Forum: Karriere
Rat vom Jobcoach: Ich werde bei der Beförderung übergangen
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Immer fleißig, immer Top-Leistung - trotzdem geht die Karriere nicht voran. Florian grübelt, was er falsch macht. Der Jobcoach stellt ihm erst mal eine ganz grundsätzliche Frage.

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namachschon 23.11.2017, 13:59
1. Niedlich...

wieder so ein Beitrag aus der Abteilung: wie kann ich noch schneller im Hamsterrad laufen.
Die meisten Beförderungen passieren doch nicht wegen Leistung im Betrieb, sondern wegen "Vitamin B, Sympathie, buckeln, schleimen, sich und seine Überzeugungen verkaufen".
Wer nach 9 Jahren nicht weitergekommen ist, sollte schleunigst kündigen. Nur Mut.

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felidae1970 23.11.2017, 15:31
2. Karriere?

Wozu? Sinnlos vergeudete Lebenszeit. Nein danke.

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waldi.ede 23.11.2017, 15:40
3. Grundlegendes

Wie so häufig werden oftmals vorliegende essentielle zwischenmenschliche Probleme ausgeblendet: Körpergeruch, Mundgeruch, allgemeine Ungepflegtheit, schlechte Manieren.... Immer ein schwieriges Kapitel unter Kollegen

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coyote38 23.11.2017, 15:48
4. Nur eine einzige Frage notwendig ....

"Florian" ist ein Mann, oder ...? Damit erfüllt er heute das WESENTLICHE und schlussendlich ausschlaggebende Kriterium für besondere Förderungswürdigkeit leider nicht.

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3daniel 23.11.2017, 17:33
5. Die Frage sollte sich jeder stellen

"Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie täglich Mitarbeitergespräche führen, Meetings leiten und die unvermeidlichen administrativen Dinge erledigen müssten."
Habe ich auch Jahrelang gemacht und es gehasst. Im mittleren Management hat man einfach keine Chance. Der böse Satz "Man muss die MA so über den Tisch ziehen das sie die dabei entstehende Reibungswärme als Nestwärme empfunden wird" hat leider leider seine Berechtigung. Habe jetzt meinen Aufgabenbereich, bringe Umsatz für die Firma, verdiene überdurchschnittlich gut und habe keine Mitarbeiter mehr. Ich könnte glücklicher nicht sein!

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Sibylle1969 23.11.2017, 19:24
6. @ coyote38

Im Text stand ganz klar drin, dass ihm ein Kollege, nicht eine Kollegin , vorgezogen wurde. Davon mal abgesehen, finde ich eine Führungsposition auf der untersten Ebene eher unattraktiv: meist artet das in viel Arbeit, viel Druck von oben sowie vielen Meetings, späten Telcos und viel Admin-Kram aus. Zudem schaffen es nur wenige von der untersten Ebene in das Topmanagement. Erst da wird es interessant, vorher ist das mE eher eine undankbare Aufgabe.

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markus_wienken 24.11.2017, 08:55
7.

Zitat von namachschon
wieder so ein Beitrag aus der Abteilung: wie kann ich noch schneller im Hamsterrad laufen. Die meisten Beförderungen passieren doch nicht wegen Leistung im Betrieb, sondern wegen "Vitamin B, Sympathie, buckeln, schleimen, sich und seine Überzeugungen verkaufen". Wer nach 9 Jahren nicht weitergekommen ist, sollte schleunigst kündigen. Nur Mut.
Ob die meisten Beförderunge so passieren weiß ich nicht, in meiner Berufslaufbahn in 3 Mittelständischen Firmen habe ich dergleichen bisher noch nicht erlebt.
Allerdings Beförderungen von personen, die besser auf der Arbeitsebene geblieben wären schon des öfteren, insofern kann ich dem Artikel und den Einwänden/Hinweisen dort nur zustimmen.
Ein sehr guter Mitarbeiter ist noch lange kein guter Vorgesetzter.

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uwegrossberndt 24.11.2017, 11:35
8. kann es sein, dass ...

Vor langer Zeit erhielt ein Kollegen bei einer Frage warum er nicht befördert wird:
"Ich kann Sie nicht befördern, denn dann würde mir das Wissen und die Leistung an dieser Stelle fehlen."
Klar gibt das erst einmal ein Fragezeichen im Gesicht.
Die Teamleiterstelle wurde mit einer externen Person besetzt. Das geschieht dann oft weil man glaubt jemand der erst mit allen zusammen gearbeitet hat nicht als Vorgesetzter respektiert wird. Ist also oft politisches Kalkül.

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phekie 24.11.2017, 12:23
9. Gute Steilvorlage

Zitat von uwegrossberndt
Vor langer Zeit erhielt ein Kollegen bei einer Frage warum er nicht befördert wird: "Ich kann Sie nicht befördern, denn dann würde mir das Wissen und die Leistung......
Das gibt keine Fragezeichen. Super Steilvorlage um gleich erstmal mehr Geld zu fordern. Dann hat man im Idealfall mehr Geld und gleichbleibende Verantwortung. Besser als sich mehr Geld mit mehr Problemem/Aufgaben als Leiter zu erkaufen. Besser gehts nicht. Sollte das nicht klappen, sollte man aber auch das Ultimatum setzen. Entweder aufsteigen oder neuen Job suchen und das so kommunizieren.

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