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Rat vom Jobcoach: Kann ich nach drei Monaten schon wieder kündigen?
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Ihre Kollegen lästern und spinnen Intrigen: Katharina, 25, ist entsetzt über das Klima an ihrem neuen Arbeitsplatz und will so schnell wie möglich wieder kündigen. Doch ist das schlau?

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nrw.progger 07.11.2018, 10:11
1. Sicher ist das inordnung

Ich sehe das ähnlich, wenn auf der Arbeit ein Klima herscht das für einen nicht erträglich ist, dann ist eine Kündigung gerechtfertigt. Ich habe bereits in unterschiedlichen Branchen gerabeitet, wie z. B. öffentlicher Dienst und Logistik und aus Erfahrung kann ich sagen, dass dort zwei sehr unterschiedliche Umgangsformen herschen. Es kann gut sein, dass die Witzelein am Arbeitsplatz nicht ihre Art von Humor sind, was inordnung ist. Generell gilt, bevor man sich kaputt macht, sollte man den Arbeitgeber wechseln.

Dennoch sollte man versuchen vor der Kündigung einen neuen Arbeitgeber zu finden, bevor man in die Arbeitslosigkeit rutscht. Sollte das jedoch nciht mehr auszuhalten sein, dann ist eher die Kündigung einzureichen.

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dstein004 07.11.2018, 10:11
2.

Bin ich nur zu einfach gestrickt oder sind das die Tips die jed Mutter seinem Kind gegeben hat nur aus dem Munde eines HA Berater?

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ctreber 07.11.2018, 10:14
3. Genau dafür ist die Probezeit da

Wer nicht gerade Probezeit-Kündigungen aneinanderreiht, der sollte sich aus so einem Umfeld so schnell wie möglich verabschieden. Nicht schön (aber auch nur, weil man das ggf. dem nächsten Arbeitgeber erklären muss), aber was ist hier die Perspektive? Sich drei Jahr durchbeißen, damit ein Wechsel schöner aussieht, und sich darüber verschleißen? Die drei Monate kann man ggf. im Profil auch komplett aussparen und auf nicht-berufliche Aktivitäten verweisen.

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postmaterialist2011 07.11.2018, 10:18
4. Blödsinniger Rat !

Wenn man am Sonntag schon Bauchschmerzen hat wenn man nur an Montag denkt, dann sollte man umgehend kündigen. Die eigene Gesundheit ist wichtiger als alles andere und in dem Alter und mit offenen Karten wird die Bewerberin ( gerade beim derzeitigen Arbeitsmarkt) keinerlei Probleme einen Job zu finden. Ein Probetag im neuen Job kann nie schaden, so kann man die Arbeitsatmosphäre mit eigenen Augen sehen. Ich arbeite seit über 10 Jahren im gleichen Job und mir wurde schon beim ersten Vorstellungsgespräch das gesamte Team vorgestellt. Ich hatte hierbei auch die Möglichkeit mich mit diversen Mitarbeitern zu unterhalten und das Betriebsklima zu "testen".Bei mehreren Angeboten war dies für mich ausschlaggebend diesen Job anzunehmen und ich habe es bis heute nicht bereut.

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investor3000 07.11.2018, 10:20
5.

Sehr guter Artikel, allerdings finde ich sachliches Feedback immer gut und halte es nach Kündigung auch ohne Probleme für möglich und auch für das Unternehmen als Ganzes für sinnvoll. Vor einer Kündigung ist sachliches Feedback von "selbsternannten Göttern" teilweise schwierig und eigene Nachteile ev. nicht auszuschließen. Wenn die Geschäftsführung schon aus eigener Motivation kein gutes Arbeitsklima anstrebt, so wird doch spätestens beim Thema Geld, bzw. Kosten durch Fluktuation auch eine Geschäftsführung hellhörig.

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touri 07.11.2018, 10:20
6.

Oh je die Tips vom Jobcoach. Zunächst einmal ist es mir wurst, wie andere Leute mit dem Arbeitsklima umgehen (falls sie einem überhaupt sagen wie sie wirklich darüber denken). Die Frage ist, kann ich damit umgehen oder nicht? In diesem Fall lautet die Antwort nein! Und ein dickes Fell wächst übrigens auch nicht mal einfach so und bei vielen nie.

Nächste Frage:
Macht mich die Arbeit krank oder kann ich noch eine zeitlang den Job machen?

Natürlich ist es besser sich vor einer Kündigung zunächst eine neue Stelle zu suchen. Wenn man allerdings einen Nervenzusammenbruch erleidet oder auf Depression zusteuert, viel Spaß dabei dann einen neuen Job zu bekommen. Zum einen braucht man dann selbst erst wieder Zeit um auf die Beine zu kommen, zum anderen macht sich so eine Krankheitsgeschichte nicht gut bei einem neuen Arbeitgeber, sollte er das irgendwie spitz kriegen. Bevor es soweit kommt sollte man sich lieber längere Zeit krank schreiben lassen / Stunden reduzieren und die Zeit zum Bewerben nutzen.

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GerhardM 07.11.2018, 10:20
7.

Ich finde den Rat nur mit einer „vagen Begründung“ zu kündigen ziemlich verantwortungslos. Wer eine selbstbewusste Persönlichkeit hat, sollte seinem Chef klar und sachlich die Gründe nennen. Damit hilft man den Ex-Kollegen und auch der Firma selbst am Arbeitsklima etwas zu verbessern.

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Luemgi 07.11.2018, 10:25
8.

Die Firma hat offensichtlich die Probezeit nicht bestanden. Die gilt ja nunmal auch gegenseitig. Ich würde mir etwas anderes suchen und habe in meinem persönlichen Umfeld auch erlebt, wie jemand genau diese Entscheidung getroffen hat und bei einem neuen Arbeitgeber glücklicher geworden ist. Zurück ließ er Kollegen, die durch das ständige Runtermachen durch den Chef nicht mehr daran glaubten, woanders genommen zu werden. Die waren schon zu lange dort und hatten Ihre Denke angepasst.

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dasfred 07.11.2018, 10:45
9. Einzige Frage: Kann ich mir die Kündigung leisten

Wenn genug Rücklagen da sind, sofort kündigen, wenn es knapp wird, Bewerbungen schreiben und mit neuem Vertrag in der Tasche kündigen. In solch einer Konstellation ist doch die Frage, wie das im Lebenslauf aussieht vollkommen nebensächlich.

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