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So geht Arbeit: Wie Sie am besten auf eine Abmahnung reagieren
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Sie bekommen eine Abmahnung - sind Sie bald Ihren Job los? Keine Panik. Wer sich jetzt beherrschen kann, kommt glimpflich davon.

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Sabin Chen 19.09.2016, 11:20
1. Ikea

also bei Ikea ist eine Abmahnung tatsächlich eine Kündigung. Vorab gibt es Ermahnungen und zuviele davon führen auch zur Abmahnung.

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kommentator74 19.09.2016, 11:26
2. Einseitige Darstellung

Meiner Meinung nach kommt in dem Artikel zu wenig heraus, dass man als Betroffener bei einer Abmahnung vielleicht mal darüber nachdenken sollte, was man falsch gemacht hat und versucht dies abzustellen. In einem normalen mittelständischem (und das ist die Mehrheit) Unternehmen gibt es nicht "mal eben" eine Abmahnung sondern dies bedarf schon einiger Fehlverhalten.

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Pride & Joy 19.09.2016, 12:08
3. einseitige Darstellung

Zitat von kommentator74
Meiner Meinung nach kommt in dem Artikel zu wenig heraus, dass man als Betroffener bei einer Abmahnung vielleicht mal darüber nachdenken sollte, was man falsch gemacht hat und versucht dies abzustellen. In einem normalen mittelständischem (und das ist die Mehrheit) Unternehmen gibt es nicht "mal eben" eine Abmahnung sondern dies bedarf schon einiger Fehlverhalten.
Richtig!

Erst einmal hat die Mitarbeitervertretung in Betrieben nach § 80 Abs. 2 BetrVG ein Mitspracherecht. Zweitens ist ein Betriebsrat dazu da vor einer eventuellen Abmahnung ein Deeskalationsrespräch mit der Geschäfstleitung zu führen und ein Mitbestimmungsrecht, wann und an wen diese erfolgt. 3. Ist diese MV ebenso dazu da an einem Gespräch mit dem betreffenden MA und dem AG teilzunehmen.

4. Hat der MA nach erfolgter Abmahnung ein Beschwerderecht nach § 84 und § 85 BetrVG.

Grüße

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cs01 19.09.2016, 12:26
4.

Zitat von Sabin Chen
also bei Ikea ist eine Abmahnung tatsächlich eine Kündigung. Vorab gibt es Ermahnungen und zuviele davon führen auch zur Abmahnung.
Nein, auch für Ikea gibt es kein Sonderrecht. Auch hier ist eine Abmahnung eine Abmahnung. Wenn ein Schreiben mit Ermahnung überschrieben ist, kann es im Zweifel auch eine Abmahnung sein.(wenn denn die Voraussetzungen erfüllt sind)

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gutes_essen 19.09.2016, 12:33
5.

Zitat von tronx
...gibt es notorisch Abmahnungen und Ermahnungen etc. Natürlich erst wenn man sich total unter die 70 Stunden Woche unterwirft. Dann wird gesucht und durch immer perfidere Anordnungen auch gefunden. Falls man dann nicht anfängt dem Despoten den Arsch zu lecken dann fliegt man raus und er lächelt sich vor Gericht tot, verlieren tut er sowieso aber du bist dann Arbeitslos und wirst durch die Agenda zwangsenteignet....
Jetzt überlegen wir mal.
Sie haben momentan einen Job, der vermuten lässt, dass Sie stark belastbar sind.
Aus dieser Situation heraus ließe es sich doch gut woanders bewerben, wo es nicht so ist - oder?

Versuchen Sie's!

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michael.woehler 19.09.2016, 12:42
6. Worauf stützen sich diese Aussagen?

Zitat von Pride & Joy
Richtig! Erst einmal hat die Mitarbeitervertretung in Betrieben nach § 80 Abs. 2 BetrVG ein Mitspracherecht. Zweitens ist ein Betriebsrat dazu da vor einer eventuellen Abmahnung ein Deeskalationsrespräch mit der Geschäfstleitung zu führen und ein Mitbestimmungsrecht, wann und an wen diese erfolgt. 3. Ist diese MV ebenso dazu da an einem Gespräch mit dem betreffenden MA und dem AG teilzunehmen. 4. Hat der MA nach erfolgter Abmahnung ein Beschwerderecht nach § 84 und § 85 BetrVG. Grüße
M.E. stellen Sie die Rechte des Betriebsrates hier falsch dar. Der Betriebsrat hat ein Informationsrecht zu Abmahnungen und kann auch an einem Abmahnungsgespräch teilnehmen, wenn es der betroffene Mitarbeitende wünscht. Eine Mitbestimmung besteht allerdings nicht. Und es ist kein Erfordernis, dass vor einer Abmahnung ein Deeskalationsgespräch stattfinden muss.

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AndreHa 19.09.2016, 12:45
7.

Der Artikel suggeriert wieder einmal, dass der Böse immer der Arbeitgeber ist. Oder, um es kurz auszudrücken: Faule, Renitente, Leistungsverweigerer - macht weiter so, euch passiert nichts.

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manicmecanic 19.09.2016, 12:52
8. @4 pride & joy träumen Sie weiter

In Ihrem Wolkenkucksheim.Die reale Arbeitswelt sieht so aus daß in vielen Firmen kein Betriebsrat da ist und schon siehts mau aus mit Ihren Möglichkeiten aber das ist ja aus Wolkenkuckucksheim gesehen kein Problem.

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oidahund 19.09.2016, 13:03
9.

Meine Erfahrung ist, dass dass es viele Vorgesetzte gibt, die juristisch gar nicht wissen, wann überhaupt abgemahnt werden darf und wie das Prozedere ist. Entweder die Personalabteilung winkt im Vorfeld ab oder der Betriebsrat signalisiert den betroffenen Mitarbeitern mit dem inoffiziellen Segen der Personalabteilung, dass die Abmahhnung juristisch nicht haltbar ist, aber um des lieben Friedens willen diese folgenlos abgeheftet werden. Warum von der Geschäftsleitung dieser Irrsinn nicht gestoppt wird ist mir schleierhaft - dem Betriebsklima würde es sicher nützen.

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