Forum: Karriere
Rat vom Agenturchef: "Liebe deine Familie. Aber nie deinen Job"
John M. John/ fischerAppelt

Immer gut drauf, scheinbar nie gestresst. Wie macht er das bloß? Manager Frank Behrendt war für Kollegen ein Rätsel - bis er die wichtigsten Job-Ratschläge in eine Liste packte. Hier sind seine zehn Tipps.

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mal nachgefragt 02.10.2015, 10:45
40. manche Foristen

die hier auf diese Tipps herumhacken und nörgeln oder bezweifeln, haben nie die wirklichen Tiefen des Arbeitslebens kennen gelernt. Ich habe selber eine Firmeninsolvenz miterlebt und alles was dazu gehört, habe durch eine Betriebsschließung Jahre später den nächsten Job unverschuldet verloren. Wer heute noch behauptet, man muss als Arbeitnehmer brennen, der hat nichts verstanden. Egal wie gut oder wie schlecht wir einen Job machen, DAS entscheidet nicht, ob einem der Job bleibt, wenn es kritisch wird. Durch diese Erfahrungen habe auch ich gelernt, nichts ist wichtiger als die Familie. Und diejenigen, die immer auf das Pseudeoargument "...man muss es sich auch leisten können..." verweisen, denen sei gesagt, Humbug, egal ob du als Manager oder als kleiner Arbeiter deinen Job verlierst, hast du mehr als 9750 Euro auf der Kante, bist du der Dumme, denn mehr darf man nicht besitzen, um Sozialleistungen zu erhalten, ansonsten darf man erst alles aufzehren, und das ist das eigentlich Problem an der Sache. Von daher sollten sich alles an diesen Leitlinien im Job orientieren, je älter man wird, desto mehr erkennt man, was wirklich wichtig ist, und das ist nicht der Job!

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Newspeak 02.10.2015, 10:46
41. ...

Zitat von HansPa
Was sind das für Ratschläge? Welcher Arbeitnehmer ist denn so bescheuert seine Tätigkeit, die andere reich macht, über die eigene Familie zu stellen? Muss irgendwie eine deutsche Story sein. In den USA kümmert sich außerhalb seiner Arbeitszeit keine Sau um seinen Job!!
Na ja, das ist alles etwas einfach gedacht, oder? Zunächst einmal hat nicht jeder Familie. Und selbst wenn können doch die individuellen Prioritäten anders sein. Und dann gibt es eben auch Leute, die das, was sie tun, gern tun. Sich berufen fühlen, in ihrem Beruf und nicht in ihrem Job. Wer machen muß, was er sowieso nicht möchte und was ihm außer dem Geld nichts bringt, klar, da versteht man, wieso der sich nicht für seine Arbeit interessiert. Aber die Arbeitszeit ist in der Mehrheit der Fälle etwa ein Drittel der Lebenszeit, wenn man den Schlaf wegrechnet sogar die Hälfte des Tages, eigentlich sogar mehr, mit Anfahrt und Heimfahrt, Vorbereitungen usw. Wieso soll man sich nicht bemühen, auch seine Arbeit zu lieben, wenn man so viel Zeit damit verbringt?

Zu den Vorschlägen des Managers. Nun ja, es sind Vorschläge eines Managers. Was will man erwarten? Sie entspringen genau der Gedankenwelt, daß man alles optimieren kann. Wie sagte er: "es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen. Man kann alles lösen, zur Not mit Geld". Wer das ernsthaft verkündet, der steht, für mich, auf der geistigen Eintwicklungsstufe eines Kleinkinds. Der hat vom Leben nichts kapiert. Der hat offenbar noch keinen echten Schicksalsschlag erlitten. Ich wünsche ihm das nicht, aber wenn er älter wird und vielleicht Krebs bekommt, wie 25% aller Menschen in ihrem Leben, dann möchte ich gerne diesen Spruch nochmal von ihm hören, daß man mit Geld alles lösen kann.

Insofern, die Ratschläge sind Unsinn. Sie stammen von Jemandem, der vielleicht weiß, wie der Hase in seinem Job läuft, aber keine Ahnung vom echten Leben hat. Sie klingen nur so. Vielleicht fragt man auch besser die Gescheiterten, statt die vermeintlich Erfolgreichen, dann gewinnt man vielleicht echte Einsichten.

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supertrooper 02.10.2015, 10:53
42. Na ja - das mit Liebe ist halt relativ

Ob man seinen Job jetzt innig lieben muß oder lieber nicht - sei mal dahin gestellt. Aber Spaß muß er halt machen.
Wer kein Spaß hat, egal bei welcher Tätigkeit, wird nie gut.

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Rayleigh 02.10.2015, 10:54
43.

Da bin ich auf den Blick meines Chefs gespannt, wenn ich mir ein spielzeugauto auf den arbeitsplatz stelle.

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Ismir Uebel 02.10.2015, 10:54
44. Was meint der mit Arbeiten?

Sowas kann auch nur jemand zusammenfaseln, der nie richtig gearbeitet hat und trotzdem immer mehr als genug Geld bekommt.

Und nein, "Geschäftsessen" sind keine Arbeit.

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Wolfgang Porcher 02.10.2015, 10:58
45. Von Liebe keine Spur ?

also Liebe ist dann wenn diese unabhängig vom Gegenständlichen ist. wer seinen Job. nicht liegt t trägt die Essenz automatisch mit woanders hi n. Aus diesem Betrachten kann man seine Rat -Schläge getrost beiseite tun. Er verdient da it allerdings wohl money bei dem Spiegel

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navarth 02.10.2015, 11:00
46. Klar

Ich arbeite nicht für meinen Arbeitgeber, aber für meine Familie.

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Christoph 02.10.2015, 11:07
47.

Zitat von Newspeak
Aber die Arbeitszeit ist in der Mehrheit der Fälle etwa ein Drittel der Lebenszeit, wenn man den Schlaf wegrechnet sogar die Hälfte des Tages, eigentlich sogar mehr, mit Anfahrt und Heimfahrt, Vorbereitungen usw. Wieso soll man sich nicht bemühen, auch seine Arbeit zu lieben, wenn man so viel Zeit damit verbringt?
Nachdem Sie nun alle Nachteile der Erwerbsarbeit aufgezählt haben und angesichts der Tatsache, dass das letzlich alles nur aus Zwang, der Abhängigkeit vom Geld, stattfindet, wie kann man das ernsthaft lieben, außer durch ein gehöriges Maß an Selbstbetrug? Selbst wenn man etwas als Beruf hat, was man auch als Hobby machen würde - wer würde sich schon freiwillig so lange damit beschäftigen, wie es zum Geldverdienen notwendig ist? Und wer würde akzeptieren, durch Zwang daran gehindert zu werden, woanders hinzugehen und was anderes zu machen, wenn der Zwang ein anderer wäre als die Abhängigkeit vom Geld?

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sokratesschüler 02.10.2015, 11:12
48. Und ganz wichtig ...

mach nicht alles mit was Kollegen und Vorgesetzte fordern. Kein Ringelpietz mit Anfassen und dergleichen.
Die meisten wollen nur das eine möglichst viel private Infos aus einem rausleiern um besser tratschen zu können und bei Bedarf was in der Hand zu haben.

Alles schon erlebt. Die nettesten sind oft die Hinterhältigsten! Und wenn man sich bedeckt hält reagieren sehr viele sehr verschnupft.

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a_free_spirit 02.10.2015, 11:12
49. Jaja, die eigene Arroganz!

Zitat von mikado17
Er hat ja grundsätzlich recht, aber das erzähl mal jemandem der einer richtigen Arbeit nachgeht! Verwunderlich für was alles ein Gehalt gezahlt wird!
Ganz genau: Menschen, die im Kreativbereich arbeiten, können nix, leisten nix, zocken nur Kohle ab und verdienen ihr Geld mit unnötigem Mist, den niemand braucht.
Schon mal hinterfragt, wieviel Kunden Dienstleister und Firmen haben, wenn sie keine (gute) Werbung machen? Oder noch besser: wenn die Werbung selbst gemacht wird, weil das ja heutzutage jeder kann? Wie eine Präsentation beim Kunden ankommt, wenn das ein Laie gemacht hat?
Den Göttern-sei-Dank weiß ich, wie es aussieht, wenn der Handwerker von nebenan sein eigenes Logo macht, irgendwer in der Firma Werbung mit Word erstellt oder der Neffe des Chefs in PowerPoint Drucksachen erstellt.
Das ist alles gaaaanz einfach und wirkt dann auch totaaaaal seriös auf Kunden, nicht wahr?

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