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Routinen nach dem Aufstehen: Morgens besser rauskommen
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Wer den Tag richtig beginnt, ist im besten Fall früher fertig. Klingt ambitioniert, kann aber tatsächlich funktionieren - mit der richtigen Morgenroutine. So finden Sie Ihren perfekten Start in den Tag.

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abcz 18.02.2019, 07:17
1. Auf einem Smartphone Buch lesen

Ich verstehe diese Pauschalisierungen nicht wegen „Smartphone weglassen“ stattdessen ein Buch lesen. Ich lese Bücher hauptsächlich auf einem Smartphone. In wie weit ist es schlechter als auf dem Papier zu lesen? Ich finde nicht das ein Medium eine Rolle spielt, sondern Inhalte, die man darauf konsumiert.

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dasfred 18.02.2019, 08:11
2. Selten war ein Ratgeber so überflüssig

Die erste Zeit nach dem Erwachen startet nun mal jeder nach eigenem Gusto. Bei hat ein ausgiebiges Frühstück nur zur Folge, dass ich mich für eine Stunde wieder ins Bett lege. Das heißt, wenn ich früh viel zu erledigen habe, besteht mein Frühstück aus Kaffe und Zigarette. Später noch ein Apfel. Für mich ist der Fernseher als Hintergrund unverzichtbar. Der bringt schon mal Leben in die Wohnung. Bei anderen ist es umgekehrt. Die wollen morgens nix hören und sehen. Und zur 90,90,1 Regel. Wieviel Prozent der Bevölkerung haben ein Projekt, das sie unbedingt in aller Frühe bearbeiten müssen. Ich schätze, weit weniger, als eins. Es ist wichtiger, wo immer möglich, sein Pensum an den Biorhythmus anzupassen. Das bringt über den Tag mehr.

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Celegorm 18.02.2019, 08:48
3.

Der ganze Artikel ist völlig widersprüchlich: einerseits soll zwar die produktive Phase möglichst maximal genutzt werden, andererseits werden aber für die "richtige" Morgenroutine nur weitgehend unproduktive Wohlfühl-Aktivitäten vorgeschlagen. Wie genau soll man denn nach dem Aufwachen derart produktiv sein wenn man erst einmal Frühsport macht, "Dankbarkeit praktiziert" (?!), ausgiebig frühstückt und dabei maximal Zeitung aber bloss keine Mails liest? Zumal es eher rätselhaft ist, wieso das Zeitungslesen förderlich, Online-News aber schädlich sein sollen.

Alles in allem also ziemlich konfus und voller Gedankenfetzen, die nicht zu Ende gedacht sind. Der Autor war wohl selber nicht ganz ausgeschlafen, als er dieses Sammelsurium halbgarer Pseudoweisheiten zu Papier brachte. Und dabei ignoriere ich mal noch grosszügig, dass nicht alle Menschen ihren Aktivitätshöhepunkt zur gleichen Zeit haben und darum nicht alle am frühen Morgen am produktivsten sind. Ebenso dass eine Morgenroutine wenn schon am Abend bzw. in der Nacht beginnt, nämlich mit quantitativ und qualitativ ausreichend Schlaf, sonst ist alles darauf folgende am Morgen eh für nichts..

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m.morgentau 18.02.2019, 09:08
4. Konfuser Artikel

Die ersten drei Stunden des Tages, in denen wir wirklich fokussiert sind, verpuffen ohne Morgenroutine? Verstehe ich nicht. Besteht Morgenroutine nun daraus, sich auf den Tag vorzubereiten (Körper und Geist zu pflegen, bis man zu seinem Gelderwerb aufbrechen muss) oder soll ich meine volle geistige Leistungskraft direkt in die Arbeit stecken? Mit kürzester Morgenroutine (anziehen, Zähne putzen, Tasche packen) sind bei mir trotzdem schon zwei Stunden seit dem Aufstehen vergangen, bis ich überhaupt im Büro sitze. Dann bin ich also nur noch eine Stunde auf der Höhe meiner geistigen Leistungskraft.
“Oberste Maxime: Erledigen Sie das Wichtigste zuerst. Sie beginnen morgens mit der Aufgabe, die auf Ihrer To-do-Liste höchste Priorität hat“: Das wäre dann wohl Anziehen und Zähneputzen.

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Thelastknight 18.02.2019, 09:21
5. Danke! Danke!

Spiegel "online" lesen gehörte bisher zu meiner Morgenroutine... Aber wie ich nun überraschend feststellen musste ist daran so ziemlich alles falsch... Also ein Artikel der einen dazu auffordert das eigene Produkt in den Müll zu hauen ist sicherlich die neueste Methode Leser zu gewinnen bzw. zu behalten :-) Das erinnert mich an den Spruch "Wer das liest ist doof" :-)) PS : sehr guter Kommentar auch von "Celegorm"! Danke dafür! (Also Dankbarkeit voll praktiziert).

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bluebill 18.02.2019, 09:32
6. Gegen die innere Uhr

Für mich ist die einzig richtige Morgenroutine Ausschlafen. Alles andere bringt kaum positive Effekte. Ich bin als "Eule" geboren, das lässt sich auch nicht ändern. Mein natürlicher Tagesrhythmus beginnt ungefähr um 9 Uhr Normalzeit oder 10 Uhr Sommerzeit. So wie das bei vielen Menschen dieses Chronotyps ist. Dann müssen wir aber schon bei der Arbeit sein, denn deren Anfangszeit bestimmen immer noch die Frühausteher oder "Lerchen". Das heisst, etwa die Hälfte aller Werktätigen leben gegen ihre innere Uhr. Müssen aufstehen und versuchen, fit zu werden, wenn ihr System eigentlich noch auf Tiefschlaf programmiert ist. Da hilft keine Routine , das fühlt sich nun mal unschön an.

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Crom 18.02.2019, 10:39
7.

Also meine produktivste Phase ist sicher nicht direkt nach dem Aufstehen oder drei Stunden später. Ich fühle. Ich eigentlich nachmittags am besten.

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Leser161 18.02.2019, 11:13
8.

Zitat von bluebill
Für mich ist die einzig richtige Morgenroutine Ausschlafen. Alles andere bringt kaum positive Effekte. Ich bin als "Eule" geboren, das lässt sich auch nicht ändern. Mein natürlicher Tagesrhythmus beginnt ungefähr um 9 Uhr Normalzeit oder 10 Uhr Sommerzeit. So wie das bei vielen Menschen dieses Chronotyps ist. Dann müssen wir aber schon bei der Arbeit sein, denn deren Anfangszeit bestimmen immer noch die Frühausteher oder "Lerchen". Das heisst, etwa die Hälfte aller Werktätigen leben gegen ihre innere Uhr. Müssen aufstehen und versuchen, fit zu werden, wenn ihr System eigentlich noch auf Tiefschlaf programmiert ist. Da hilft keine Routine , das fühlt sich nun mal unschön an.
Das ist eine unzulässige Vereinfachung und falsch. Die meisten Menschen haben einen mittleren Chronotyp. Wikipedia: Chronotyp

Ansonsten stimme ich meinen Vorpostern. Etwas konfuser Artikel bei dem man sich fragt wie man diese Qualitity-Morning-Time-Rituale mit einem handelsüblcihen Job verbinden soll.

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krebs-frau 18.02.2019, 11:16
9. Mein verpufftes Leben

Je älter ich werde, umso mehr erkenne ich, dass ich alles falsch mache und mein Leben aus dem Ruder läuft. Ich esse die falschen Dinge, bin nicht fokussiert, treibe zu wenig Sport, suche nicht mein wahres Selbst und nun stehe ich auch noch schlaftrunken auf und pflege meine Morgenmuffeligkeit, indem ich mit einer Tasse Kaffee stur die neuesten Nachrichten lese, statt mit Schwung den Tag in Angriff zu nehmen.

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