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Rangliste der Praxiseinnahmen: Das sind die Top-Verdiener unter den Fachärzten
DPA

Was nehmen Praxen in Deutschland ein? Das Statistische Bundesamt hat es ausgerechnet. Augenärzte verdienen sehr gut - werden aber von einer Gruppe weit übertroffen.

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sharkslayer 16.08.2017, 16:55
140.

Zitat von keine-#-ahnung
"Die Abläufe könnten viel effizienter sein, z.B. indem man Geräte z.B. von 6-22 Uhr im Schichtdienst durch Fachpersonal (müssen nicht immer Ärzte sein) bedient und der Arzt beschränkt sich auf die Interpretation der ihm zusammengefassten Ergebnisse." Bei der Dialyse fragt dann das "Fachpersonal" bei Siri nach, was es gegen das akute Lungenödem machen kann und soll, dito entscheidet Siri, ob und welches Kontrastmittel ad hoc beim Rö. / CT / MRT eingesetzt werden soll und kümmert sich dann um den anaphylaktischen Patienten gleich noch mit. Was ist die Welt doch einfach ... :-). Man muss nur halt einfach nix wissen.
Der Beitrag auf den Sie sich beziehen hatte vollkommen recht. In den moisten anderen Gesundheitssystemen warden die Scanner auch abends und am Wochenende betrieben. Da wird dann halt ein Assistenzarzt/resident fuer scanner babysitten bezahlt und Kosten koennen gesenkt warden. Dafuer brauch man auch keinen MBA, nur etwas gesunden Menschenverstand ... ;-)

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elvito78 16.08.2017, 17:36
141.

Zitat von mocodelpavo
NIemand hält Klinikärzte für überbezahlt. Leider ist das deutsche System viel zu hierarchisch, es wird nicht Leistung, sondern Seniorität bezahlt. Viele schuften jahrezehntelang unterbezahlt in Kliniken (viel Arbeite wenig Geld) und haben dann das Anspruchsdenken, dass die Selbständigkeit eine payback period sein muss (wenig Arbeit viel Geld). Würde man leistungsbezogen bezahlen, verdienen Erstere zu wenig und einige Spezialisten viel zu viel. Letztlich sollten Unternehmer Unternehmer und Ärzte Ärzte sein. Wenn jemand erfolgreich eine Firma aufgebaut hat, kommt er ja auch nicht plötzlich auf die Idee, dass er auch ohne Medizinstudiume mal als Arzt arbeiten könnte. Die Beleidigung Ihrer potientiellen Kundschaft als "Plebs" ist ein schlechtes Zeichen von Arroganz, besonders in einem Dienstleistungssektor, wie es die Medizin ist, sollte der Kunde kompromisslos im Mittelpunkt stehen. Das ist leider längst nicht bei allen Ärzten der Fall.
Anscheinend haben Sie entweder meinen Beitrag nicht gelesen oder nicht verstanden. Es ging darum zu zeigen, dass die Überschrift irreführend war (Klickbait) und evtl fachfremde Leser auf den Trichter bringt ein Hausarzt hätte jedes Jahr 240k€ zum verjubeln. Dem ist definitiv nicht so!

Ich sprach in meinem Rechenbeispiel von einem niedergelassenen Hausarzt. Die Arbeit in der Klinik ist fast immer Sklaverei. Unser Chef hat uns quasi zu unbezahlten Überstunden genötigt. Wer nicht mitmachte, kriegte seinen Katalog nicht voll und wartete ewig bis zur Facharztreife. Das trug fast schon kriminelle Züge und wurde auch mehrmals vom Gewerbeaufsichtsamt abgestraft (es hat sich jedoch nichts geändert). Jeder weiß das, aber keiner tut etwas dagegen!

Sie scheinen weiter der Meinung zu sein, dass ein niedergelassener Facharzt stets überbezahlt ist und kein Recht hat ordentlich zu verdienen? Warum dürfen wir bitteschön nicht so viel verdienen wie der Inhaber eines beliebigen mittelständischen Unternehmens?

Es soll sich wohl nach Ihrer Logik auch ein Bäcker ausschließlich aufs Backen und ein Schreiner nur aufs Schreinern konzentrieren, egal ob sein Laden dabei defizitär läuft? Selten so einen Blödsinn gehört. Ein Selbstständiger egal welcher Profession MUSS auch gleichzeitig wie ein Unternehmer denken sonst sinkt das Schiff.

Leute die sich aufgrund dieser irreführenden Zahlen über golfende faule überbezahlte Ärzte echauffieren ohne auch nur ansatzweise Ahnung von der Materie zu haben sind wirklich köstlich. Das sind die gleichen Leute die meinen eine 2 stündigen Recherche bei "Dr. Google" ersetzt ein komplettes Medizinstudium.

"Kunden" wie sie, dich mich aufgrund von Unkenntnis diskreditieren, kompromisslose Unterwerfung einfordern und mir damit meine wertvolle Zeit stehlen, brauche ich zum Glück nicht, denn ich habe bereits so mehr als genug zu tun :)

Beste Grüße vom Golfplatz auf St. Barth, ich muss jetzt los, denn es gibt mal wieder Hummer und der schmeckt kalt einfach nicht.

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CobCom 16.08.2017, 18:06
142.

Zitat von zensurgegner2017
Da liegt der Hase im Pfeffer Privat versichern kann sich der Teil des Volkes, der besonders gut verdient, und vom Zwang zur GKV befreit ist. Oder/und Selbständige Und naturgemäß Junge, da sich für Ältere der Wechsel nicht lohnt, da zu teuer Zudem sind Selbständige und angestellte Topverdiener meist Gesund und besonders leistungs und leidensfähig, also weniger krank Und diese sehr lukrative Klientel reißt sich die PKV unter den Nagel, entzieht also den Gewinnbringer der GKV. Da ist es doch kein Wunder, dass sich die PKV deutlich höhere Arztsaläre leisten kann (daher kommen 30% des Gewinns der Ärzte von PKV Patienten) Leider ist unsere lobbyistenverseuchte Politik und Teile des Volkes zu verblendet, um zu erkennen, dass die GKV seit Jahrzehnten von der PKV ausgenommen wird wie eine Weihnachtsgans, dass deswegen das Wort "solidar" nur noch ein Hohn ist
Witzig! Mein Kollege ist Manager mit sehr anständigem Einkommen. Er lässt seine Frau daher zu Hause, die schmeißt den Haushalt und die drei Kinder (sehr gut übrigens).
Versichert natürlich: GKV. 1 x Maximalbeitrag, hälftig selbst gezahlt. Dafür 5 Versicherte mit vollen Leistungen drin.
Wäre er privat unterwegs, kämen für die 5 Versicherten auch 5 Beiträge, davon einer hälftig durch den AG. Lohnt sich für ihn natürlich nicht, obwohl er es problemlos stemmen könnte.

Für die Frage, auf welchem Wege im Saldo die Systemfinanzierung besser abgedeckt wäre, finden Sie die Antwort sicher alleine...?
Einfache Ansichten sind selten die richtigen.

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sa7ra9 16.08.2017, 18:10
143. x

Wie kann man egtl. nach dem Studium "direkt eine Radiologiepraxis" eröffnen? Braucht man ja schon erst mal eine 60 Monatige Weiterbildung (KH), aber bei Kumpels ist das ja manchmal anders, ge.

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Lisa_can_do 16.08.2017, 18:12
144. Schon wieder

Ein Fachbeitrag, dem es offensichtlich an medizinischen, betriebswirtschaftlichen und an Kenntnissen zum deutschen Gesundheitssystem fehlt. Wo sind Pathologen und Humangenetiker? Und Ärztliche Kollegen, die zumeist keinen Patienten persönlich sprechen oder gar behandeln (außer die Interventionellen Radiologen) wird dann mal 0,5 Mio im Jahr als Investitionszulage erklärt? Das alles erklärt viele Strukturen nicht und das Dauerarmutsgejammere und angeblich-als-einzige-zu-viel-Arbeitende kann man nicht mehr hören. Aber das Dauerjammern so vieler Patienten und/ oder Neider und/ oder Opfer kann das System auch nicht mehr auffangen. Warum auch, ja, aber es nervt. Also worum solche Beiträge? Dem Spiegel geht es doch mitnichten am Ende um die wirklich Kranken? Dann wäre das ja einzigartig sozusagen.

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spiegelleser987 16.08.2017, 18:38
145.

Wie realistisch ist denn diese Statistik? Funktioniert die wie bei Medikamenten? Das habe ich vor etwa 10 Jahren erfahren. Bei Medikamenten werden die Preise pro Packung berechnet. Eine Schachtel für 140 Euro gilt als zu teuer und Versicherung wollte die nicht bezahlen. Ich sollte deshalb eine billige Alternative mir verschreiben lassen, die nur etwa 40 Euro kostet. Ich rief bei der Versicherung an und sagte denen, dass bei den Medikamenten für 140 Euro 100 Tabletten drin liegen und bei denen für 40 Euro nur 20 Stück. Mir wurde gesagt, dass nur der Preis der Schachtel entscheidend ist. Und das auch noch unabhängig davon, wenn man die täglich bis zum Lebensende essen muss.

Wieso geht es jetzt gegen die Ärzte, die extrem teure Technik betreiben. Wird da statistisch mal wieder nur die Zeit berechnet, wo ein Patient in der Anlage untersucht wird? Z.B. dürfen Anlagen zur Magnetresonanztomographie nachts, am Wochenende oder in der Urlaubszeit nicht vollständig abgeschaltet werden. Der Stromverbrauch ist dann noch immer sehr hoch. Die eingebauten Supraleiter heizen sich sonst auf und der Arzt kann sie wegwerfen. Es müssen auch immer wieder bestimmte Teile der Anlage nach einigen Jahren ersetzt werden. Das ist dann Investition und erhöht angeblich das "Vermögen", obwohl es ausgegebenes Geld ist auf das auch noch Steuern wegen der Abschreibung über Jahre zu zahlen sind.

Haben die Statistiker die Ärzte gefragt oder nur die Versicherungen?

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3woodoffturf 16.08.2017, 19:01
146. Warum nicht so viel,wie mittelständ.Unt.? Weil Sie keine sind!

Anmaßung gegen jeden Unternehmer unseres Landes,wenn die Ärzte im protoökonomischen Wahn glaubten,sie seien Unternehmer und dann noch das 60 Blatt Berufsdoktorat als veritable Promotion missverstehen

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spiegelleser987 16.08.2017, 19:03
147.

Zitat von TS_Alien
...Zusammen mit den Pharmakonzernen sind die niedergelassenen Ärzte die Hauptgewinner im Gesundheitswesen. Mit den ganzen Milliarden, die niedergelassene Ärzte...
Ich bin kein Arzt, habe aber schon viele Dinge erfahren.
Gucken Sie sich mal als Beispiele das Video von Spiegel TV an
https://www.youtube.com/watch?v=vbpHLd2UGvQ&list=PL8B9FDFC553E79FC6&html5= 1

Der Arzt hat ja extrem viel verdient .... sagt die Krankenversicherung. Ihm blieben jährlich nur 20.000 Euro netto übrig. Deshalb musste er aufhören.

Vor 10 Jahre hatte meine Hausärztin auch ein Problem. Zwei Jahre zuvor war alles problemlos. 2007 und 2008 wäre sie wegen der neuen Gesetze fast pleite gegangen. Ihr ist wegen der starken Zusatzkosten nichts geblieben. Da ihr Mann in einem anderen Beruf gearbeitet hatte, hat sie es überlebt.

Damals gab es auch viele andere Berichte in Zeitschriften. Es wurde auch berichtet, dass Ärzte Pflegekräfte rauswerfen mussten, weil das nicht mehr bezahlbar war. Die hätten sonst auch nach einigen Monaten vollkommen dicht machen müssen. Der Link auf die ARD- Sendung existiert nicht mehr. Also besuchen Sie mal eine Bibliothek und lesen Zeitschriften von 2007.

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