Forum: Karriere
Rassistischer Facebook-Post: "Hetze im Netz muss kein Arbeitgeber tolerieren"
Screenshot Facebook Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen

Weil ein Lehrling bei Facebook gegen Flüchtlinge hetzte, wurde er gefeuert. Arbeitsrechtler Jobst-Hubertus Bauer sagt: Das ist richtig so. Die Rechtsprechung ist aber nicht eindeutig.

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klaus. 27.07.2015, 21:19
50. kein Automobilbauer

nochmal: es geht hier um ein Autohändler nicht um den Autobauer! Schlechter Journalismus @ Spiegel

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stormking 27.07.2015, 21:21
51.

Zitat von claus.w.grunow
Es war ein unbedachter Ausraster eines jungen Menschen, der das Leben vor sich hatte. "Nicht tolerieren brauchen" heiß nicht hinrichten.
Ich kann Sie beruhigen: Es wurde niemand hingerichtet. Es hat sich lediglich ein Unternehmen dazu entschlossen, einen Vertrag zu kündigen.

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TSokolov 27.07.2015, 21:21
52. Man kann Porsche nur zustimmen

Der junge Mann hat nicht "in seiner Freizeit" in privatem Raum eine private Äußerung getan. Er hat auf dem öffentlichen Marktplatz in den Präsentationskasten des Feuerwehrvereins eine hochgradig zynische Bemerkung gehängt, unterschrieben mit seinem Namen, Untertitel "Azubi bei Porsche". Das war keine geschlossene Benutzergruppe, das war die große Öffentlichkeit.

Und was sein Alter betrifft: er ist 17, nicht 7.
16, 17 - das ist das Alter, in dem man Hermann Hesse liest, Douglas Adams und Erich Fromm.

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supercluster 27.07.2015, 21:23
53. was ist krank?

Zitat von Blossom01
Äußert sich dieser 17-jährige antisemitisch bzw. macht eine sehr menschenverachtende Bemerkung ist keinerlei Gnade vorgesehen. Erschlägt er in zwei Jahren jemanden ist es dem Richter trotzdem erlaubt das Jugendstrafrecht anzuwenden, er ist ja schließlich noch ein Heranwachsender... Schon irgendwie krank...
Also wenn ein Azubi bei Porsche jemand erschlägt, dann wird sein Auszubildungsvertrag sicherlich auch beendet. Oder haben Sie da andere Informationen? Sie verwechseln die Entscheidungen privater Unternehmen mit Urteilen von Gerichten.

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Freigeistig 27.07.2015, 21:23
54. @ Nr. 21 und Andere

"Im weitesten Sinne rechts"?? Geht es eigentlich noch??!! Wie verroht muss man eigentlich sein, um so eine Aussage als Dumme-Jungen-Streich abzutun? Dieser verdorbene Fast-Erwachsene wünscht unschuldigen Flüchtlingskindern einen grausamen Tod und Ihnen fällt nichts besseres dazu ein, als zu verharmlosen und dämliche Stammtischparolen ala " daswirdmanjawohlmalsagendürfen" von sich zu geben?! Ich bin wirklich alles andere als links, aber wenn ich sowas höre, überlege ich es mir vielleicht noch mal!!!

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mr.gamer 27.07.2015, 21:28
55. Was hoffentlich nach hinten losgeht!

Zitat von mokumba
Auch ich schließe mich der Meinung an, dass Porsche versucht zu punkten.
Genau, was geht eigentlich meinen Arbeitgeber an, was ich in meiner Freizeit sage/tue/mache, solange es ihn nicht direkt betrifft.
Ist etwa die Leibeigenschaft wieder da?!
Man könnte es fast glauben.

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klaus. 27.07.2015, 21:29
56. Porsche Kunde

Sie sind Porsche Kunde bei Porsche Wels? Fahren Sie einen Audi, VW oder Skoda? 911er gibts ds nicht: http://www.porschewels.at

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supercluster 27.07.2015, 21:31
57. Unternehmen dürfen nicht entscheiden,

Zitat von dlmb
Da können wir ja gleich die Gerichte einsparen, wenn Unternehmen meinen, als Richter auftreten zu müssen und drastische Strafen aussprechen. Der Kommentar des Lehrlings war unterirdisch, aber hier stellt sich wirklich die Frage, ob man für einen saudummen Spruch seiner wirtschaftlichen Grundlage beraubt werden muss.
wenn sie beschäftigen, auch wenn diese Person sich unternehmensschädigend verhält und sich in der Öffentlichkeit menschenverachtend äußert? Warum nicht? Und auch für Sie: der Azubi steht der Weg zum Arbeitsgericht offen.

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Pausen-Inkling 27.07.2015, 21:35
58. Wie bitte?

Zitat von haannes_benzell
Eine Abmahnung oder auch ein Gespräch mit dem jungen Mann, in dem ihm die Kündigung nahe gelegt wird, hätte es auch getan. Die fristlose und öffentlich inszenierte Kündigung dient dazu, ein Klima zu schaffen, in der sich viele fürchten, Meinungen zu äussern, die im weiteren Sinne als "rechts" gelten könnten.
Die "scherzhafte" Empfehlung, ein Mädchen mit dem Flammenwerfer zu töten, bezeichnen Sie als "im weiteren Sinne als 'rechts'"?

Also der Unterschied zwischen verfassungsgemäßen und verfassungsfeindlichen öffentlichen Äußerungen sollte eigentlich nicht so schwer zu begreifen sein.

Dem Jungen ist zugute zu halten, dass er sich entschuldigt hat und ein Asylbewerberheim besuchen will. Er kennt dann immerhin einige Flüchtlinge persönlich und hat damit den meisten "Kritikern" in diesem Forum, die selbst nur ein (hysterisches) mediales Flüchtlingsbild vor sich hertragen, sehr viel voraus.

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twinketoe 27.07.2015, 21:36
59. Konsequenz - kein Urteil

Ich weiss nicht warum viele hier die Kündigung für eine Strafe halten. Es ist eben keine Strafe, die könnte ggf noch durch die Östereichische Justiz erfolgen.
Der Arbeitgeber hat handeln müssen um den Betriebsfrieden nicht zu gefährden. Ich gehe mal davon aus, dass man in Östereich auch eine Jugendvertretung und einen Betriebsrat hat. ICh könnte mir gut vorstellen dass der Azubi in seiner Ausbildung nicht mehr viel zu lachen gehabt hätte. WEr weiss, vielleicht hätte sich nicht mal mehr jemand gefunden der ihn ausbilden will. Eine Straftat die zu einem Gewaltverbrechen aufruft bzw allein der Wunsch ein kleines Mädchen brennen zu sehen in die Welt geblasen schädigt das Ansehen des Arbeitgebers. Wäre der Bengel nicht so blöd gewesen Porsche als AG anzugeben wäre wohl auch weniger passiert. Da nun aber Kunden bzw eine ganze lokale Öffentlichkeit von der Äußerung wissen muss der Junge eben die Konsequenzen seines Handelns tragen. Er bekommt sicher auch eine zweite Chance, nur nicht bei Porsche.
Man darf in seiner Freizeit eben viele Dinge tun die den AG nix angehen und man darf auch eine Meinung haben. Es gibt aber Dinge die ins Berufsleben reinspielen. Der Bankanstestellten der nackt ornanierend durch Dorf lauft wird vermutlich auch danach keinen Job mehr in der Dorfbank haben...

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