Forum: Karriere
So funktioniert Start-up: Lernen, sein Ding zu machen
Outfittery

Viele, die in Unternehmen gründen wollen, lässt sich zuvor oft bei einem Start-up anstellen. Nirgends lernt man schneller und mehr - und jede Menge Kontakte gibt es oben drein. Und die braucht man, um an Geld für die eigene Idee zu kommen.

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martin2011ac 04.12.2014, 08:20
1. Bootsbau

Wenn du ein Boot die Sehnsucht nach dem Meer. Man muss halt seine Ideen zu den Ideen der Mitarbeiter machen und man muss teilen. Bei uns haben wir den Mitarbeitern Aktien der jb-webs.com gegeben und die arbeiten viel und gerne allerdings haben wir auch keine 300 Mitarbeiter - also so ganz kann man das wohl nicht vergleichen

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hermann_huber 04.12.2014, 08:37
2. unglaublich

13 Mio mal eben eingesammelt, Respekt!
130 Firmen zu gründen finde ich sehr gut! Bringt mehr Jobs als 1000 Verwaltungsbeamte.
Was ich nur nie verstehen werde ist das die Läden mit 50 Mio Umsatz irgendwann vielleicht mal ins Plus kommen.

Das muss ich in meiner Firma seit Beginn vor 20 Jahre fast durchgängig machen.
Hatte allerdings auch nich so ein grosses Wachstum. Selten mehr als 100% per anno. Allerdings auch ohne 13 Mio Fremdkapital ;)

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atheltic-dept. 04.12.2014, 08:49
3. Start ups völlig überbewertet

Die meisten Start ups gibt es nur eine kurze Zeit. Niemand braucht die meist unsinnigen ideen. Natürlich ist es cool in Berlin, in einem alternativen Büro zu sitzen und irgendwas in den apple zu hacken. Natürlich mit feinem Mützchen auf dem Kopf. Jedoch überleben nur 10% eine längere Zeit durch eine brauchbare idee. Der Rest verschwindet wieder aus dem Berliner Altbau. Wer braucht den einen Müsli Versand oder eine Hundespazierbörse?

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mimamausebär 04.12.2014, 09:50
4. Outfittery: Start-Up-Marketing, Lesson I

Es auf SPON zu schaffen, ist nur die halbe Miete.

Im Marketing-Seminar "Nachhaltiges diskreditieren zufriedener Kunden-Stimmen" haben wir gelernt, dass man als Start-Up unbedingt Mitarbeiter ermuntern soll, kommentarlos fünf Sterne bei reichweitenstarken Bewertungsplattformen abzugeben. Vor allem die in Massenmedien bekannt gemachten Mitarbeiter!

So kommen die enttäuschten bis wütenden Ein-Sterne-Kommentare tatsächlicher Kunden besser zur Geltung. Selbst dann noch, wenn das Unternehmen irgendwann seine Startschwierigkeiten in den Griff bekommen sollte.

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rschwanke 04.12.2014, 10:10
5. Etwas mehr Respekt bitte..

Zitat von atheltic-dept.
Die meisten Start ups gibt es nur eine kurze Zeit. Niemand braucht die meist unsinnigen ideen. Natürlich ist es cool in Berlin, in einem alternativen Büro zu sitzen und irgendwas in den apple zu hacken. Natürlich mit feinem Mützchen auf dem Kopf. Jedoch überleben nur 10% eine längere Zeit durch eine brauchbare idee. Der Rest verschwindet wieder aus dem Berliner Altbau. Wer braucht den einen Müsli Versand oder eine Hundespazierbörse?
In der Sache völlig richtig: Ein Start-up zu gründen ist ein riskantes Unterfangen und viele werden scheitern. Umso respektabler ist es, wenn jemand diesen Schritt wagt und seine Existenz an eine kreative Idee knüpft.

Unsere Gesellschaft braucht mehr von diesen Leuten und die bekommen wir dann, wenn die Gesellschaft ihnen auch die gebührende Anerkennung zollt und ein Scheitern sozial akzeptabel ist!

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atheltic-dept. 04.12.2014, 10:42
6.

Zitat von rschwanke
In der Sache völlig richtig: Ein Start-up zu gründen ist ein riskantes Unterfangen und viele werden scheitern. Umso respektabler ist es, wenn jemand diesen Schritt wagt und seine Existenz an eine kreative Idee knüpft. Unsere Gesellschaft braucht mehr von diesen Leuten und die bekommen wir dann, wenn die Gesellschaft ihnen auch die gebührende Anerkennung zollt und ein Scheitern sozial akzeptabel ist!
Ja das stimmt. Das Scheitern eines Unternehmens muss völlig akzeptiert werden, ohne Schadenfreude oder Verachtung. ABER wir brauchen nicht noch mehr von diesen Leuten und Ihrer Kreativität, die halt meistens genau daran scheitern. Das Handwerk sucht nach neuen Lehrlingen und Mitarbeitern. Viele Produktionsstätten melden alarmierende Situationen bezüglich des Nachwuchs. Es ist halt eine Modeerscheinung, die auch noch relativ gemütlich ist. Man will halt nicht mehr richtig arbeiten, sondern nur noch ein bisschen und die Umgebung muss auch stimmen. Ist nicht verächtlicht, aber unbrauchbar. Wozu brauchen wir eigentlich noch mehr Kreativität, die ausschliesslich auf das Internet konzentriert ist? Noch eine neue soziale Plattform? Outfitberater? Oder halt die Hundespazierbörse? (Weiss gar nicht, ob es die gibt)

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MichiD_HH 04.12.2014, 15:11
7. Wie viele erfolgreiche Startups kennen Sie von innen?

Zitat von atheltic-dept.
[...] Es ist halt eine Modeerscheinung, die auch noch relativ gemütlich ist. Man will halt nicht mehr richtig arbeiten, sondern nur noch ein bisschen und die Umgebung muss auch stimmen. [...]
Hallo,

bei dieser Aussage stellte sich mir o.g. Frage. Ich freue mich, wenn Sie Gründer kennen, die mit "nicht richtiger Arbeit in gemütlicher Umgebung" ein erfolgreiches Unternehmen erschaffen haben. Das ist aber die absolute Ausnahme.
Die meisten "erfolgreichen" (was ist erfolgreich? Wenn die es ein oder 5 Jahre überleben? Wenn Sie 10 oder 500 angestellte haben?) Startups, die ich kenne, sind aus unglaublich harter Arbeit, viel Herzblut und praktisch zwei oder drei Jahren durchgängiger Arbeit entstanden. Deutlich mehr als "richtig arbeiten" und deutlich mehr als sich das ein normaler Angestellter jemals in seinem Leben erträumen könnte. Das macht niemand, weil er es gemütlich haben will. Gemütlich geht einfacher auf anderen Wegen.

Insofern habe ich den Eindruck, dass sie einen völlig falschen Eindruck haben.

Beste Grüße,
MichiD

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RobMcKenna 04.12.2014, 16:55
8.

Zitat von atheltic-dept.
Ja das stimmt. Das Scheitern eines Unternehmens muss völlig akzeptiert werden, ohne Schadenfreude oder Verachtung. ABER wir brauchen nicht noch mehr von diesen Leuten und Ihrer Kreativität, die halt meistens genau .....
Gegenfrage: Wollen Sie wirklich, der kreative In-den-Apple-Hacker mit schickem Mützchen auf dem Kopf an Ihrer Gasleitung zuhause oder an Ihrem Auto herumbastelt?

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TS_Alien 04.12.2014, 20:38
9.

Firmen sind an entscheidenden Positionen auf Experten angewiesen. Wenn eine stetige Fluktuation eine Firma nicht in die Schräglage bringt, heißt das, dass die Ex-Mitarbeiter auf Positionen gearbeitet haben, die nicht wichtig gewesen sind. Die eigentliche Arbeit haben andere gemacht.

Viele Startups existieren nur, weil das in sie investierte Geld nicht mühsam erarbeitet worden ist, sondern z.B. bei einem Kredit von den Banken erschaffen worden ist. Bei einer Eigenkapitalquote von unter 5 % kann man als Bank oder über einen Investor problemlos Millionen investieren. Im Endeffekt investiert man nur ein paar Hunderttausender. Und diese Summe dürfte auch in der Konkursmasse noch aufzufinden sein, falls ein Startup pleite geht.

Viele Startups machen enorme Verluste und wollen dennoch ständig expandieren, um irgendwann einmal Gewinne zu erwirtschaften. Meistens geht das schief. Aus gutem Grund. Früher hat man sich erst einmal eine solide Marktposition erkämpft und sich anschließend Gedanken um eine mögliche Expansion gemacht.

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