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PR des Virgin-Chefs: Richard Branson schafft Urlaubsanträge ab
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Urlaub nehmen, egal wann und wie viel - das will Virgin-Chef Richard Branson seinen Angestellten erlauben. Doch das vermeintlich großzügige Angebot könnte manchen Mitarbeiter die Karriere kosten.

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bschniewind 26.09.2014, 12:31
1. Perfide

Was auf den ersten Blick gut klingen mag, ist eine ganz perfide Methode, um den Urlaub der Arbeitnehmer zu kürzen. In Zeiten wo jeder Nachmittags nicht der Erste sein will der nach Hause geht und enormer Konkurrenzdruck herrscht, der sich auch in längeren Bürozeiten äußert, ist diese Art des Urlaubnehmens eine Verkürzung und nichts anderes. Nun wird noch mehr geschielt wer wann wo ist und man versucht sich gegenseitig zu unterbieten.

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aramcoy 26.09.2014, 12:33
2. Nix besonderes

Das machen wir seit mindestens 3 Jahren so. Funktioniert gut, alle sind zufrieden. Produktivität und Stimmung sind gut.

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joG 26.09.2014, 12:35
3. Ich weiß nicht, aber das finde ich....

.....sehr gut. Bei der Arbeit geht es nicht um Zeit. Es geht darum etwas zu tun, die am Ende der Wertschöpfungskette jemandem genug wert ist, dafür genügend zu zahlen um die Kosten der Kette zu decken. Nimmt ein Arbeiter einen Monat frei, so muss der Konsument das bezahlen. Sonst kann die Kette nicht aufrecht erhalten werden und die Jobs sterben. Persönlich habe ich noch nie einen Monat im Jahr genommen und am Anfang nie mehr als 13 Tage im Jahr.

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hbblum 26.09.2014, 12:39
4. Genau so wird das ende....

Jetzt braucht sich der Arbeitgeber keine Gedanken mehr darüber zu machen, wie der Arbeitnehmer seinen gesetzlichen Urlaubsanspruch nimmt. Wer in Urlaub geht, muss mit dem hauen und stechen im Büro rechnen, der Druck steigt und Gewinner ist am Schluss der Arbeitgeber.

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dani216 26.09.2014, 12:47
5. Bei so einer Regelung muß man ja nur den Personalstand

im Verhältnis zum Arbeitsaufkommen so weit reduzieren, dass keiner mehr in Urlaub gehen kann. Und wer entscheidet, welcher Personalstand angemessen ist, auch bei denen, die trotz horrender Überstunden nicht die erwarteten Ergebnisse liefern (können). Solche Systeme können nur auf weitreichender Vertrauensbasis funktionieren. Und da hätte ich bei vielen Arbeitgebern und auch Beschäftigten so meine Bedenken.

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eisbaerchen 26.09.2014, 12:48
6. Is richtig...was machen Sie denn??

Zitat von aramcoy
Das machen wir seit mindestens 3 Jahren so. Funktioniert gut, alle sind zufrieden. Produktivität und Stimmung sind gut.
nix besonderes, genau...in Firmen wo bestimmte Produktionsabläuf aufeinander agestimmt sein müssen kann nicht jeder machen was er will...ziemlich alberne Sichtweise! Klar, wenn ich das Vermögen von jemand verwalte, dann kann ich auch im Urlaub ein paar Anrufe tätigen, im Internet ein paar Aktioen kaufen während ich am Pool sitze...usw. Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen wollen.

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supergrobi123 26.09.2014, 12:48
7. Die Arbeit über alles!

Herr Branson ist Unternehmer. Sein Lebensinhalt besteht darin, sein eigenes Ding zu machen und den eigenen Laden weiter nach oben zu führen.
Was er nicht versteht: Andere Menschen haben einen anderen Lebensinhalt als seinen Laden weiter nach oben zu führen. Andere Menschen gehen nur zur Arbeit, um dort das Geld zu verdienen, um die eigenen Lebensinhalte verfolgen zu können. Außerhalb des Unternehmens.

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Flying Rain 26.09.2014, 12:50
8. hm

Da ich in bei meinem Arbeitgeber in Projekten beschäftigt bin und das zumeist in selbstständigen Feldern mit eigenem Abgabetermin und somit 1/3 der Zeit nur rumhänge da ich nix parralel anfangen darf währe eine solche Regelung perfekt...naja wir sind aber in dieser richtung eher steinzeitlich und Home-Office ist ein von pösen Faulenzern In die Welt gesetztes Gerücht ;D

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Leser161 26.09.2014, 12:51
9. rattenfänger

Der Rattenfänger flötet und alle Ratten laufen hinterher.

Leute. Es ist Aufgabe des Chefs eure Arbeitskraft möglichst gut zu Nutzen. Wenn er nicht genug Arbeit für euch ranschaffen könnten wäre er fehl am Platze. Und wenn ihr die Fenster putzt, jedwede Arbeit die nicht extra kostet ist ein Gewinn für den Chef.

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