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Probezeit: Kann der Chef ohne Begründung kündigen?
Corbis

Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Fast immer vereinbaren Unternehmen und Mitarbeiter eine Probezeit. Dabei lernen sie einander kennen und testen, ob die Zusammenarbeit funktioniert - abruptes Ende nicht ausgeschlossen.

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Frankerl 03.12.2015, 08:37
10. Schade nur,

dass wenn der Arbeitnehmer in der Probezeit kündigt, es dem Arbeitsamt nicht interessiert, dass man das Recht dazu hatte; die Sperrfrist greift trotzdem!

Also lieber nicht von diesem Recht gebrauch machen...

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Fakler 03.12.2015, 09:35
11. Begründung kein Hindernis

Es duerfte wohl nicht schwerfallen eine Begruendung zu finden (Begruendung ist kein grosses Hindernis)

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th.rindt 03.12.2015, 09:49
12. Inhalt?

Nun hab ich den Artikel gelesen - aber zu einem Erkenntnisgewinn hat das nicht geführt! War da "Platz frei", der unbedingt gefüllt werden musste? Einen wirklichen Inhalt habe ich nicht gefunden - eher Unterlassungen: so fehlt - wie in den Kommentaren schon mehrfach erwähnt - der Hinweis auf eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld I und es fehlt der Hinweis, dass, egal ob 3 oder 6 Monate Probezeit oder auch gar keine, das Kündigungsschutzgesetz erst nach 6 Monaten greift - und der Arbeitnehmer erst danach ein halbwegs vor kurzfristiger Kündigung gesichertes Arbeitsverhältnis hat.

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braindead0815 03.12.2015, 10:16
13. kündigen sie mal selbst

Zitat von Fruusch
Die Probezeit ist kein alleiniges Druckmittel des Arbeitgebers, sie ist in beide Richtungen wirksam. Passt mir die Firma nicht, oder stellt sich die Chefin als cholerisch heraus, darf ich genau so schnell kündigen. Firmen haben davor viel Angst, denn dann müssen sie die Stelle wieder neu besetzen, und das kostet schnell mehrere Tausend bis Zehntausende Euro, je nach Stelle.
ohne entsprechende anschlußstelle, wird die leistung der arge/jobcenter 3monate ausgesetzt.

hier wird von 2 seiten druck auf den arbeitnehmer ausgeübt

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braindead0815 03.12.2015, 10:18
14. auch hier muss sich

Zitat von Frankerl
dass wenn der Arbeitnehmer in der Probezeit kündigt, es dem Arbeitsamt nicht interessiert, dass man das Recht dazu hatte; die Sperrfrist greift trotzdem! Also lieber nicht von diesem Recht gebrauch machen...
der arbeitnehmer absichern.

da gibt es wege. wenn die arge/jobcenter und die arbeitgeber schmutzig spielen, gilt das recht auch für arbeitnehmer.

wenn man in das grundgesetz schaut, wenn man liest / sieht auf welche art der bürger auf diese weise diskriminiert wird, dann erscheint es nur legitim, in dem rahmen sich zu wehren. wer alles schweigend hinnimmt, ist selbst schuld.

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braindead0815 03.12.2015, 10:20
15. schon erstaunlich

Zitat von Frankerl
dass wenn der Arbeitnehmer in der Probezeit kündigt, es dem Arbeitsamt nicht interessiert, dass man das Recht dazu hatte; die Sperrfrist greift trotzdem! Also lieber nicht von diesem Recht gebrauch machen...
wie wenig der bürger für seine im grundgesetz versichtern recht bereit ist zu kämpfen / einzutreten und immer darauf hofft, das der gesetzgeber schützend einschreitet.

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trader_07 03.12.2015, 10:26
16. Es ist natürlich...

Zitat von Frankerl
dass wenn der Arbeitnehmer in der Probezeit kündigt, es dem Arbeitsamt nicht interessiert, dass man das Recht dazu hatte; die Sperrfrist greift trotzdem!
Es ist natürlich schon etwas ärgerlich, dass die Sperrfrist dann greift, das ist richtig.

Aber erstens sollte man immer drei, vier Monatsgehälter Reserve für alle Eventualitäten kurzfristig verfügbar bereit halten (z.B. als Tagesgeld) und zweitens gibt es in vielen Fällen ja auch noch einen Partner, der Geld verdient.

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schulzemanni 03.12.2015, 10:42
17. Ach!!

Zitat von braindead0815
der arbeitnehmer absichern. da gibt es wege. wenn die arge/jobcenter und die arbeitgeber schmutzig spielen, gilt das recht auch für arbeitnehmer. wenn man in das grundgesetz schaut, wenn man liest / sieht auf welche art der bürger auf diese weise diskriminiert wird, dann erscheint es nur legitim, in dem rahmen sich zu wehren. wer alles schweigend hinnimmt, ist selbst schuld.
...und WIE bitte soll sich der Arbeitnehmer "schmutzig" wehren?

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Etienne LM 03.12.2015, 10:55
18.

Zitat von braindead0815
wie wenig der bürger für seine im grundgesetz versichtern recht bereit ist zu kämpfen / einzutreten und immer darauf hofft, das der gesetzgeber schützend einschreitet.
Kämpfen, also im Zweifelsfall bis zum Bundesverfassungsgericht ziehen? Und das als Arbeitssuchender? Zum Wohle des Grundgesetz? Mit dem best case für den ganzen Aufwand/Stress ein paar Monate ALG1 zu bekommen? Ich lach mich Schlapp.

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Etienne LM 03.12.2015, 10:56
19. Realität?

Zitat von trader_07
Es ist natürlich schon etwas ärgerlich, dass die Sperrfrist dann greift, das ist richtig. Aber erstens sollte man immer drei, vier Monatsgehälter Reserve für alle Eventualitäten kurzfristig verfügbar bereit halten (z.B. als Tagesgeld) und zweitens gibt es in vielen Fällen ja auch noch einen Partner, der Geld verdient.
Reserven hin oder her.. wer ist denn bereit 3/4 Monatsgehälter in den Ofen zu schieben um wieder frei in der Arbeitssuche zu sein? Da muss man sich schon ziemlich sicher sein etwas besseres finden zu können und wer hat den Luxus denn heutzutage?

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