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Rückschritt: Frauenanteil in Dax-Vorständen sinkt
DPA

Von der angestrebten Frauenquote in Vorstandsetagen sind die Dax-Unternehmen weiter weg als je zuvor: Nur noch 5,5 Prozent der Vorstände sind weiblich. Bis 2016 sollen es 30 Prozent sein.

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DerUnvorstellbare 17.07.2014, 16:31
1.

Diese ganze Propaganda der Medien in den letzen jahren hat dazu geführt dass Frauen auf Posten kamen, obwohl sie überhaupt nicht bereit waren. Das hat man jetzt gesehen.
Das Problem ist zurzeit dass alle Frauen, also auch die Guten, als Quotenfrauen angesehen werden. Die Feministen und pro-Quote haben den fähigen Frauen wirklich einen Bärendiesnt erwiesen.

Und noch eines sollten einige verstehen. Es wird nie 50% Frauenanteil in solchen Positionen geben. Es wird immer mehr Männer geben die sich für so eine Machtposition begeistern als Frauen. Dazu muss man auch unsere Dax-Vorstände beachten. Das sind Unternehmen bei denen eher Menschen arbeiten, die MINT-Fächer studiert haben.
Insofern sit es auch absurd 30% zu fordern, überhaupt eine Quote zu fordern ist absurd.

Ich entdecke sehr oft einen Denkfehler bei den Befürwortern der Quote. Sie versuchen das Ganze so darzustellen als ob diese Posten in irgendeiner Art unsere Bevölkerung präsentieren müssten. Man vergisst jedoch dass jeder Einzelne sich selber durchgeschlagen hat. Wenn man Frauen dort nur zulässt weil sie Frauen sind, dann ist das die eigentliche Diskriminierung gegenüber Männern.

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california2000 17.07.2014, 17:17
2. Makel der Quote

Welche wirklich qualifizierte Frau (und davon gibt es genug) möchte sich den auch den Makel der Quote anheften. Damit sind doch alle zukünftigen Aufstiegschancen dahin.
Diese gesamte Quotenregelung ist totaler Unsinn und diskriminiert eigentlich alle qualifizierten Frauen.

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hoping.kangaroo 17.07.2014, 17:48
3. Quote nicht verstanden

Ich moechte gerne Quotenfrau sein! Denn ich denke, dass sich viele Frauen durchschlagen und dann NICHT im Vorstand ankommen, weil sie Frauen sind. Das ist Diskriminierung und dagegen scheint nur eine Quote zu helfen.

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lacronna 17.07.2014, 17:52
4. Bärendienst

Zitat von california2000
Welche wirklich qualifizierte Frau (und davon gibt es genug) möchte sich den auch den Makel der Quote anheften. Damit sind doch alle zukünftigen Aufstiegschancen dahin. Diese gesamte Quotenregelung ist totaler Unsinn und diskriminiert eigentlich alle qualifizierten Frauen.
Volles Einverständnis!

1.) Es hat noch nie etwas gebracht, eine Diskriminierung durch eine andere abzulösen. Damit fangen meist die Probleme erst an.
2.) Die Frauenquote erweist dem Streben nach Gleichberechtigung einen Bärendienst. Eine Frau, die ihren Job wegen der Quote bekommen hat und ihn dann auch noch annimmt, wird niemals ernsthaft für voll genommen.
3.) Das gilt ebenso für den "Innen"-Wahn oder die Substituierung ganzer Wörter. Als ich das erste Mal die Worte "Studierendenparlament" und "Studierendenvertretung" gelesen habe, hielt ich das für einen Witz. Damit wird die die ganze Sache endgültig ins Lächerliche gezogen.
4.) All diese von Wunschdenken geprägten Maßnahmen helfen nicht, die Mauern in unseren Köpfen einzureißen. Da hilft nur ein bisschen mehr Zeit.

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easybär 17.07.2014, 19:06
5. wenn die Herren

mal soviel familienverantwortung übernehmen würden wie die Frauen, gäbe es auch mehr Frauen in den oberen Etagen. Denn dann wäre es auch für die Männer schwieriger große Posten anzunehmen. also lieber immer auf der Quote rumhacken.

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Heiner Weigand 17.07.2014, 19:10
6. Wen interessieren die DAX Konzerne?

Die deutsche Wirtschaft basiert auf mittelständischen Unternehmen und nicht den DAX Konzernen. Und im Mittelstand leiten viele - wenn auch noch viel zu wenig - Frauen die Unternehmen.

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jagehtsnoch 17.07.2014, 20:01
7. Mit welchem Recht wird die Forderung nach der Quote erhoben?

Jede Frau darf doch eigene Ideen entwickeln, zur Bank gehen, um Geld betteln, eine Firma (AG) gründen, Frauen einstellen, die Firma zum Erfolg führen und logischerweise in der eigenen Firma auch Vorstand oder später Aufsichtsrat werden! Warum um alles in der Welt machen das die Frauen nicht einfach mal? Es kann mir keiner erzählen, daß irgendwelche Männer die Frauen daran hindern würden. Würden die Frauen sich einfach mal gegenseitig selbst unterstützen und nicht immer die Schuld bei anderen suchen, würde das auch mal klappen.

Oder ist es einfach nur bequemer, zu versuchen, sich in einen gut dotierten Job einzuklagen?

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rembremerdüring 17.07.2014, 20:18
8. .

Der Grund, weshalb Frauen in solchen Positionen kaum zu finden sind, besteht darin, dass hierzulande Frauen in keiner Weise diskriminiert, sondern im Gegenteil seit vielen Jahren privilegiert sind - insbesondere eine kleine Oberschicht von Akademikerinnen. Sie haben es schlichtweg nicht nötig, Positionen anzustreben, die mit sehr viel Verantwortung und einem hohen Risiko des Scheiterns verbunden sind, deshalb tun es eben nur die wenigen, die daran wirklich interessiert sind.
Eine Zwangsquote würde nur dann die erhofften Prozentzahlen erreichen können, wenn dieser Zwang auf die Frauen selbst ausgeübt werden würde - entweder durch Druck infolge Diskriminierung, der sie sich entziehen wollen, wie z.B. in manchen islamischen Ländern (wo der Anteil weiblicher Studenten in MINT-Fächern viel höher ist als hier) oder durch eine gesetzliche Zwangsverpflichtung von 30 oder 40 oder 50 Prozent der Frauen, einen solchen Berufsweg einzuschlagen.

Da solche Maßnahmen für eine Demokratie natürlich indiskutabel sind und für Frauen eine Freiheit und Selbständigkeit bei der Berufswahl in einem Maße selbstverständlich sind, wie man es auch Männern wünschen würde (wozu aber die gesellschaftliche Akzeptanz fehlt), können und werden auch totalitäre Maßnahmen wie eine Zwangsquote, die Unternehmen dazu verpflichten soll, Männer zu diskriminieren nichts ändern.

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Esib 17.07.2014, 20:35
9. Geht Männern genauso

Zitat von hoping.kangaroo
Ich moechte gerne Quotenfrau sein! Denn ich denke, dass sich viele Frauen durchschlagen und dann NICHT im Vorstand ankommen, weil sie Frauen sind. Das ist Diskriminierung und dagegen scheint nur eine Quote zu helfen.
Auch bei den Männern kommen 99,9% nicht im Vorstand an, obwohl sie sich durchschlagen. Nur versuchen es in der Praxis deutlich mehr Männer als Frauen, was dann zu dem Ergebnis führt, dass von gewissen interessierten Kreisen ohne konkrete Belege als "Diskriminierung" gedeutet wird.

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