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Rassistischer Facebook-Post: Wer pöbelt, der fliegt
AFP

Ein Porsche-Lehrling postet einen fremdenfeindlichen Kommentar auf Facebook - und verliert seinen Ausbildungsplatz. Er hätte es besser wissen können, schon häufiger sind Arbeitnehmer wegen ihrer Äußerungen im Netz gefeuert worden.

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CHANGE-WECHSEL 25.07.2015, 12:32
1. wer pöbelt, der fliegt

Wer pöbelt, der fliegt?

1. Dürfte es dann kein Personal mehr in den Etagen des Management geben.

2. Ist das nach unten treten des Managements nichts als das pure unterdrücken der freien Meinungsäußerung, von der die Manager selbst gerne Gebrauch machen.

3. Es ist eine reine Machtdemonstration.

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rowes-hh 25.07.2015, 12:39
2. Richtig so!

Natürlich kann jeder von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen, natürlich auch in der Öffentlichkeit. Es nimmt damit aber jeder auch die Pflicht an, das zu verantworten was er da von sich gibt.

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walter kuckertz 25.07.2015, 12:45
3. O. K.

Pöbeln gehört sich sowieso nicht, und gegnüber Menschen die in Not sind bzw. sich nicht wehren können, erst recht nicht. Also finde ich die Entscheidung in Ordnung. Diese Leute können in ihrer Ortsgruppe (sic!) pöbeln. Da gehört sich das.

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dfuchs 25.07.2015, 12:54
4. Sacco

Der Fall Justine Sacco wird hier doch sehr verkürzt und undifferenziert dargestellt. Man sollte auch mal fragen, ob der Arbeitgeber hier im Recht war oder ob man nicht hätte prüfen müssen, ob der Tweet nicht evtl. sarkastisch gemeint war (was wohl auch der Fall ist), statt sich so schnell dem durchgedrehten Shitstorm anzuschließen.

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adrianhb 25.07.2015, 12:55
5.

irgendwie nachvollziehbar

vielleicht sollten einige Menschen einfach nicht auf Facebook schreiben, wo sie arbeiten ...

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plasmopompas 25.07.2015, 12:57
6.

Seine Meinung kann natürlich jeder sagen. Beleidigungen, Volksverhetzung oder Aufrufe zu Straftaten sind allerdings keine Meinungsäußerungen und werden zu Recht verfolgt.

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dukatenjunge 25.07.2015, 12:59
7. Abgesehen davon, daß, anders als im Artikel behauptet,

Auszubildende keine Arbeitnehmer sind, erinnert so ein Vorgehen schon an den McCarthiyismus der 50er-Jahre. Da wurde man für unbotmäßige Äuerungen auch mit der Vernichtung der sozialen Existens bestraft.
Übrigens: Der Azubi ist weder angeklagt noch verurteilt. Ist die private Firma Porsche jetzt Ankläger und Richter in Personalunion und entscheidet, wer was sagen darf? Anstatt den jungen Mann zu entlassen, sollte Porsche mal lieber ins Berufsbildungsgesetz schauen. Darin steht, daß der Arbeitgeber den Auszubildenden sittlich zu fördern habe. Eine Entlassung gehört sicherlich nicht dazu.

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querdenker1964 25.07.2015, 12:59
8. Besser,

man behält seine Meinung für sich- das galt in der Vergangenheit und das gilt heute. Eigentlich galt es immer...... Wenn ich dann aber Artikel zur nicht vorhandenen Meinungsfreiheit in China lese und Foristenkommentare in der Art, hier könne man sich ja wenigstens frei äußern, kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen;)

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eternalchii 25.07.2015, 13:14
9.

Zitat von CHANGE-WECHSEL
Wer pöbelt, der fliegt? 1. Dürfte es dann kein Personal mehr in den Etagen des Management geben. 2. Ist das nach unten treten des Managements nichts als das pure unterdrücken der freien Meinungsäußerung, von der die Manager selbst gerne Gebrauch machen. 3. Es ist eine reine Machtdemonstration.
1. Zum Differenzieren scheinen Sie ja nicht grade in der Lage zu sein.
2. Wer berufliche Konsequenzen für rassistische Hetze/Mordaufrufe als "das pure unterdrücken der freien Meinungsäußerung" schönredet, hält (zynisch gesagt) vermutlich auch die ISIS-Hinrichtungsvideos für eine pure "Meinungsäußerung".
3. Schwachsinn. Da geht es um die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden, den Ruf des Unternehmens und den Betriebsfrieden. Was bitte soll denn daran eine "Machtdemonstration" sein?

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