Forum: Karriere
Politik als Beruf: Plötzlich im Landtag

Ich, eine Berufspolitikerin? Völlig überraschend sollte Astrid Wallmann entscheiden, ob sie für die CDU in den Wahlkampf zieht. Der Job ist attraktiv: Gute Bezahlung, viel Einfluss, kaum Langeweile. Und noch nie war es so leicht, in deutschen Parteien Karriere zu machen.

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augustulus 13.09.2013, 13:30
1. ach, die arme

soooo viel Verantwortung für soooo viel Geld! Was soll denn bitte so schwierig daran sein, im Rahmen der Fraktionsdisziplin im richtigen Moment das Händchen zu heben. Ob sie auch gefragt worden wäre, wenn sie nicht Wallmann hieße? Ein junger Richter zum Beispiel hat eine bessere Qualifikation, mehr Verantwortung und Arbeit, dafür aber weniger Gehalt. Aber er darf ja auch nicht selbst sein Gehalt festlegen.

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Olaf 13.09.2013, 13:36
2.

Zitat von sysop
Ich, eine Berufspolitikerin? Völlig überraschend sollte Astrid Wallmann entscheiden, ob sie für die CDU in den Wahlkampf zieht. Der Job ist attraktiv: Gute Bezahlung, viel Einfluss, kaum Langeweile. Und noch nie war es so leicht, in deutschen Parteien Karriere zu machen.
Ganz besonders leicht, wenn Papi Ministerpräsident war. Das war bei Frau von der Leyen auch so und ist jetzt nicht wirklich überraschend, sondern eher ein Beleg für den im Artikel beklagten Politikerklüngel.

Ein unglücklich gewähltes Beispiel.

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Chewbacca73 13.09.2013, 13:38
3. Politischer Klüngel bei Fr. Wallmann

Erst schreiben Sie, dass junge Menschen vom politischen Klüngel abgeschreckt werden, und dann wird Fr. Wallmann, die ja in der Hessen-CDU über ihren Vater und Onkel bestens vernetzt ist, als Beispiel für eine Politikerkarriere aufgeführt. Otto Normalpolitiker hätte für ein Landtagsmandat in Hessen sicher länger gebraucht. Bin ich der einzige, der hier wieder einmal politischen Nepotismus par excellence sieht?

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forumgehts? 13.09.2013, 13:41
4. Das

Zitat von sysop
Ich, eine Berufspolitikerin? Völlig überraschend sollte Astrid Wallmann entscheiden, ob sie für die CDU in den Wahlkampf zieht. Der Job ist attraktiv: Gute Bezahlung, viel Einfluss, kaum Langeweile. Und noch nie war es so leicht, in deutschen Parteien Karriere zu machen.
Schwierigste an diesem Job dürfte sein, den BMI und den Alkoholspiegel zu überwachen.

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emdemuc 13.09.2013, 14:08
5. Schon alles gesagt...

Die These man könne heutzutage besonders leicht als Politiker Karriere machen mit der Tochter eines ehemanligen Bürgermeisters und Nichte eines ehemaligen Ministerpräsidenten belegen zu wollen, ist schon sehr gewagt. Das hat ja schon mit Recherche nichts mehr zu tun, aber inzwischen ist wohl sogar das kritische Hinterfragen des selbstgeschriebenen zuviel verlangt.

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tempusfugit1970 13.09.2013, 14:19
6. Vorzeigebeispiel

"Ihr Onkel Walter Wallmann war Ministerpräsident in Hessen, ihr Vater Wilhelm langjähriger Wiesbadener Bürgermeister."

Ab diesem Absatz führt der Artikel den Teaser ("...noch nie war es so leicht, in deutschen Parteien Karriere zu machen") ad absurdum...

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fatfrank 13.09.2013, 14:26
7.

Aha, so wird das heute genannt. Mensch Kaufmann, die Medien waren auch schon mal kritischer, was? Aber bloß nicht den Mächtigen auf die Füße treten und so liebe, nette, kleine, lustige "Jeder-kann-es-schaffen"-Geschichten verbreiten. Junge, Junge. Was ist das nur für eine verkommene Gesellschaft.

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Edelweiß 13.09.2013, 14:27
8. Politik als Beruf

Zitat von sysop
... Und noch nie war es so leicht, in deutschen Parteien Karriere zu machen.
Typisches Zeichen für einen Fachkräftemangel.

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Erfreuter Leser 13.09.2013, 14:29
9. Dieses Land...

muss man einfach lieben. Jeder kann hier Berufspolitiker werden, sogar wenn der eigene Opa nur Ministerpräsident und der Papa läppischer Bürgermeister von einem Dorf namens Wiesbaden war. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kann von nun an nur noch Hessen sein. Bei allem Respekt, dieses Thema mit einem solchen persönlichen Beispiel zu versehen ist schon eine denkwürdige Leistung und ein hoffentlich nur einmaliger journalistischer Blackout.

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