Forum: Karriere
Rassistischer Facebook-Post: "Hetze im Netz muss kein Arbeitgeber tolerieren"
Screenshot Facebook Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen

Weil ein Lehrling bei Facebook gegen Flüchtlinge hetzte, wurde er gefeuert. Arbeitsrechtler Jobst-Hubertus Bauer sagt: Das ist richtig so. Die Rechtsprechung ist aber nicht eindeutig.

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Sotho 27.07.2015, 20:48
30. Sippenhaft

Zitat von andreu66
würde er so viel Verständnis als verwirrter Jugendlicher bekommen und eine zweite Chance verdient. Falsche Religion, falsche Hautfarbe kann man da nur sagen. Audi-VW steht jedenfalls nicht mehr auf der Einkaufsliste.
Was kann VW dafür, wenn Porsche so entscheidet? So weit geht der Konzern nicht, dass er Porsche da reinreden würde. Damit sind Sie doch auf gleicher moralische Höhe wie die Personalchefs von Porsche.

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merlin 2 27.07.2015, 20:49
31. Dringender Aufklärungsbedarf ...

Hier herrscht ja ganz offensichtlich dringender Aufklärungsbedarf!!!
Wenn 6 von 10 Postings eine Kündigung wegen menschenverachtender Äußerungen nicht gut heißen, sondern dem "Jungen" noch ein bißchen mehr Zeit für die Reifung erlauben möchten, dann frage ich mich gerade, was los wäre, wenn Asylanten ganz pauschal (aus einer Laune heraus) den unfreundlichen Deutschen einen Flammenwerfer an den Hals wünschen würden. Dann wäre was los!!! Nicht wahr, liebe rechte Forumsschreiberlinge!?! Dann wäre hier nix mehr von Meinungsfreiheit und Privatveranstaltung zu lesen. Ich kann das ganze ach mal auf Eure Kinder beziehen und auch dann ist es aus mit Meinungsfreiheit, gell!?! Also verschont uns mit Euren Erklärungsversuchen für einen massiv fehlgeleiteten jungen Idioten, dem hoffentlich jetzt klar ist, was für einen riesen Sch... er verzapft hat. Die Konsequenzen, die er ausgelöst hat, trägt er ja nur zu einem geringen Teil - nämlich nur seine eigenen.
Danke an Porsche, für die schnelle und konsequente Lösung!

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hwdtrier 27.07.2015, 20:50
32. Hg. verüble ich nicht seine

Mitgliedschaft in der SS (als Jugendlicher im letzten Aufgebot) sondern seine Lüge und das er die Gleichaltrigen beschimpfte die nicht sein Glück zu Überleben hatten.
Und was ist mit denen die die Massenmörder Mao, Ho oder Che bejubelten?

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detosso 27.07.2015, 20:52
33.

Ich weiß nicht ob es jemand gelesen hat, aber der Junge Mann hat einen entscheidenden Fehler gemacht: Seinen Arbeitgeber bei seinem FB-Account veröffentlicht.In neueren Arbeitsverträger steht u.a. das der Firmenname nicht bei privaten Veröffentlichen stehen darf. Ab da kann es als Unternehmensmeinung/Philosophie missgedeutet werden. Aus dieser Sicht betrachtet...korrektes Verhalten des Unternehmens.Suf jeden Fall hat der Junge Mann eine Lektion fürs Leben gelernt(Leider auf die harte Tour). ER wollte lustig und cool erscheinen aber der Schuß ging gewaltig in die Hose.

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Referendumm 27.07.2015, 20:55
34.

KarriereSPIEGEL : Der Junge ist noch nicht volljährig, steckt wahrscheinlich noch in der Pubertät. Seine Eltern sagen, ihr Sohn habe gar nicht gewusst, was er da überhaupt schreibt.

Bauer: Ich bitte Sie. Er ist 17 Jahre alt. Auf der einen Seite also bereits sexuell mündig, auf der anderen Seite will er nicht wissen, was solche Aussagen bewirken? Das glaubt doch niemand. Sowas schreibt man nicht einfach so dahin.

Dieser RA Bauer hat von Jugendstrafrecht auch noch nie etwas gehört, oder?
Seine Antwort ist doch völlig daneben.

Überhaupt ist dieser RA eher ein strikter Prinzipienreiter und Moralapostel anstatt dass er juristisch argumentiert.
Immer sagt er ja selbst, was die Gerichte letztendlich entscheiden, vermag er nicht vorher zu sagen.

Ein schlimmes Interview.

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stormking 27.07.2015, 20:57
35.

Zitat von andreu66
Hätte er sich dem IS angeschlossen und wäre zurückgekommen, würde er so viel Verständnis als verwirrter Jugendlicher bekommen und eine zweite Chance verdient.
Das ist faktisch nicht richtig. Erst vor kurzem wurde ein Syrien-Rückkehrer zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.

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dlmb 27.07.2015, 21:02
36. Das Unternehmen als Richter...

Da können wir ja gleich die Gerichte einsparen, wenn Unternehmen meinen, als Richter auftreten zu müssen und drastische Strafen aussprechen.

Der Kommentar des Lehrlings war unterirdisch, aber hier stellt sich wirklich die Frage, ob man für einen saudummen Spruch seiner wirtschaftlichen Grundlage beraubt werden muss.

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sunsan 27.07.2015, 21:03
37. Porsche ist in dem besagten Fall

zu einem Kündigungsextremisten, ich will nicht sagen Kündigungsn*** geworden. Der ganze Vorfall hat ein Geschmäckle, da nach zugetragenen privaten Informationen eben Porsche Privatangelegenheiten seines eigenen Auszubildenden gestalkt hatte. Spätestens da hätte aber Porsche die harte Hand der Erziehung anwenden und den Charakter in die richtige Richtung formen müssen. Stattdessen hat Porsche den Auszubildenden im zweiten Lehrjahr einfach wie eine warme Kartoffel fallen gelassen um sich im Angesicht der Medien auf Kosten eines nach Führung lächzenden und pubertierenden Pennälers zu sonnen. Der Betriebsfrieden bei Porsche war an sich nicht betroffen. Und es ist immer noch ein Unterschied, ob virtuell und schriftlich Nonsense veröffentlicht wird, oder ob in der realen Welt körperliche Gewalt umgestzt wird. Bei letzterem wird dann gern resozialisiert und ins Arbeitsleben integriert. Der feine Herr Bauer steht gern auf der Seite der Arbeitgeber und hat sicher in seiner Jugendzeit jeder Oma über die Strasse geholfen.

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merlin 2 27.07.2015, 21:06
38.

Zitat von Antidarwinist
"Bei unserer unrühmlichen Vergangenheit ist es wichtig, Zeichen zu setzen: So geht es nicht." Mit diesem Satz hat sich der Experte leider verraten. In einem Gerichtsurteil in einem Rechtsstaat darf es natürlich niemals darum gehen, ein politisches Zeichen zu setzen. Das wäre ja noch schöner!
Welches Gerichtsurteil?
Träumen Sie weiter!
Selbstverständlich geht es auch darum, der ganzen Welt zu zeigen, daß man/wir derartig stumpfen menschenverachtenden Schei. nicht toleriert!
Natürlich geht es auch darum und auch bei Porsche geht es u.a. darum.
Die wären ja blöd, wenn sie sich in einem Atemzug mit so etwas benennen lassen müßten.

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heinrich-walter-benning 27.07.2015, 21:06
39. ob bei Porsche oder Aldi beschäftigt

ob Abmahnung,oder fristlose Kündigung..hier scheinen einige etwas zu verwechseln..
1.)rechtes Gedankengut in dieser extremen Form muss geahndet werden,unabhängig,in welcher Firma man beschäftigt ist.
2.)Abmahnungen erstellt man,wenn jemand seinen betrieblichen Vorgaben nicht mehr nachkommt,oder durch Unpünktlichkeiten glänzt.
3.)fristlose Kündigungen spricht man z.B. aus,wenn ein total geschäftsschädigendes Verhalten vorliegt..Auch Porsche hat nicht nur Kunden,die die infame Verhaltensweise ihres Mitarbeiters für gut halten,ob Autoverkäufer,oder Azubi!.
Wer zum Flammenmord aufruft,ob mit Absicht,oder angeblich nur aus Spaß,sollte vorher überlegen,wie dieses Verhalten bei dem Arbeitgeber ankommt!
Daher war diese fristlose Kündigung ohne wenn und aber alternativlos.Jede Abmahnung hätte ja bedeuten können:Wir sehen es zwar nicht so eng,aber bitte nicht öffentlich!

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