Forum: Karriere
Prozess gegen Reinigungsfirma: Toilettenfrau erkämpft sich 1000 Euro Tellergeld
DPA

Wer bekommt das Tellergeld, das vor öffentlichen Klos eingesammelt wird? Eine Toilettenfrau zog vor Gericht und erzielte einen Vergleich mit ihrem Arbeitgeber: Für zwei Monate bekommt sie eine Pauschale.

Seite 11 von 13
neo99999 26.09.2014, 11:51
100. Obulus generell fraglich

Warum man bei uns fuer auf den Pott gehen auch noch bezahlen muss (denn auch die angeblich "freiwillige" Sache ist ein muss, ausser man outet sich als A...) ist mir fraglich. Ich kaufe dort ein, zahle evtl. Parkgebuehren, etc. Und in 99 % der Faelle zahle ich den Obulus /gebe Trinkgeld fuer ein banales "guten Tag". Ausser wenigen ruehmlichen Ausnahmen stand die Putzbesatzung meist vor der Toilette und sammelte fleissig Geld ein, Geputzt wurde nicht, kein Papier da, Waschbecken versaut. Da bin ich auch schon ohne Obulus gegangen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
damtschweli 26.09.2014, 11:55
101.

Zitat von der-denker
In was für einem System leben wir wo Unternehmer sogar den Klofrauen den Groschen vm Teller schnappen wollen. Es ist doch 100% klar dass der ausschließlich für die arme Dame mit ihrem üblen Job bestimmt ist, und nicht für die .....
Moment mal:
Lesen Sie den ganzen Artikel. Die Dame war dort nicht zum Kloputzen angestellt. Sie hatte nur den Teller zu beaufsichtigen.
Das bedeutet, ihre Verrichtung für ihren Arbeitgeber bestand darin, Kasseneinnahmen treu zu verwalten und abzuliefern.
Wenn es IHR Trinkgeld gewesen sein sollte, wofür bekam sie dann noch Lohn? Fürs Trikgeldsammeln???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nota.bene 26.09.2014, 12:12
102. Betrug oder arglistige Täuschung

Nicht sehr geehrte Ausbeuter und Sklaventreiber,
wenn ich für eine saubere Toilette dem Reinigungspersonal ein Trinkgeld gebe, so ist das nur und ausschließlich für das Personal bestimmt, nicht für Sie! Wenn Sie der Klofrau das von mir gegebene Geld wegnehmen, dann ist das Diebstahl, denn es gehört bestimmungsgemäß ihr. Und wenn Sie jemanden da hin setzen, der nur vortäuschen soll, die Toiletten geputzt zu haben, um mir Trinkgeld abzuluchsen, so ist das zumindest arglistige Täuschung, wenn nicht sogar Betrug. Es sei denn, Sie klären die Kunden explizit darüber auf, dass Sie allein das Geld bekommen. In diesem Fall würde ich nichts geben. Keinen Cent. Aber so einen Hinweis habe ich noch nirgendwo gesehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bruno bär 26.09.2014, 12:13
103.

Also für mich persönlich war eigentlich klar, dass es für die Toilettennutzung ist und kein Trinkgeld. Stimme hier also eindeutig dem Arbeitgeber zu. Aber da es offensichtlich entweder ein freiwilliges Nutzungsentgeld oder ein (freiwilliges) Trinkgeld darstellt gebe ich einfach nie mehr etwas... getreu dem Motto: wenn zwei sich streiten freut sich der drtitte

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sturmimwasserglas 26.09.2014, 12:15
104. Schlimm ist vor allem, ...

... dass in grossen Kaufhaeusern, in denen ich bereits eine Menge Geld lasse, die Toilette nicht kostenlos zu benutzen sein soll, sondern dieser Psychozwang des Tellers da ist. Noch schlimmer, dass diese Kaufhaeuser dann auch noch solche Abzockerfirmen beauftragen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GSYBE 26.09.2014, 12:16
105. Täuschung

Zitat von damtschweli
Moment mal: Lesen Sie den ganzen Artikel. Die Dame war dort nicht zum Kloputzen angestellt. Sie hatte nur den Teller zu beaufsichtigen. Das bedeutet, ihre Verrichtung für ihren Arbeitgeber bestand darin, Kasseneinnahmen treu zu verwalten und abzuliefern. Wenn es IHR Trinkgeld gewesen sein sollte, wofür bekam sie dann noch Lohn? Fürs Trikgeldsammeln???
So ein Schwachsinn, lesen Sie hren Beitrag nochmal durch!

Gerade dann, wenn ihre Tätigkeit nicht in der Reinigung bestand, liegt von Seiten des AGs klar eine (arglistige?) Täuschung vor unter Vorspiegelung falscher Tatsachen vor, denn kein Mensch ist jemals - bis zum Thematisieren dieses Beschisses - auf die Idee gekommen, dass die Damen und Herren in den Toiletten nicht für den ordnungsgemässen Zustand eben jener zuständig sind.

Was aber diesen Ausbeutern richtig weh tun wird, ist, dass die Dame es geschafft hat, dass der AG die Einnahmen offen legen musste!

Keine Kasse, kein Beleg....was meinen Sie wohl, wieviel von dem Baren tatsächlich in den Büchern auftaucht???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GSYBE 26.09.2014, 12:20
106. Täuschung

So ein Schwachsinn, lesen Sie hren Beitrag nochmal durch!

Gerade dann, wenn ihre Tätigkeit nicht in der Reinigung bestand, liegt von Seiten des AGs klar eine (arglistige?) Täuschung vor unter Vorspiegelung falscher Tatsachen vor, denn kein Mensch ist jemals - bis zum Thematisieren dieses Beschisses - auf die Idee gekommen, dass die Damen und Herren in den Toiletten nicht für den ordnungsgemässen Zustand eben jener zuständig sind.
Was aber diesen Ausbeutern richtig weh tun wird, ist, dass die Dame es geschafft hat, dass der AG die Einnahmen offen legen musste!
Keine Kasse, kein Beleg....was meinen Sie wohl, wieviel von dem Baren tatsächlich in den Büchern auftaucht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sbaatfast 26.09.2014, 12:22
107. Berufsbezeichnung

Wie nennt man denn dann die Person, welche hinter dem Tellerchen sitzt, fuer das Reinigen allerdings in keiner Weise zustaendig ist? "Tellerchen-Wachpersonal"?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mantrid 26.09.2014, 12:23
108. Zweit-Teller gefordert

Die Damen und Herren sollten einen zweiten Teller aufstellen und beide mit "Freiwilliges Nutzungsengelt" und "Trinkgeld" beschriften. Dann ist die Zuordnung auch für den dreistesten Arbeitgeber erkennbar. Ich gebe Trinkgeld, wegen der bekannt miesen Bezhalung und nicht, damit irgendein Raffzahn sich zusätzlichen Gewinn ergaunern kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otto1939 26.09.2014, 12:41
109. Es verschlägt einem die Sprache

Erstaunlich, wozu Unternehmen heute fähig sind. Ich finde es wird Zeit, dass solche Zustände auch strafrechtlich verfolgt werden, aber das wird sicher niemals der Fall sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 11 von 13