Forum: Karriere
Schätze in Krematorien: Totengräber dürfen Zahngold nicht für sich behalten
DPA

Der Mitarbeiter eines Krematoriums stibitzt das Zahngold der Toten aus der Asche - insgesamt 31 Kilo. Hätte er es seinem Chef aushändigen müssen? Das Bundesarbeitsgericht sagt ja, der Mann muss womöglich eine Viertelmillion Euro zurückzahlen.

Seite 1 von 6
GSYBE 21.08.2014, 17:12
1. Hätte er es seinem Chef aushändigen müssen?

Seinem Chef?
Was ist das denn für eine verquere Logik?
Natürlich den Hinterbliebenen/Erben, sollten die nicht vorher verfügt haben, dass es in der Asche und somit in der Urne bleibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smartphone 21.08.2014, 17:14
2.

Die Metalle sind nicht herrenlos - es gibt typischerweise Hinterbliebene ( die oft genug wissen um zB Goldzähne ) denen dieses Material diskret zukommen muß . Es sollte btw zum Besrechspektrum mitdem Bestatter gehören ,was ansonsten mit dem Material geschehen soll.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
triple-x 21.08.2014, 17:16
3. Herrenlos?

Wieso soll das Zahngold herrenlos sein? Das steht doch den Erben zu! Das ist ja ziemlich interessant, was hier für eine Rechtsauffassung vertreten wird...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
weserwasser 21.08.2014, 17:19
4.

Selbstverständlich gehört dieses Eigentum den Erben ,
ganz sicher nicht den Chef , wenn die Erben wollen das es bei den toten bleibt , kommt das Gold mit ins Grab und Grabräuber werden sich in ein paar Jahren vielleicht freuen - vernünftig wäre es Zahngold zu spenden

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bananenrep 21.08.2014, 17:21
5. Natürlich.....

dem Chef. Viele Krematorien sind staatlich, da muss der Chef (Staat) das bekommen. Angie braucht doch die goldene Krone. Im Leben wie im Tod gehörst Du als Sklave dem Staat. Sonst müßten die Angehörigen doch Steuer auf das Gols zahlen. Ist doch Erbe und Einkommen. Ironie, ich ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
breguet 21.08.2014, 17:22
6. Stibizt ?

Das ist Diebstahl, und ncht nur dass, es ist auch Leichenfledderei, egal ob die jetzt schon verbrannt sind oder nicht. Abgesehen davon ist es feig und hinterhältig und mir fällt da spontan das Zahngold der Nazis ein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
archback 21.08.2014, 17:26
7. Nicht herrenlos

Bevor man den Opa dem Bestatter übergibt, sollte man ihm nochmal genau in den Mund schauen und wenn man fündig wird, die Herausgabe des Goldes verlangen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kyodurl 21.08.2014, 17:29
8. korrekte Entscheidung!

mehr gibt es nich zu sagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
katinka70 21.08.2014, 17:33
9. Ach - wem gehört das Zahngold...

natürlich den Hinterbliebenen...habe in Paris übrigens mal für eine Scheinfirma (angeblich aus Zürich) gearbeitet, die im großen Stil Zahngold von Zahnärzten abkauften, die ihren Patienten das Gold nicht aushändigten, wenn diese nicht danach fragten...da war einer dabei, bei dem hatte sich 4 kg angehäuft - im Laufe der Jahrzehnte...ein schöner Rentenzusatz für den armen Zahnarzt. Hat mich schon immer gewundert, daß darüber niemand berichtet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6