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Rente mit 63: Firmen haben Probleme bei der Nachbesetzung
DPA

Viele Betriebe klagen über die Rente mit 63, weil es schwer ist, Nachfolger für die freiwerdenden Stellen zu finden. Allerdings tun sie auch wenig, um die älteren Kollegen zu halten.

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mrrich 06.03.2017, 08:38
1. Probleme bei der

Wiederbesetzung, mehr Lohn zahlen und schon sind die Stellen wieder besetzt, so einfach ist das im Kapitalismus.

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grommeck 06.03.2017, 08:45
2. Jammern,jammmern,jammern....

Das können Unternehmen noch am besten. Tut etwas für eure Mitarbeiter, vielleicht bleiben sie länger. Aber dann muß man ja ein gewisses Scheibchen vom Gewinn wieder abgegeben und das geht ja überhaupt nicht.

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romeov 06.03.2017, 08:49
3. Umdenken in den Betrieben findet nicht statt

...Bewerbung über 50 und du wirst zur Lachnummer in der Personalabteilung. Auf der anderen Seite aber das ewige Gejammer wegen angeblich fehlender Arbeitskräfte.

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carranza 06.03.2017, 08:52
4. War ja klar

"Viele Betriebe klagen über die Rente mit 63, weil es schwer ist, Nachfolger für die frei werdenden Stellen zu finden. Allerdings tun sie auch wenig, um die älteren Kollegen zu halten."

Also viel Rauch um nichts, sonst hätten die "gefragten" Kollegen doch längst ihren Beratervertrag in der Tasche.

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auweia 06.03.2017, 08:58
5. Nicht ganz so einfach

Wie begründen Sie die erhöhte Zahlung an einen ausstiegswilligen 63jährigen gegenüber den anderen 63 jährigen im Betrieb?
Okay erhöhen wir die Zahlung an alle 63jährigen dann beklagen sich die jüngeren wg. Altersdiskriminierung. Erhöhe ich dann auch deren Zahlungen. ist der erste 63jährige wieder nicht bessergestellt. Und der Betrieb ist, wenn nicht pleite, so doch gegenüber der Konkurrenz Lohnkostenmässig stärker belastet.
Meine Lösung: Steuererleichterungen beim Zuverdienst für 63jährige.

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Graphite 06.03.2017, 08:58
6. Jammern konnte die Industrie schon immer!

schaut man genauer hin, dann sieht die Realität doch etwas anders aus. oft "verschlafen" Unternehmen dass Ihre Mitarbeiter in Rente gehen wollen (es wird sich nicht darüm gekümmert) und wenn es vom MA doch zur Sprache gebracht wird, wird es geflissentlich ignoriert. Denn es kostet ja Geld jemanden von dem alten Hasen einarbeiten zu lassen. viele Alte haben ein Tiefenwissen über den Betrieb das nicht in 2-3 Tagen an die nächste Generation weiter gegeben wird. Aber viele Firmen sind einfach nicht bereit dieses Geld aus zu geben! da lässt man lieber das Wissen "wegsterben"!

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futtereimer 06.03.2017, 09:04
7.

Sollen die Firmen endlich mal mehr in eigene Ausbildungen investieren, dann hätte sich die "Nachfolge" schon von alleine geregelt. Aber sie bilden ja nicht mehr aus, sondern nehmen lieber Firmenfremde Leute (kostet sie ja dann keine Ausbildungszeit...) Die Firmen sparen da am falschen Ende.

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Überfünfzig 06.03.2017, 09:18
9. Solange....

....solche erfahrenen Leute wie ich mit Mitte Fünfzig immer noch von BWL-gestählten Mitt-30er-Personaler in die Rundablage aussortiert werden weil ich einen entsprechenden Preis für meine Berufserfahrung einfordern könnte und unterstellt wird, das man nur noch beim Arzt die Arbeitszeit verbringe, kann es den Firmen gar nicht so dreckig gehen wie hier gejammert wird! Trotzdem weiß ich aus dem eigenen Umfeld das es doch schon bei einigen Firmen klemmt, aber auch nur deswegen weil es aus Kosten oder sonstwas-für-Gründe unterlassen worden ist in den entsprechenden Abteilungen Nachfolger aufzubauen. Dafür wuchs über Jahre der Bereich um das Management und die Controller vermehrten sich auch wie Unkraut.

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