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Problemschulen: Berliner Lehrer sollen Brennpunkt-Zulage bekommen
DPA

Beleidigungen, Mobbing, Messerattacken - an einigen Berliner Schulen ist das Alltag. Die Arbeit an sogenannten Brennpunktschulen soll für Lehrer künftig mit einer Zulage von 300 Euro vergütet werden.

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Planquadrat 14.08.2018, 17:37
1. Statt

Zulagen sollte die Politik endliche einmal knallharte Stärke zeigen gegenüber derer, von denen diese Gewalt ausgeht. Und ich denke dabei besonders an die Eltern, die für ihre Kinder doch eigentlich verantwortlich sein sollten. Anders wird man diese Zustände nicht in den Griff bekommen und es werden bald Zustände herrschen, die wir uns jetzt gar nicht erst vorstellen wollen.
Und es wäre besser wenn man nicht nur von Sozialschwachen Familien sprechen würde, sondern auch klar benennen würde, dass dabei Kinder mit Migrationshintergrund weit in der Mehrheit beteiligt sind. Schließlich sind diese in den Klassen zu ca. 80 % vertreten.

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Orthoklas 14.08.2018, 17:44
2. 1. April?

Ja, damit löst man die Probleme! Vielleicht wäre es ratsamer, wenn die Kultusministerkonferenz endlich ihre Aufgaben macht, Lehrer schützt, besser ausbilden lässt und gegen ungehöriges Verhalten der Schüler vorgeht. Die Zulage ist blanker Hohn!

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herbert 14.08.2018, 17:49
3. Brennpunkt Zulage IRRE was da läuft !

Wie wäre es mal mit einem Gesetz was durchsetzbar ist !
Wo man Messer Schüler knallhart für 6 Monate in den Bau schickt und bei Wiederholung noch ein Jahr.
Deutschland verkommt und verrohrt weil unsere Gerichte und Jugendämter die auffälligen Kinder behandelt wie im Streichelzoo.

Wir haben ein Staatsversagen und das muss beseitigt werden !

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decathlone 14.08.2018, 17:50
4. Bei der Bundeswehr gibts 'Buschgeld' für Einsätze in Mali ...

... oder Afghanistan. Aber das jetzt Berlin in dieselbe Gefahrenstufe fällt, ist schon bestürzend...

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knok 14.08.2018, 17:50
5.

Es ist natürlich ein Zeichen der Wertschätzung, aber eine zeitliche Entlastung wäre sicherlich noch eher notwendig. Auch eine bessere Unterstützung und Ausbildung der Lehrer ist wichtig.

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SNOWSTAR 14.08.2018, 17:50
6. immerhin

Immerhin ein kleines Schrittchen Richtung Anerkennung. Lieber wäre mir aber, dass man uns "Brennpunktlehrer" - Ghettofaust nach Berlin an dieser Stelle - nicht im Regen stehen lässt, wenn wir um etwas bitten. Seien es Sozialpädagogen, die nicht mit Halbjahresverträgen angespeist werden, vernünftige Ausstattung der Schulen, Lehrkräfte, die auch bereit und willig sind, dort zu unterrichten, statt einer willkürlichen Zuordnung, Konsequenzen seitens der zuständigen Ämter, wenn bestimmte Maßnahmen erforderlich sind, statt einem "wir können leider nichts tun" usw. usw. usw. Die Liste ließe sich unendlich fortführen.

Ich werde auch ohne Zulage an meinem Brennpunkt bleiben, alleine lassen sollte man uns da aber nicht unbedingt.

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Ezechiel 14.08.2018, 17:58
7. Verstehe ich nicht.

Letzte Woche wurde in einem SPON-Forum festgestellt, dass Sozialhilfeempfänger nur weniger Geld haben und sich sonst nicht vom Rest der Bevölkerung unterscheiden. Allen Diskriminierung wurde heftigst widersprochen. Jetzt heißt es, dass Lehrer eine Art Gefahren- oder Stresszulage bekommen sollen, wenn der Anteil der Schüler aus Sozialhilfe empfangenen Familien mehr als 80 % beträgt. Das ist doch jetzt eine Diskriminierung durch den Staat.

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pascal3er 14.08.2018, 17:59
8. Hahaha

Da freue ich mich als Pädagoge aber.
Zwar werde ich immer noch gemobbt bedroht usw. aber kann mir dafür
ein paar coole Markenklamotten aus Kinderarbeit leisten.
KLASSE !
Wir wär es mal das Jugendamt fett Kohle zu geben, damit in der Schule mal welche davon auftauchen und mal die Eltern fragen können, warum ihre Kinder so kriminell sind.
Scheinbar kümmern sich die Eltern nicht um die Erziehung der Kinder oder geben ihnen sogar Drogen wie Ritalin.

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adam01 14.08.2018, 18:03
9. Versagen überall

Mehr Geld löst das Problem nicht. Ein Sonderprogramm: Abiturienten sofort an die Schulen, ohne Studium. Einstellung nach A9, für fünf Jahre begleitend Pädagogik. Dann 3 Jahre A10, nach weiteren 2 Jahren normale Besoldung. Beamter auf Lebenszeit nach 8 Jahren.

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