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Rätsel der Woche: Wo lag das Handy?
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Beim Verlassen der Wohnung bemerkt Louise, dass Ihr Handy fehlt. Sie findet es am Ende eines raffiniert geplanten Rundgangs durch ihre Zimmer - aber wo?

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kumi-ori 20.05.2019, 10:42
1.

Mir war der Lösungsweg klar ohne mir den Grundriss angesehen habe, als mir ein Kinderrätsel meines Sohnes einfiel, und zwar das "Haus vom Nikolaus". Das Haus, nämlich ein Quadrat mit zwei diagonalen Verstrebungen und dreieckigem Giebeldach ist in einem Zug ohne Absetzen des Stifts zu zeichnen und bei jedem Strich eine Silbe des Spruchs "so geht das Haus vom Ni-ko-laus" zu sagen. Die Aufgabe ist nur lösbar, wenn man in einer Ecke, in der drei Linien zusammenlaufen beginnt, und in der entsprechenden anderen Ecke endet.

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berndsp 20.05.2019, 11:01
2. sie war wohl schon vorher in diesem Raum

Um durch die beiden Raeume mit zwei Tueren zu gehen muss sie zwangslaeufig durch das Zimmer mit drei Tueren. Warum sie dabei das Handy nicht gefunden hat ergibt sich nicht.

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tpk 20.05.2019, 11:05
3. Dann ist sie

aber zweimal durch den 3-Tür-Raum gegangen, oder steh ich auf'm Schlauch?

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topas 20.05.2019, 11:10
4.

Im Prinzip einfach, wenn man nicht - so wie ich - unterstellt, dass die Dame das Handy hätte sehen müssen, wenn sie in dem Raum ist. Denn Sie war ja bereits durch zwei der drei Türen geschritten (damit diese als "durchschritten" zählen) und somit bereits in dem Raum - allerdings ohne das Gerät zu sehen. Und wenn Sie später in demselben Raum ist findet sie es auf einmal. Kann man von Glück reden, dass sie beim ersten Gehen durch das Zimmer nicht drauf getreten ist, wenn es doch auf dem Boden lag :)

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isewolf 20.05.2019, 11:10
5. Louisa ist Blind?

Mathematisch ist die Lösung ja gut und schön, aber Louisa muss, bei diesem Grundriss der Wohnung und den Vorgaben den Raum, in welchem das Handy ist, zweimal durchschreiten.
Warum sieht sie das Handy nicht beim ersten mal?

Leider ein Rätsel am gesunden Menschenverstand vorbei.

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whitewisent 20.05.2019, 11:12
6.

Hat die Grafik irgendetwas mit der Aufgabe zu tun? Bei Matheaufgaben erwartet man ja heute von den Schülern regelmäßig, Textaufgaben zu erfassen. Wenn es sich bei SPON aber nun eingebürgert hat, Kinderaufgaben als Rätsel dadurch erwachsenentauglich zu machen, daß man falsche Eindrücke vermittelt, hat das nicht wirklich etwas mit Rätsel zu tun. Sie muss ja förmlich auf das Handy getreten sein, wenn sie bereits durch das blaue Zimmer gegangen ist. Die Aufgabe hat insgesamt schon den Eindruck vermittelt, das jeder Raum/ Weg nur einmal zu betreten ist.

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rotella 20.05.2019, 11:12
7. Königsberger Brückenproblem

Wenn das Rätsel selbst schon so trivial ist, hätte Herr Dambeck aber wenigstens den historischen Ursprung dieser Art von Problemen nennen dürfen: https://de.wikipedia.org/wiki/Königsberger_Brückenproblem

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dasfred 20.05.2019, 11:19
8. Zu Nr. 2

Wer schon vor dem Problem stand, kann das nachvollziehen. Wenn ein Raum nicht komplett leer ist, kann man leicht was übersehen. So kann es passieren, dass das Handy nur beim reinkommen durch die dritte Tür ins Blickfeld gerät.

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perello 20.05.2019, 11:21
9.

Zitat von tpk
aber zweimal durch den 3-Tür-Raum gegangen, oder steh ich auf'm Schlauch?
Auch mein Gedanke, daher hatte ich diesen Lösungsweg auch verworfen.

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