Forum: Karriere
Schlaflose Manager: Der Feind in meinem Bett
Corbis

Unproduktiv, unwirtschaftlich, überflüssig: Schlaf ist für viele Manager vertane Zeit, sie beschränken ihn auf ein Minimum. Doch damit tun sie ihren Firmen keinen Gefallen, glaubt Übermüdete Chefs fällen Entscheidungen wie Betrunkene. Die Folgen sind fatal.

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Baustellenliebhaber 04.12.2013, 07:45
10. Oh ja.....wie wahr

Und dann kommt zum Schlafmangel noch Machtgeilheit und Dummheit dazu. Auch Politiker sollten hier Erwähnung finden, nicht nur Manager

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nurmeinsenf 04.12.2013, 07:50
11. Lieber einen Karriereschritt weniger

Ob das Gefühl der Selbstbefriedigung, wie "der Laden brummt", noch anhält, wenn man merkt, daß das eigene Leben zu 75-80% rum ist, man alt ist, und die eigene Person so schnell ausgetauscht ist wie der Name auf dem Türschild? Was nutzt ein Managergehalt, wenn man keine Gelegenheit mehr hat, es auszugeben? Wer einmal soweit oben im Hamsterrad angekommen ist, wird zu spät merken, daß er sein Leben verkauft hat, mit Haut und Haar.

Lieber einen Karriereschritt weniger, und eine Portion Leben mehr. Aber das darf man schon wieder nur denken und tun, nicht laut sagen.

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fatherted98 04.12.2013, 07:53
12. Liegt wohl eher daran...

...das die Nieten in Nadelstreifen sich den ganzen Tag mit Problemen beschäftigen die sie selbst geschaffen haben. Und...natürlich im Bankenbereich muss man sich immer neue Methoden ausdenken um seine Kunden über den Tisch zu ziehen oder den Staat bei den Steuern zu hintergehen...tja...das kann schon schlaflose Nächte bereiten.

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inecht 04.12.2013, 08:02
13. auch ausgeschlafen: unproduktiv, unwirtschaftlich, überflüssig!

die völlig überschätzten "Manager" taugen auch ausgeschlafen nichts!
Denn das sind nur die willenlosen Handlanger der Großaktionäre.
(ebensowenig braucht man die selbsternannten Manager-Berater wie den Schreiberling des Buches..)

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Clara1 04.12.2013, 08:05
14. Manager sind ineffizient

Ich schlafe pro Nacht circa 11 Stunden. Verdiene im Schnitt 24.000 €/monatlich nach Abzug aller Kosten - ich habe mir mit 24 eine eigene Firma aufgebaut und habe heute einen bequemen 8 Stunden Arbeitstag. Nebenbei promoviert, studiert und trotzdem noch Zeit gehabt.
Mein Motto war immer: Mit minimalstem Aufwand maximale Ziele erreichen. Damit war insbesondere der persönliche/zeitliche Einsatz gemeint. Wieso sein Leben mit Arbeit verschwenden wenn man ein Gehirn besitzt? Es zeugt nicht von Intelligenz sich zeitlich über die Maße zu verausgaben um ein Ziel zu erreichen. In temporären Episoden lässt sich das nie vermeiden, aber wer das als Dauerlösung erachtet ist dumm und ineffizient.
Perfekt organisiert und klug kommt man auch zu hervorragenden Ergebnissen und hat viel Leben (Freizeit) und wenig Arbeit.

Ich bin übrigens (erst) 31 Jahre alt UND auch noch weiblich ;-)

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graylynx 04.12.2013, 08:06
15. Gratuliere

zu diesem informativen und sehr richtigen Artikel, da ich solches Manager-Verhalten aus eigenem Erleben in vielen Jahren nur bestätigen kann. Bin gespannt, wie lange und in welchen Formen die Gesellschaft diesen Irrsinn noch mitmachen wird. Irrsinn ist es vor allem deswegen, weil diese (meist) Herren tatsächlich glauben das Rechte zu tun, Vorbild zu sein ...

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priexo 04.12.2013, 08:20
16. Frohes Schaffen

Zum Thema passt auch der wunderbare Dokumentarfilm "Frohes Schaffen" von Konstantin Faigle.

Oder auch Tom Hogkinsons Bücher "How to be idle" und "How to be free", bzw. deren deutsche Übersetzungen.

Arbeit und die dazugehörige Ethik hat im Zuge der zunehmenden Säkularisierung der Gesellschaft wenigstens teilweise die Rolle der Religion eingenommen. Dies allerdings nicht für alle, und so arbeitet nun ein Teil der Gesellschaft mehr als jemals zuvor, während andere gar nicht arbeiten und sich ausgegrenzt fühlen. Bizarre Welt!

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kf_mailer 04.12.2013, 08:20
17.

es gibt eine spezies, die ist absolut unnütz. ich habe in meiner Karriere noxh keinen "Manager' getroffen, der sein geld wert war. fehlende entschlusskraft, kompetenz nicht vorhanden, fachwissen gleich null und immer bedacht mit dem hintern an die wand zu kommen. so sieht diese spezies in grossunternehmen aus.

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urban4fun 04.12.2013, 08:28
18. omg

Zitat von sysop
Unproduktiv, unwirtschaftlich, überflüssig: Schlaf ist für viele Manager vertane Zeit, sie beschränken ihn auf ein Minimum. Doch damit tun sie ihren Firmen keinen Gefallen, glaubt Martin Wehrle. Übermüdete Chefs fällen Entscheidungen wie Betrunkene. Die Folgen sind fatal.
Was für Idioten. Nee, dann doch lieber zu Hause bleiben, anstatt für diese Trottel zu arbeiten, die mich dann eh feuern, weil ich am Geburtstag meines Kindes 5 Minuten früher gehen möchte.

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Andalusier 04.12.2013, 08:30
19. Und in ihren Zeugnissen würde stehen:

Zitat von marthaimschnee
um diese 3 Eigenschaften zu verkörpern, brauchen viele Manager nichtmal Schlafentzug!
Er war stehst bemüht, neben seiner Arbeit auch noch Schlaf zu finden.

Übersetzt: Seine Arbeit bereitete ihm schlaflose Nächte.

Meine persönliche Erklärung warum das bei so vielen (Top-)Managern so ist (ich erhebe keinen Anspruch darauf damit richtig zu liegen):

Der typische Manager will immer weiter nach oben. ES gelingt dem typischen Manager so lange aufzusteigen, bis er auf einem Posten angelangt ist, für den er einfach zu schlecht ist.

a) Daraus resultiert, dass der typische (Top-)Manager auf einem Posten ist, für den er nicht geeignet ist und dass er es deshalb schwer hat Schlaf zu finden.

b) Da er seine Aufgabe nicht in der dafür vorgesehenen Zeit erfüllen kann, muss er nachsitzen.

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