Forum: Karriere
Rollentausch: Wollen Sie mal Kinder, Herr Müller?
Corbis

Wie wäre es, wenn Männer und Frauen für einen Tag die Rollen im Berufsleben tauschen? Das fordert Buchautor Martin Wehrle. Er ist sicher: Der Arbeitsalltag einer Frau wäre für jeden Mann ein Skandal.

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waal79 29.09.2014, 08:54
10. Sehr schwach

Der Artikel soll wohl polemisch sein, aber ist meiner Meinung nach nur anbiedernd.
Es ist mir neu, dass von Sekretärinnen erwartet wird, dass sie leicht bekleidet im Vorzimmer sitzen. Ich denke, die Kleidung suchen Frauen sich noch immer selbst aus und haben sogar weit mehr Freiheiten als Männer.
Auch sind es wohl eher andere Frauen die arbeitende Mütter als Rabenmütter ansehen. Dass Frauen sich bei Bewerbungen oder im Gespräch zurück nehmen, kann man auch nicht den Männern anlasten. Sollen Männer sich künftig auch erst bei 100% Übereinstimmung bewerben, um Chancengleichheit zu schaffen? Außerdem denke ich nicht, dass der einzige Unterschied zwischen dem Vorstandsvorsitzenden und der Sekretärin nur das Geschlecht ist. Da gibt es sicher noch andere Qualifikationsunterschiede. Alles in allem ein sehr schwacher Artikel.

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olli0816 29.09.2014, 08:58
11. Selten einen solchen Quatsch gelesen...

... und das auch noch von einem Mann. Wenn Alice Schwarzer so dahergeschwurbelt hätte, würde ich es noch verstehen.

Ihr Aufsatz trieft nur so von Klischees und wie schwer es die Frauen hätten inklusive der Lohnnachbeteiligung von 22%. Gerade diese Zahl ist Legende, da der Unterschied nicht aufzeigt, was die jeweilige Person arbeitet. Wenn Sie einen typischen Posten in einem größeren Unternehmen besetzen, dann wird die Entlohnung gleich sein. Aus eigener Erfahrung als ehemaliger Unternehmensführer kann ich ihnen auch aus erster Hand mitteilen, dass Männer im Durchschnitt wesentlich besser bei Gehaltserhöhungen verhandeln können. Das liegt dann auch an den Frauen, wenn sie es nicht besser können. Zu ihrer Behauptung, Unternehmen die von Frauen geführt werden, sind ertragreicher oder besser aufgestellt, kann ich nur den Kopf schütteln. Erstens gibt's nicht so viele Gründerinnen von Unternehmen, die zumindest mittelständisch werden und diese Unternehmen wachsen im Schnitt langsamer, weil Frauen mehr auf Sicherheit bedacht sind. Gilt aber nicht für alle, sondern der Mehrheit.

Es werden in dem Artikel nur irgendwelche Forderungen aufgestellt. Die darf man ruhig stellen. Aber zur Erfüllung dieser benötigt es Überzeugungskraft und viel Eigenleistung. Die Anspruchshaltung, unbedingt in den Vorstand zu kommen, weil man Frau ist, finde ich per se unerträglich. Einem Unternehmen nutzt der Unterschied Mann/Frau wenig, sondern was diese Einzelperson für das Unternehmen leistet. Und das sollte das einzige Kriterium sein, warum ein Posten mit einer gewissen Person besetzt wird. Das ist für die normalen Mitarbeiter gerechter als irgendeine Frauenquote. Wenn eine Frau diese Qualifikation hat und überzeugen kann, dann gehört ihr der Posten. Gibt's übrigens schon. Meine ganzen Anmerkungen waren nur über Beruf aber im Kontext geht es in ihrem Artikel nur darum, das Frauen auch an die Fleischtöpfe möchten. Das sei ihnen gegönnt, aber sie müssen dafür auch ausreichend leisten und die Nachteile mit in Kauf nehmen. Dann klappts auch. Fordern alleine ist zu wenig.

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Memento74 29.09.2014, 09:09
12. Es hätte so gut sein können.

Da hätte der Autor es fast geschafft quasi im Nachgang zu Emma Watsons UN-Rede jetzt mal auf Gender-Equality hinzuweisen, wenn, ja wenn da nicht die Pauke rumstünde auf die man nicht nur in Deutschland besonders gerne haut. Gender-Equality kann's gar nicht geben, weill es nur die bösen Macho-Männer sind, die mit Sexismus und elitärem Männerclub-Denken die Frauen benachteiligen. Anstatt eine sachliche Diskussion zu ermöglichen (wieder: mal Emma Watsons Rede lesen, so kann's nämlich funktionieren) wird hier mal wieder alles an Stereotypen rausgekotzt was jede Diskussion von vornherein vergiftet. Ich selbst habe auch kein Bedürfnis, mich mit jemandem auf eine Diskussion über Gleichberechtigung einzulassen, der mich bereits im ersten Absatz in Sippenhaft nimmt.

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Schweizer 29.09.2014, 09:28
13. Zum Kotzen! Immer sind Frauen Opfer so ein Unsinn ...

Sorry was soll das? Bekommen manche Männer echt nicht mit wie es wirklich läuft? Natürlich gibt es Nachteile für Frauen. Aber warum verschweigen diese Leute immer die teilwiese viel gravierenderen Nachteile für Männer? Die bis hin zu Menschen und Grundrechteverletzungen gehen. Vor allem bei Scheidungen. Das Geschrei von Schwarzer und Co can man sich gar nicht vorstellen würde man Frauen bei einer Scheidung als rechtlose Mütter behandeln die nur noch zahlen müssen ohne ihre Kinder zu sehen. Während die Väter sich straflos als Erpresser und Kindesentführer betätigen....

Und bitte selbt dort wo Frauen im nachteil sind. Warummuss ich mir als Mann hier ein schlechtes Gewissen machen lassen?
Sind Frauen sind frei und gleichberechtigt hier etwas zu ändern?
Sind Frauen so dumm, abhängig und antriebslos, dass sie per Zwang Männerberufe wahrenhemn müssen, per Quote Kariere machen usw. usw. ...

Bevor ich beriet bin weiter auf diesen feministischen Quatsch ein zu gehen, will ich Frauen erst mal in den vielen prekären und gefährlichen Jobs der Männer sehen. In den technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen.

Und ehrlich gesagt, ich habe privat kein Interesse an vermännlichten Frauen. Wie Frauen oft kein wirkliches Interesse an männlichen Weicheiern haben.
Gleichberechtigung ja. Gleichmacherei nein.

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nordlichtx 29.09.2014, 09:39
14. Meine Güte

Aus welchem Jahrhundert kommt denn bitte dieser Text?Selten so einen vollkommen abstrusen und aus der Zeit gefallenen Artikel zum Thema Gleichberechtigung gelesen. Besonders amüsant ist die Fantasie des Autors, bei Männerbenachteiligung würde das Land aufschreien. Dass die öffentlichen Meinung generell und er ganz extrem auf diesem Auge weitgehend blind ist, demonstriert er ja mehr als nachdrücklich. Dazu noch das Lohnmärchen und irgendwelche Apfelkuchenartikel über die Kanzlerin (wo auch immer er die gefunden haben mag), da bleibt einem wirklich nur noch Kopf schütteln.

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kfp 29.09.2014, 09:57
15.

Zitat von ricson
Der Gerhard hat doch schließlich am Kiosk gehört das es mal irgendwo eine Frau gab die einen Job bekam weil Sie eine Frau ist, womit doch bewiesen ist das Männer generell die wahren Opfer sind. Außerdem ist es doch so das man jeder Frau sowieso vorwerfen muss, das wenn sie etwas erreicht im Leben das daran liegt das sie eine Frau ist aber bei Männer ist es immer die Leistung. Das hat mit Diskriminierung nichts zu tun, das ist die Natur.
Das Schlimme ist, dass 75% der Herren in diesem Forum nicht mal verstehen, was an diesen Aussagen satirisch sein könnte.

Wie, Frauen verdienen weniger? Gehört sich auch so, denn die studieren ja auch immer nur Soz.päd. und verabschieden sich mit 25 von ihrer Teilzeitstelle in einen jahrelangen bezahlten Urlaub aka Elternzeit.

Und dass Frauen, die MINT studiert haben, entweder gar nicht oder nur auf niedrigeren Stellen eingestellt werden, ist auch vollkommen normal, da sie ja schließlich früher oder später eh schwanger werden und dann die ganze Einarbeitung herausgeschmissenes Geld war. Außerdem lassen Frauen immer pünktlich zum Ende der Kernarbeitszeit den Griffel fallen und bürden ihren männlichen Kollegen alle anfallenden Überstunden auf.

Dass man bei gleicher Qualifikation genauso viele Männer wie Frauen einstellt, geht auch gar nicht, da die Frauen bei den Noten ja immer noch einen Frauenbonus hatten und das nur durch Fleißarbeit erreicht haben, aber nicht eigenständigem Denken und Arbeiten total überfordert, also selbst bei haargenau denselben Unterlagen wie ein Mann nie wirklich genauso gut qualifiziert sind.

Nur so als Hinweis an die jetzt freudig nickenden Herren: Das hier ist ebenso satirisch gemeint, eine kleine Sammlung inhaltloser und unbewiesener Stammtischargumente, die in diesen Foren ständig vorgebracht werden und von denen die meisten Herren hier nicht mal zu merken scheinen, wie abstrus sie sind...

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fade0ff 29.09.2014, 10:07
16. Debile klischeebehaftete Propaganda

Von Wehrles pubertärer Männerfantasie der leichtbekleideten Sekräterinnen fange ich jetzt gar nicht erst an, aber alleine diese immer wiederkehrende Unsinnsaussage zum höheren Gehalt bei gleicher Arbeit ist einfach eine intellektuelle Beleidigung. Wenn man ein Durchschnittsgehalt aller (!) Beschäftigten eines Geschlechts vom einem Gehalt für die gleiche Arbeit nicht unterscheiden kann, sollte man sich auf eine ernsthafte Intelligenzschwäche untersuchen lassen.

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mr.andersson 29.09.2014, 10:07
17.

Also sofern ich mich enstinne, ist die Frage nach Kinderwunsch in Bewerbungsgesprächen unabhängig vom Geschlecht verboten. Sagt jemand "Ja" und wird dann nicht genommen, liegt ein 1A Klagegrund vor.

Das Frauen deswegen weniger verdienen als Männer, weil Sie eben im Schnitt weniger Stunden arbeiten, ist wohl kaum Schuld des Arbeitgebers. Und das bestimmte gutbezahlte Berufe ums verrecken keine Teilzeit ermöglichen, wohl auch nicht.

Erst wird das Teilzeitmodell propagiert, und wo immer es möglich ist muss der Arbeitgeber die Stelle auch als Teilzeit anbieten um der "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" gerecht zu werden, danach ist der Arbeitgeber dann Schuld, dass die Teilzeit mehrheitlich von Frauen gewählt wird. Na besten Dank.

Dann beschwert sich der Herr Journalist über die Fragen der Journalisten bezüglich vereinbarkeit von Familie und Beruf. Tja, was soll man dazu sagen?

Und dieser Satz ist ja wohl endgültiger Wahnsinn:" Die Arzthelferinnen lassen sich von den Ärzten Rezepte ausdrucken." Bitte, machen Sie es so. Dann nehmen Sie aber bitte auch die Medikamente, die Ihnen die Arzthelferin verschreibt. So ein Medizinstudium wird eh überbewertet, wenn es um die Behandlung von Patienten geht......

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andreasclevert 29.09.2014, 10:08
18. Meine Chefin und deren Assistent

Ich verstehe, dass man(n) - um Aufmerksamkeit zu bekommen - zuspitzen muss. Mache ich als Papa auch (www.vaterdasein.wordpress.com ). Nur habe ich im anderen Berufsleben eine Chefin, und die hat eine männlichen Assistenten. Da hat noch kein Hahn und keine Henne danach gekräht. Im Übrigen ist meine Schwester ein hohes Tier bei Bosch und Ihr Mann hat die drei kids groß gezogen. Noch Fragen? Ihr Jahrgangskollege.

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Mullersun 29.09.2014, 10:11
19.

Vor 50 Jahren mag der Text ja noch gepasst haben, heute sicherlich nicht mehr. Herr Wehrle, habe Sie in den vergangenen Jahren mal Ihren Schreibtisch verlasen und sich den Arbeitsalltag in diesem Land angesehen? Karriere und Familie lassen sich durchaus vereinigen, Frauen werden auch nicht generell schlechter bezahlt, im Tarifbereich kaum möglich. Zudem entscheidet über Karriere nicht das Geschlecht sonder die Fähigkeit zum Networking.

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