Forum: Karriere
Rat vom Jobcoach: Mann oder Frau - wessen Karriere ist wichtiger?
Getty Images

Ein Paar, ein Kleinkind, ein Problem: Sie will nach der Elternzeit wieder einsteigen, er hat inzwischen ein lukratives Jobangebot in einer anderen Stadt erhalten. Und nun?

Seite 2 von 6
pejoachim 04.10.2018, 11:25
10. Auf falsche Fragen ...

... gibt es immer nur falsche Antworten.

Beitrag melden
CobCom 04.10.2018, 11:26
11.

Zitat von MartinHa
Die Lösung ist doch klar: wenn der Mann so gut ist, dass er eine Geschäftsführerposition in Bayern angeboten bekommt, wird er wohl auch in oder um Düsseldorf herum ein gutes Angebot bekommen. Der Arbeitsmarkt für gute und erfahrene Leute ist zur Zeit leergefegt. Daher einfach weitersuchen.
Die meisten derartigen Positionen werden aber über die Referenzen aus dem eigenen Netzwerk vergeben. Und da ist der Bedarf in der Regel spezifisch, nicht generisch. Nach der Darstellung ist es ja ein erheblicher Schritt, u.U. sogar die erste Leitungsposition.
Das bedeutet andererseits, sie würden sich in Düsseldorf ohne entsprechende Erfahrung gegenüber der Konkurrenz auf eine höhere Position bewerben müssen. Da haben sie bessere Karten, wenn sie erst mal 2 oder 3 Jahre den anderen Posten erfolgreich bekleidet haben.
Plus: die neue Firma würde sehr wahrscheinlich auch Flexibilität bezüglich Reisen und evtl. sogar Umzugsbereitschaft erwarten.

Beitrag melden
tomxxx 04.10.2018, 11:28
12. Irgendwie wir die Karriere...

bei solchen Diskussionen immer als gegeben dargestellt. Typisch ist doch erst einmal, dass beide 08/15-Jobs haben, sich das aber keiner eingestehen will. Natürlich erzählt einem die HR-Abteilung, dass das super ist! Aber jede Pyramide läuft halt nunmal oben spitz zu!
Dann werden die Risiken einer tatsächlichen Karriere auch komplett ignoriert. Klar, Geschäftsführer ist schön, aber in einem kleinen Laden auch ein Schleudersitz. Das heisst die Annehmlichkeiten sind ganz schnell weg.

Beitrag melden
dirk.resuehr 04.10.2018, 11:40
13. Die kulturellen Bedürfnisse des Großstädters

Bestehen in D´dorf im Besuch vom Uerigen und Schlossers, oder dachten Sie etwa an Schauspielhaus und Oper?
Die meisten Städter interessieren sich für "Kultur" überhaupt nicht. Kenne Düsseldorf aus Stroux-Ziten, sogar die Brücke und Lore Lorentz. Die Letztere habe ich allerdings nicht verstanden, zu jung.. Waren interessante Zeiten, Ionesco, Frisch, Becket und F.J.Strauß als Verteidigungsminister samt seinen Aussagen. Bayern war vor Jahrzehnten schon Thema, Erfolg braucht auch manchmal Jahrzehnte.Bei Kleinkind ist die Entscheidung Land zu überdenken, vielleicht gibt man zuviel auf- Freunde, Umfeld z. B. Besser ab 45, Kinder größer oder draußen, genug Kultur genossen, schwierig, wenn beide arbeiten wollen und nicht selbständig sind. Setzt sehr gute Beziehung voraus und keinen Coach!

Beitrag melden
pressionist reloaded 04.10.2018, 11:42
14. Ganz einfach ...

... jeder geht seiner Weg und kann sich selbst verwirklichen. Abwechslung tut dem Leben gut. Die Kinder werden´s überleben, wenn kein Drama d´raus gemacht wird. Es gibt immer und überall liebenswerte Menschen für neue feste Partnerschaften, wenn letzteres für einen wichtig ist.

Beitrag melden
sok1950 04.10.2018, 11:43
15. nach zwei Kindern und 5 Enkelkinder

...immer das Gleiche: Die junge Mutter traut niemanden zu, sich um IHR Kind kümmern zu können - selbst dem leiblichen Vater muss man immer alles hin- und bereitstellen, wenn er mal ein zwei Stunden auf das Kleine aufpasst, da er ja grundsätzlich nicht dazu in der Lage ist.
Gibt das Kind im Schlaf mal ein Tönchen von sich, springt Mama sofort auf und rennt zum Kind und: Wenn sie zurück kommt dann mit einem Blick, der Elefanten töten kann: Warum bist Du als Vater nicht aufgesprungen?
Hinzu kommt immer(!) der unausgesprochene Vorwurf (Blicke reichen) an den Ehemann/Vater, wenn der Nachbar sich etwas leistet was die eigene Familie sich nicht leisten kann...

Beitrag melden
jpphdec 04.10.2018, 11:59
16. Denkt denn keiner an die Kinder?

Zitat von m_s@me.com
Eine "Kleinstadt in Bayern" halte ich zunächst mal für grundsätzlich schlecht, langfristig auch für beide.
Für die ist eine beschauliche bayrische Kleinstadt das um Größenordnungen bessere Umfeld als jede Großstadt. Da können die nämlich auch mal vor die Türe ohne gleich im Smog zu stehen, um nur ein Beispiel zu nennen.

Beitrag melden
Sibylle1969 04.10.2018, 12:09
17.

Ich würde zu Düsseldorf raten, weil es für ihn mit Sicherheit leichter ist, einen adäquaten Job in Düsseldorf zu finden, als für sie in der Kleinstadt. Der Umzug in die Kleinstadt wäre wahrscheinlich mit einem massiven Karriereknick für sie verbunden, umgekehrt wäre das eher nicht der Fall. Wobei der Artikel nicht sagt, ob für den Job in Düsseldorf auch ein Umzug nötig ist oder nicht.

Beitrag melden
ekel 04.10.2018, 12:10
18. Komische Lebensplanung...

Ich denke, die Eltern sollten das Kind zur Adoption frei geben und sich trennen.
Ernsthaft, wer setzt denn ein Kind in diese Welt und streitet sich, wer das Privileg erhält, weniger Zeit mit diesem Kind verbringen zu müssen? Bespricht man solche Themen nicht, bevor man die Verhütung weg lässt? Oder noch besser: bevor man heiratet?
Ganz offensichtlich handelt es sich in diesem Beispiel nicht um Erwachsene, sondern um Teenager...

Beitrag melden
monro 04.10.2018, 12:11
19. Falsche Frage

Nicht die Frage wessen Karriere Vorrang hat steht hier im Raum, sondern eher warum haben die beiden ihre unmittelbare und mittelbare Zukunft nicht schon früher besprochen? Hier hat eher die Kommunikation als Paar versagt, da kann Karriereberatung nicht viel ausrichten, wenn beide nicht in der Lage sind ihre Pläne und Vorstellungen richtig zu kommunizieren.

Beitrag melden
Seite 2 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!