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Prozess gegen Reinigungsfirma: Toilettenfrau erkämpft sich 1000 Euro Tellergeld
DPA

Wer bekommt das Tellergeld, das vor öffentlichen Klos eingesammelt wird? Eine Toilettenfrau zog vor Gericht und erzielte einen Vergleich mit ihrem Arbeitgeber: Für zwei Monate bekommt sie eine Pauschale.

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topterrortroll 25.09.2014, 16:52
1. Als ich noch..

..nicht wusste, wo das Geld hingeht, habe ich auch mal da Trinkgeld gegeben! Ich dachte echt, es ginge an die nette Russin, die da reinigte!

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Korken 25.09.2014, 16:56
2. Hm

30.000 Euro in zwei Monaten, macht 180.000 Euro im Jahr. Ist das steuerfrei?

Pro Hilfe (24 Personen) immerhin 7.500 Euro. Oder eben alles für die Firma.

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DerUnvorstellbare 25.09.2014, 16:57
3.

Diese Arbeitgeber lassen auch keine Gelegenheit aus um die Arbeiter auszunehmen. Dieser Fall ist nur ein bisschen anschaulicher, denn so etwas geschieht in anderen Firmen auch, nur eben über Umwege.

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der-denker 25.09.2014, 16:58
4. Da fällt einem nichts mehr ein

In was für einem System leben wir wo Unternehmer sogar den Klofrauen den Groschen vm Teller schnappen wollen. Es ist doch 100% klar dass der ausschließlich für die arme Dame mit ihrem üblen Job bestimmt ist, und nicht für die Firma die freundlicherweise diese Dame angeheuert hat um ohnehin von ihrer Tätigkeit zu profitieren. Schade dass der Name der Firma nicht veröffentlicht wurde.
Und nun gibt es einen "Vergleich". Sind die Richter nicht bei Sinnen oder hat die Gegenseite einfach die smarteren Anwälte?

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kdshp 25.09.2014, 17:01
5.

Das ist ja echt beschäment das meine 10 cent die ich gezielt der toilettenfrau (Mann) gebe sich der arbeitsgeber einsteckt. Einfach ekelig und wiederlich solche leute. Ich kann auch das gericht nicht verstehen es hätte direkt zu 100% für die frau entscheiden müssen. ICH gebe die 10 cent nicht wie der arbeitegeber argumentiert als ein "freiwilliges Nutzungsentgelt" sondern ganz gezielt der person die dort ihre arbeit macht. Und 5,20 euro brutto stundenlohn sind auch noch der hohn am ganzen. Ist das nicht schon ein sittenwidriger lohn HERR richter?!

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mariusschm 25.09.2014, 17:01
6. Ach du liebe Guete

Wenn das Tellergeld kein Trinkgeld ist, und nicht ausschliesslich der Toilettenaufsicht zur Verfuegung steht, gebe ich keinen Cent mehr. Das ist doch wirklich ein Unding. Das Kaufhaus sollte sich schaemen. Die sollten doch gefaelligst das Klo kostenlos sauberhalten fuer ihre werte Kundschaft und die Reinigungskraefte entsprechend entlohnen.

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tl-hd 25.09.2014, 17:08
7. Arbeitgeber kassiert Trinkgeld?

Ich habe ja bislang immer gedacht, dass man mit dem Tellergeld die sicher nicht üppigen Löhne der Toilettenfrauen oder Toilettenmänner aufbessert. Dass das vom Arbeitgeber einkassiert werden kann, war mir bislang nicht bewusst.

Es wäre mal interessant zu wissen, ob das so allgemein üblich ist - auch auf andere Branchen bezogen. Für die Entscheidung, ob (und wenn ja wieviel) Tellergeld man gibt, ist es für mich nicht unerheblich, ob das direkt bei den Angestellten ankommt oder ob die Chefs da mitkassieren. Gleiches gilt auch für Trinkgelder in Kneipen etc., denn ob das nun Trink-, Teller- oder Sonstwas-Geld heißt, ist ja egal; die Intention dahinter seitens der Gebenden ist immer die gleiche.

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mem79 25.09.2014, 17:09
8. Trinkgeld !!

Wenn ich einer Person ein Trinkgeld gebe, dann wuerde ich mich schon aergern, wenn der Arbeitgeber dieser Person das Geld einstreicht!
Wer wuerde denn Geld auf den Teller legen wenn man wuesste dass es nicht an die Reinigungskraft geht?? Niemand.

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McMathew 25.09.2014, 17:09
9. Trinkgeld? Guter Witz!

Natürlich sieht man sich als Benutzer genötigt (!), ein Benutzungsentgeld auf den Teller zu legen, um ja kein schlechtes Gewissen zu haben! Wie kommt diese Frau dazu, es als Quasi-Trinkgeld anzusehen? Es ist doch schon lange bekannt, dass an Toiletten irre Mengen Geld verdient wird. Warum also irgendeine Toilettenfrau daran beteiligen. Schließlich ist sie ja so etwas, wie eine moderne Sklavin. Und da sind 520 Euro ja schon mehr als genug. Der Betreiber könnte sich doch sonst seinen Zuhälter-Benz nicht mehr leisten. ... jetzt mal ehrlich: Ich finde es eine Frechheit, dass man als Notdürftler überhaupt Geld bezahlen muss. Aber hier in Deutschland sind alle Mittel recht, um an das Geld anderer zum kommen, und wenn es sein muss, indem ihm ein schlechtes Gewissen aufoktruiert wird. Diese Toiletten-Mafia gehört verboten, in ganz Deutschland!

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