten? (kann ich zwangsverpflichtet werden, in ein brennendes Haus zu gehen?)
Kernaufgaben der Feuerwehr, oder als THW bzw. Mädchen für Alles der Gemeinde...

Dieses Instrument wird vermutlich in Zukunft immer öfters eingesetzt werden, weshalb diese Regelung dringend überprüft (bis zum EuGH) gehört.

Denn die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr werden immer breiter, evtl. auch durch die Gemeinden missbraucht. Gleichzeitig sind die Anforderungen hoch, und werden höher. Dazu haben auch langjährige Freiwillige hier im Forum berichtet. Dies und andere Elemente, wie zum Beispiel die Arbeitsrealität - die meisten Menschen arbeiten nicht mehr im Wohnort, die Altersgrenzen (18-50, oft 55 und teils 60) werden die Wenigen, welche in der Region arbeiten und jung sind, am ehesten treffen - zusätzlich verdienen diese vermutlich noch nicht so viel, so dass ggf. Schadenersatzforderungen der Arbeitgeber geringer sind.

Zwang an Wochenenden zu Kursen zu gehen, Bereitschafsdienst kann psychische Probleme verursachen. Nicht jeder verkraftet die Schrecken eines Unfalls, wenn der (Zwangs- u.) Freiwillige gerufen wird.

Es kann auch in der Karriere schaden, gerade bei nicht ortsgebundenen AGs; man ist weniger Flexibel, kann eventuell Termine nicht halten und fällt vielleicht auch noch wegen Ruhezeiten oder Verletzungen aus.

Dies, in einer Gesellschaft, in der es keinen wirklichen "Generationenvertrag" mehr gibt. Ich persönlich lasse dieses Argument nicht durch, dass Junge was für die Gesellschaft zu tun haben...

Die Rente ist "sicher" - bis 2030. Unsere Regierungen, speziell die GroKo machen nur Steuergeschenke für die treuen Wählergruppen der 60 und aufwärts. (Aka Rente 63; Mutterrentenpunkte usw. )

Junge werden aktuell mit knapp 40%, sicherlich später mit real noch weniger rechnen dürfen, und die Umweltsünden als Hypothek abzahlen müssen.

Ich finde es moralisch widerlich, Menschen über Zwangsgeld und Beugehaft zu einer "Freiwilligkeit" zu verpflichten. Mir hat meine Bundeswehrzeit absolut gereicht und mit direkten Folgen gut zwei Jahre gekostet. Möchte ich keinen mehr zumuten.

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meimei 03.06.2019, 22:07
109. Teil 2

Zitat von frank.huebner
Gemäß der deutschen Brandschutzgesetze (sind in jedem Bundesand fast gleich) ist es Aufgabe der Gemeinde, eine leistungsfähige Feuerwehr vorzuhalten. Brandeinsätze sind ja auch kostenfrei für den Geschädigten, anders als z.B. technische Hilfeleistungen. Die Gemeinde muss also zum Mittel der Pflichtfeuerwehr greifen, wenn es zuwenig Freiwillige gibt. Berufsfeuerwehren werden für die meisten Gemeinden aus kostengründen nicht in Frage kommen. Oder wie wollen sie normalen Menschen klarmachen, dass die Steuerlast um das doppelte steigen muss? Das Problem sind egoistische Mitbewohner, die denken, andere werden aufstehen, wenn es brennt.
Teil2 (falls ich Sie versehentlich nicht, sondern den Kollegen #105 im Teil 1 zitiert habe, nein, Sie sind gemeint ;) )


Ob eine Gemeinde dann überhaupt eine ordentliche Auswahl treffen wird? Männlich, Weiblich, Diverse, Alter, Finanzkraft (für Anwalt, generell) usw., oder ob es nach dem Vitamin B geht - gerade in kleinen Gemeinden.

Besser ist es, dass die Gemeinschaft einfach mehr investiert!
Also, Gemeinden werden nicht allein gelassen, sondern erhalten mehr Unterstützung vom Land, vom Bund - von uns Steuerzahlern.

In Form von mehr Berufsfeuerwehren, und einer angemessen Vergütung von Freiwilligen. Ich sehe ein, in vielen Orten kann eine Berufsfeuerwehr schlecht funktionieren, aber Zwang und unentgeltlich kann nicht sein.

Echtes Geld, keine Steuervergünstigungen für die Freiwilligen. 5000+ im Jahr. Bzw. nach Zeitaufwand (erforderliche Kurse, Übungen) und Bereitschaft wäre mal ein Vorschlag in den Raum geschrieben.

Und ein deutschlandweites Netzwerk für Supervision, Hilfe und absolute Absicherung im Fall von Unfällen, Verletzungen usw.

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