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Recruiting-Trends: "Bewerber sind keine Bittsteller"
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Warum sollten wir gerade Sie nehmen? Wer als Personaler diese Frage stellt, wird bald ohne Mitarbeiter dastehen, meint Beraterin Constanze Buchheim. Die Bewerber der Generation Y haben hohe Ansprüche - und wollen auf Augenhöhe behandelt werden.

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info121 26.08.2015, 15:57
30. SMartphone?

Zitat von smartphone
achja ? WANN haben die gesucht? in welchem Land ....... Ich kenne Dutzende ,auch von Excellenunis mit Topexamen usw . oder relativ aktuellkam in der ARD eine Sendung ,die aufzeigte, daß höchstens 1 von 20 was adäquates findet ----und damit steht die Frage im Raum -Al was arbeiten Ihre Bekannten ( so es die gibt ) als Regaleinräumer ? Denn Informatiker können nicht wirklich was, vorallem nicht produktiv arbeiten im Sinne Programmiertätigkeit ( genau das lernt man als Informatiker nämlich nicht wirklich )
War der Beitrag an mich gerichtet?
Ich kann zwar die Hälfte nicht entziffern aber:
Was genau verstehen Sie als "adäquat"?
Wer als Fachinformatiker erwartet mit 50 k am besten gleich in eine Managementposition einzusteigen braucht sich natürlich nicht zu wundern wenn es Absagen hagelt.

Den Rest des Post verstehe ich beim besten Willen nicht. Informatiker können nicht produktiv arbeiten? Ernsthaft?

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michfisch00 26.08.2015, 16:10
31. Ansprüche und Realität

Schade nur , dass die hohen Ansprüche bei den ganzen Bachelors so rein gar nicht den Qualifikationen entsprechen.
Was ich da auf den Tisch bekomme ist oft genug wirklich katastrophal.
Bei aller Selbstfindung sollte man das Arbeiten und die notwendige Wirtschaftlichkeit des Unternehmens nicht vergessen. Vergessen aber viele und meinen, dass das Geld von denen die Gehälter gezahlt werden im Garten wächst.

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TheBlind 26.08.2015, 16:11
32.

Zitat von yogibimbi
...lässt sich doch momentan nur durchziehen, weil die Firmen verzweifelt nach qualifizierten (und halbwegs bezahlbaren) Mitarbeitern suchen, gerade im Bereich IT. Falls sich das mal wieder ändert, sind die automatisch wieder zurück bei ihrem hochherrschaftlichen arroganten Verhalten den Angestellten gegenüber.
Wie, das hat sich schon geändert ? Muss in der falschen Branche sein... wobei, aus erster Hand hab ich gehört, man wird hofiert wenn man das richtige Geschlecht, Alter und Aussehen hat, Qualifikationen sind dann eher sekundär... und das in dem naturwissenschaftlichen Bereich... :(

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gollum04 26.08.2015, 16:14
33. Sie sind schon schlau.....

... unserer HR-Manager. Früher waren in den Personalstellen die Kollegen/innen beschäftigt, die sich durch Lebenserfahrung und Menschenkenntnis in dem Unternehmen etabliert hatten. Die hatten wenigsten noch rudimentär Ahnung, welche Tätigkeiten in dem Betrieb ausgeführt wurden und welche Fähigkeiten und Kompetenzen an der Stelle von Nöten waren. Ggf. kannten Sie sogar noch die Abteilung, die Kollegen und konnten die menschliche Chemie einschätzen.
Heutzutage wird man mittels Studium zu einem Personalversteher und Verdreher. Man greift sich so einen profitabeles Pöstchen ab (man weis ja worauf die anderen HR-Manager stehen) und der erste Weg ist dann in die Geschäftsleitung um die zukünfigen Abbaupläne (neusprech: Entwicklungspläne) in seine Vertragsziele schreiben zu lassen. Und dann legt man los. Seine eigene Unerfahrenheit kann man als HR-Mann perfekt mit schönen Recruiting-Prozessen überspielen. Ich muss dann als HRler nur noch anhand der Anforderungen jemanden aus dem willfährigen Prekariat mit meinen erlernten Methoden auf die Anforderung mappen. Diesen dann noch schnell mit passenden Methoden auf ein Mindestmass an Bezahlung drücken. Und Bingo stellt sich der Erfolg ein. Ohne einmal einen Gang durch den Betrieb gemacht zu haben, hab ich den richtigen Bewerber evaluiert. Nachweisbar, Ob das nun Y-Z, Golf oder Bla-Bla Generation....so wirds gemacht.
Noch schöner agieren unsere HRler allerdings, wenn der umgedrehe Gang von Nöten ist.

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kpdsu 26.08.2015, 16:27
34.

Zitat von smartphone
achja ? WANN haben die gesucht? in welchem Land ....... Ich kenne Dutzende ,auch von Excellenunis mit Topexamen usw . oder relativ aktuellkam in der ARD eine Sendung ,die aufzeigte, daß höchstens 1 von 20 was adäquates findet ----und damit steht die Frage im Raum -Al was arbeiten Ihre Bekannten ( so es die gibt ) als Regaleinräumer ? Denn Informatiker können nicht wirklich was, vorallem nicht produktiv arbeiten im Sinne Programmiertätigkeit ( genau das lernt man als Informatiker nämlich nicht wirklich )
Naja, Exzellent sind die Leute dann wohl nicht. Im Bereich Softwareentwicklung gibt es doch hunderte Stellen.
Und wie man Programmierer wird, ist eigentlich relativ einfach: je nach Fähigkeiten und Willen macht man ne Lehre als IT-irgendwas oder studiert Informatik, ggf. geht sogar Mathematik. Da gibts keine Verpflichtung programmieren zu lernen, aber meistens trotzdem Kurse zu. Anstatt sich die zu klemmen, macht man das und lernt in der Freizeit weiter. Üben z.b. auf Topcoder und anderen Seiten. Achso, ein Programmierer sollte auch mehr können als ein bisschen Hacken. Komplexität und Algorithmik werden auch gebraucht.

Dann bewirbt man sich mit dem Abschluss, übersteht die Einfürungstests und arbeitet als Programmierer.

Btw: bei dir läuft das schreiben nicht rund. Da kann man fast nix lesen.

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Sakuraba 26.08.2015, 16:31
35.

Zitat von Rosmarinus
Ja. Und wieviel Prozent der Arbeitsnehmer arbeiten denn als Zeitarbeiter und in befristeten Arbeitsverträgen? Aber is das ist ein Hinweis auf eine angebliche Hire-und Fire-Kultur in Deutschland? Ich muss aber gestehen, in bin in deutschen KMU zu Haus, wo es um Spezialwissen geht und nicht in Firmen, die glauben, jedem amerikanischen Trend hinterherhecheln zu müssen. Und die jetzt plötzlich sagen, dass Hire und Fire sowas von Nullerjahre ist oder sowas.
Laut Statista sind 8,1% befristet beschäftigt, wobei bei den 25-34 Jährigen die Quote mit 17,2 % überproportional hoch ist. In Zeitarbeit arbeiten wohl 2,5% der Beschäftigten. Insgesamt sind wir also bei 10,6%, das ist nicht gerade wenig. Kündigungsschutz greift auch nur bei Betrieben mit über 10 Arbeitnehmern, da hilft ein Blick ins Gesetz.

Wenn bei Ihnen alles super ist dann ist das ja schön für Sie, deshalb aber auf den Rest der Republik zu schließen ergibt nur bedingt Sinn.

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Gabdevue 26.08.2015, 16:49
36. Yolo?

Auch wenn ich zustimme, dass Karriere für viele Leute meiner Generation nicht mehr der heilige Gral ist und man "nur einmal lebt", hat "yolo" eher eine negative Konnotation.
"Yolo" ist üblicherweise ein Ausruf, bevor man etwas Dummes / sehr Gewagtes unternimmt... Das ist so ziemlich das Gegenteil von Verantwortungsbewusstsein.

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krassmann 26.08.2015, 16:53
37. Keine Traumwelt

Zitat von braindead0815
wenn man in einer traumwelt lebt, kann es wohl passieren, das man so denkt wie sie.
Das ist ist kein Traum, sondern meine tägliche Realität auf der Arbeit. Ich bin Manager ohne dass ich den Mitarbeitern sage, was sie zu tun haben. Die Teams haben weitgehende Autonomie, aber auch Verantwortung, dass es läuft. Ich bin eher Coach als Boss. Lies mal Dan Pink "Drive" https://www.youtube.com/watch?v=u6XAPnuFjJc&index=13&list=PL39BF9545D740EC FF

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gatoalforno 26.08.2015, 17:16
38. Alles ein System von Angebot und Nachfrage!

Aber ein Punkt kann ich bestätigen: während wir früher unsere eigene Seele verkauft hätten, setzt Generation y mehr Wert auf Lebensqualität. Das mag ihnen auch gegönnt sein. Wirklich erfolgreich-oder was eigentlich wichtiger ist-wirklich gut wird nur derjenige sein, der sich quälen kann. Aber diese Binsenweisheit gilt für die Schule, Musik, Sport... und auch für den Job.

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braindead0815 26.08.2015, 17:18
39. Fachkräftemangel trotz Massenarbeitslosigkeit?

Der von Wirtschaft und einvernehmlicher Politik seit Jahren beschworene Fachkräftemangel steht im Widerspruch zur Realität auch des Jahres 2012: Millionenfache Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung von der auch viele hochqualifizierte Fachkräfte, Ingenieure und andere MINT-Berufe betroffen sind. Anzeichen für einen Fachkräftemangel können z. B. überdurchschnittliche Gehaltsentwicklungen einer Fachrichtung sein. In der marktwirtschaftlichen Praxis liegen diese Anzeichen regelmäßig nicht vor. Im Gegensatz zum fast täglichen Medien-Bombardement von "Jobwunder" und "Fachkräftemangel" werden nachstehend Berichte und Studien angeführt, die mit Fakten belegt das Fazit ziehen: "Es gibt in Deutschland keinen generellen Fachkräftemangel".
Der Mehrzahl der Berichte, Studien und Analysen zum Fachkräftemangel sind oft zwei Auffälligkeiten gemein:
1. Fachkräftemangel wird für die Zukunft prognostiziert, dann aber als aktuelles Problem behandelt.
2. Die Prognosen stützen sich schlicht auf den demografischen Wandel mit der schon fast selbstverständlich scheinenden Unterstellung, dass damit Arbeitskräftemangel und resultierend Fachkräftemangel zwangsläufig sei.
Die Tatsache auch zukünftig fortschreitender Produktivitätssteigerung mit weiter steigender Verdrängung menschlicher Erwerbstätigkeit durch Automatisierung und elektronische Datenverarbeitung, d.h. auch künftig zunehmende Arbeitslosigkeit wird in solchen Arbeiten unzulässigerweise schlicht ignoriert...

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