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Rat vom Jobcoach: Ich werde bei der Beförderung übergangen
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Immer fleißig, immer Top-Leistung - trotzdem geht die Karriere nicht voran. Florian grübelt, was er falsch macht. Der Jobcoach stellt ihm erst mal eine ganz grundsätzliche Frage.

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Hamberliner 25.11.2017, 16:26
10. befördert werden wollen - lustig

Wer befördert werden möchte sollte Beamter werden. Als Projektleiter Abteilungsleiter zu werden ist keine Beförderung und auch kein beruflicher Aufstieg, im Gegenteil, es dokumentiert dass man fachlich nicht so besonders unverzichtbar und singulär dasteht und deshalb Zeit hat für administrativ-kaufmännischen Mist, der erledigt werden muss, für den Forscher und Entwickler aber zu schade sind. Ich bin in meinem Leben nur einmal befördert worden, und zwar außerberuflich. In einem Brief eines Rechtsanwalts an die Anwaltskammer stand über mich: "Also packte ich den stämmigen Bruder der Beschwerdeführerin, der mit Lederjacke und Sturzhelm erschienen war, und beförderte ihn gegen seinen erbitterten Widerstand zur Ausgangstür."

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capote 23.08.2018, 15:20
11. Kriterien

Der, der über die Beförderung zu entscheiden hat, interessiert das alles nicht die Bohne, wie gut der Mitarbeiter führen kann etc. den interessiert nur die Frage: "Möchte ich den direkt unter mir haben im täglichen Büroalltag ?"

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alex300 23.08.2018, 16:25
12. Hatte Mal einen Mitarbeiter beobachtet

Der war bei uns in der Personalabteilung. Hieß Herr Gschnell (angenommen).
War jung. Am Arbeitsplatz machte gar nichts. Spielte nur am PC rum. Jegliche Aufgabe, die ihm zugewiesen wurde, hat er so lange nicht bearbeitet, bis eine der älteren Mitarbeiterinnen es für ihn erledigt hätte.
Irgendeine Anfrage an ihn zu richten war zwecklos.
So lief es paar Jahre.
Ratet Mal, wer befördert wurde, als in der Nachbarfirma eine leitende Stelle in Personalabteilung vakant würde?
Bingo!
Alle wären froh ihn los zu werden. Durch Beförderung, weil feuern konnte man ihn nicht. Er hätte nie das Arbeitsrecht gebrochen.

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gankuhr 15.03.2019, 12:15
13.

Zitat von
wieder so ein Beitrag aus der Abteilung: wie kann ich noch schneller im Hamsterrad laufen. Die meisten Beförderungen passieren doch nicht wegen Leistung im Betrieb, sondern wegen "Vitamin B, Sympathie, buckeln, schleimen, sich und seine Überzeugungen verkaufen". Wer nach 9 Jahren nicht weitergekommen ist, sollte schleunigst kündigen. Nur Mut.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist ihre Aussage nicht richtig. Leistung ist durchaus sehr wichtig, aber selbstverständlich müssen die Chefs das auch mitbekommen. Deshalb gilt die Devise "tue gutes und rede drüber".

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