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Renten-Rat vom Job-Coach: Wie Mütter 500.000 Euro verlieren - und was sie dagegen tun
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Wenn Mütter aus dem Job aussteigen, verlieren sie über die Jahre Hunderttausende Euro, rechnet Job-Coach Katrin Wilkens vor. Hier verrät sie, wie Sie die Rentenlücke wenigstens zum Teil stopfen können.

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Lagrange 21.12.2018, 15:54
1. verstehe nicht ganz ...

... was das bringen soll. Genau dafür gibt es doch den Versorungsausgleich. Alle in der Ehezeit erworbenen Ansprüche werden hälftig geteilt. Was für einen Sinn macht es da, die Rentenpunkte schon vorher zu überschreiben.
Ich glaube die viel wichtigere (aber auch die deutlich schwierigere) Aufgabe ist es, den Frauen zu verklickern, dass sie nach einer Geburt nicht so lange aussetzen dürfen und den Männern, dass sie sich ebenfalls beruflich zurücknehmen müssen. Ich wäre dafür das Elterngeld pro Person auf 7 Monate zu begrenzen und das ElterngeldPlus wieder abzuschaffen.

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logo001 21.12.2018, 16:17
2. Mütter 500.000 Euro verlieren

man kann nur das verlieren was man mal gehabt hat, wer nicht arbeitet hat halt frei und nutz die Zeit anders das dann viel mehr wert ist als Geld.

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anloli 21.12.2018, 16:30
3. Der nächste Relotius Fall?

Rentenpunkte lassen sich nicht einfach übertragen. Dann könnte ja jeder Sterbenskranke seine Rente noch schnell jemandem überschreiben.
Bitte lieber Spiegel arbeitet mal an eurer Qualitätskontrolle!

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belustigter 21.12.2018, 16:33
4. Wie kommt man nur dazu, immer wieder solche Zahlen zu veröffentlichen?

500.000€ muss man erstmal verdienen. Bei 45 Beitragsjahren wären das etwas mehr als 925€ Verlust pro Monat. Selbst wenn man mit vermögensbildenden Maßnahmen in dieser Zeit rechnet und Karrierechancen mit einbezieht, ist diese Zahl sehr hoch. Das deutsche Durchschnittseinkommen mag ja irgendwo bei 3500,-€ pro Monat liegen aber wenn man sich mal den Median anschaut oder die entsprechenden Werte für die neuen Bundesländer, dann soll man mir mal eine Mutter zeigen, die hier genug verdient, um überhaupt so viel verlieren zu können.
Wäre mal interessant zu erfahren, mit welchen Daten Frau WIlkens rechnet.

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PRAN1974 21.12.2018, 16:39
5.

Schlecht gewähltes Beispiel meiner Meinung nach. Die Frau verdiente vorher 2800 Euro netto! Das heißt, selbst wenn sie auf die Hälfte reduziert hat, bekommt sie immer noch etwa 1500 Euro im Monat, Kindergeld nicht eingerechnet. Möglicherweise arbeitet sie sogar 25 oder 30 Stunden und verdient damit weiterhin gut im Vergleich zu vielen Niedriglöhnern. Da der Mann sicher auch gut verdient, gibt es keinen Grund, wieso sie davon nicht mehrere hundert Euro im Monat für die Rente zurücklegen sollte. Das reicht doch völlig problemlos, um sich im Alter keine Sorgen machen zu müssen. Nicht für jede ist Karriere das Wichtigste im Leben, aber natürlich muss man dann auch sparsam sein und mit Geld umgehen können.

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interessierter Laie 21.12.2018, 16:43
6. @logo001

das ist Polemik, denn eine Mutter tut ja nicht nichts. Diese Leistung ist teuer. Wenn Sie das Kind Vollzeit betreuen lässt, zahlt der Staat dafür bis zu 1300 Euro jeden Monat zum Kita- oder Krippen-Platz dazu. Würde man die Kinderwäsche professionell in die Reinigung geben, kamen locker nochmal 100 Euro drauf. Betreuung durch Babysitter? Kostet 10 Euro die Stunde. Nachhilfe genauso.
Und diese Leistung ist im Interesse aller. Es sind genau diese Kinder, deren Beiträge später die Rente aller finanzieren. Und davon kriegt die Mutter hinterher weniger ab. Ist das gerecht? Nein!

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marcaurel1957 21.12.2018, 17:16
7.

Zitat von interessierter Laie
das ist Polemik, denn eine Mutter tut ja nicht nichts. Diese Leistung ist teuer. Wenn Sie das Kind Vollzeit betreuen lässt, zahlt der Staat dafür bis zu 1300 Euro jeden Monat zum Kita- oder Krippen-Platz dazu. Würde man die Kinderwäsche professionell in die Reinigung geben, kamen locker nochmal 100 Euro drauf. Betreuung durch Babysitter? Kostet 10 Euro die Stunde. Nachhilfe genauso. Und diese Leistung ist im Interesse aller. Es sind genau diese Kinder, deren Beiträge später die Rente aller finanzieren. Und davon kriegt die Mutter hinterher weniger ab. Ist das gerecht? Nein!
Es ist mir schlicht egal, ob jemand meint 3 Kinder oder ein Ferrari gehört zum perfekten Leben dazu.

wichtig ist nur, dass er sich über die Konsequenzen im Klaren ist und das eien oder das andere selbst finanziert.

Da wir schätzenungswiese 5 Mrd Menschen zu viel haben, liegt keineswegs im Interesse aller, da sweitere Menschen geboren werden.

Die moralische Überhöhung des Vermehrens ist ebenfalls unsinn, da ich nicht glaube, dass die heute geborenen Kinder mich eines Tages für einen Gotteslohnen pflegen werden....die werden Ihren tariflohn dafür haben wollen und bekommen

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wi_hartmann@t-online.de 21.12.2018, 17:29
8. Fktives Beispiel

Als erstes sollte sich die Mutter von ihrem Kerl trennen.
500.000,-€ Verlust würde bedeuten, daß die Ehefrau auf
mindestens 2000,- € von mehr als 25 Jahren Rentenbezugs-
zeit verzichtet.
Selten so einen Unsinn gelesen und da noch im Spon, wahr-
scheinlich durch den aktuellen Skandal im Spiegel sind die
Hirne total vernebelt.

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murun 21.12.2018, 17:31
9. Auch das ist irgendwo verallgemeinernd

Zitat von interessierter Laie
das ist Polemik, denn eine Mutter tut ja nicht nichts. Diese Leistung ist teuer. Wenn Sie das Kind Vollzeit betreuen lässt, zahlt der Staat dafür bis zu 1300 Euro jeden Monat zum Kita- oder Krippen-Platz dazu. Würde man die Kinderwäsche professionell in die Reinigung geben, kamen locker nochmal 100 Euro drauf. Betreuung durch Babysitter? Kostet 10 Euro die Stunde. Nachhilfe genauso. Und diese Leistung ist im Interesse aller. Es sind genau diese Kinder, deren Beiträge später die Rente aller finanzieren. Und davon kriegt die Mutter hinterher weniger ab. Ist das gerecht? Nein!
Meine beiden Kinder- mittlerweile bei mir lebend und volljährig - müssen später nicht nur die Rente aller, sondern voraussichtlich auch direkt den Lebensabend ihrer Mutter finanzieren. Nach abgebrochenem Studium, anschließender Berufsausbildung, immerhin einer danach etwa einjährigen Halbtagsanstellung ist sie mittlerweile wieder an einer Uni eingeschrieben - seit 12 Jahren... Unsere gemeinsamen Kinder waren beide in der Kita, ihre neuen Sprösslinge wurden vom vollzeitarbeitenden Kindesvater ähnlich wie in meinem Fall umfänglich mitbetreut. Ist halt so, wenn sich die Mutter lieber selbst verwirklicht, Hausaufgaben und eigene schulische Betreuung außerhalb des Unterrichts generell ablehnt und von bedingungslosem Grundeinkommen träumt...

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