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Post knickt ein: Nach 88 Zeitverträgen erhält Postbotin feste Stelle
DPA

Am laufenden Band erhielt Anja Helffenstein immer nur befristet Arbeit - 88 Verträge in 17 Jahren. Dann war sie ihre Arbeit ganz los. Nun machte die Post eine überraschende Kehrtwende.

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dirsch 13.06.2014, 19:11
1. optional

Auch wenn ich die genauen Hintergründe dieses Falles nicht kenne:
"endlos" immer nur befristete Vertrage sind eine große Sauerei. so sehr befristete Verträge für Auftragsspitzen oder Ausfall von Mitarbeitern auch sinnvoll sein mögen - solche schamlose Ausnutzung durch befristete Einstellungen gehört schleunigst unterbunden!

Und nicht mehr tragbar wg. 2 wöchiger Krankheit? einmalig im Jahr? in 2 oder 5 Jahren?
Wäre ich gehässig würde ich dem Herren mal einen gebrochenen Knochen oder eine länger Grippe o.ä. wünschen.

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jujo 13.06.2014, 19:11
2. ...

Zitat von sysop
Am laufenden Band erhielt Anja Helffenstein immer nur befristet Arbeit - 88 Verträge in 17 Jahren. Dann war sie ihre Arbeit ganz los. Nun machte die Post eine überraschende Kehrtwende.
Nachtigall ick hör dir trapsen.
Da hat der Arbeitgeber flugs reagiert um einem Urteil mit Präzedenzwirkung zu vermeiden. Diese Taktik ist ein alter Hut!

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spon-1280943165745 13.06.2014, 19:21
3. Glückwunsch zur Festanstellung

Bei 88 Zeitverträgen immer für die gleiche Dienststelle war die Festanstellung überfällig und die Post hat nur rechtzeitigig die Reissleine gezogen

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spon_leser82 13.06.2014, 19:23
4. Traurig

Echt traurig, wie bei der Post Personalpolitik betrieben wird. So unterstützt man ein Quasi-Monopol und zahlt immer wieder die Portoerhöhungen... Eines der deutschen Vorzeigeunternehmen, die mit ihrem guten Ruf verspielen...

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swandue 13.06.2014, 19:27
5. Gut so

. . . und hoffentlich ist der künftige Bezirk nicht 50 Kilometer vom Wohnort entfernt. Dranbleiben, SPON!

Mag sein, dass man neue Leute über befristete Verträge kennenlernen will, ob die tauglich sind für diese Arbeit.

Aber "rund 90 Prozent der Briefzusteller seien unbefristet beschäftigt" und eine Mitarbeiterin so viele Jahre befristet - das passt nicht ganz zusammen. Wer gute Arbeit leistet, der sollte das nach ein, zwei Jahren unbefristet tun können.

Wie soll man sich denn sonst ein Leben aufbauen können? Eine Wohnung einrichten, ein Auto kaufen, womöglich eine Wohnung kaufen - das alles sind doch nicht nur Wünsche des Einzelnen, das bringt die Wirtschaft in Schwung, also wollen auch die Politiker, dass wir das tun.

Da kann es doch nicht sein, dass ausgerechnet ein Unternehmen, von dem immerhin noch 21 % dem Staat gehören, sich so verhält wie in diesem Fall.

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druck_im_topf 13.06.2014, 19:30
6. Geheimes 3.Weltland BRD

Jobcenter können es noch besser: Probearbeiten ohne je Geld zu sehen incl. Arbeitgeber, die Arbeitszeiten auf Papierschnipsel unterzeichnen mit der frechen Bemerkung, ob man auch wirklich da war. Das ist bittere Realität hier ohne dass hier jemand wirklich einschreitet!

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9uweson 13.06.2014, 19:32
7.

über 3 Jahre und 7 befristete Verträge dt. Post in Köln lassen mich an 10% oder 11% befristeter Mitarbeiter stark zweifeln. Ich will nicht schätzen, aber es waren wohl mehr Unbefristete als Befristete. Hier in Köln hilft Verdi aber auch nix. Unklar wie ein Bürgermeister Betriebsrat sein kann...

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marthaimschnee 13.06.2014, 19:35
8.

Schön, aber die Vermutung liegt nahe, daß dies nur dem medialen Druck zu verdanken ist. Hier wäre die Politik gefragt, solche Handlungsweisen zu unterbinden, bedingungs- und ausnahmslos! Nur interessiert die das nicht im Geringsten!

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jofi56 13.06.2014, 19:40
9. Die Gewerkschaften

sagen: "Der Mensch ist Mittelpunkt"
Herr Markus Wohsmann sagt: "Der Mensch ist Mittel, Punkt".

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