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Sonderzahlung bei Opel: Richter erlauben Boni nur für Gewerkschafter
DPA

Eine Sonderzahlung nur für Gewerkschafter, darf das sein? Opel-Mitarbeiter klagten dagegen - und verloren vor dem Bundesarbeitsgericht.

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mbraun09 21.05.2014, 15:44
1. Richtig so

Sie wollen aus irgendwelchen Gründen nicht in die Gewerkschaft eintreten, aber von deren Errungenschaften wollen sie dann doch was abhaben. So geht das nicht.
Sehr gute Entscheidung.

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kommentar4711 21.05.2014, 15:45
2. Gefährlich

Das halte ich für gefährlich. Denn um die Auszahlung zu bekommen, müssen sich die Gewerkschaftsmitglieder dem Arbeitgeber gegenüber "outen". Und aus gutem Grund ist es ansonsten üblich, dass der AG kein Recht hat zu erfahren, wer in seinem Betrieb Gewerkschaftsmitglied ist.

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ernstmoritzarndt 21.05.2014, 16:00
3. Anfechtung

dann sollten die Arbeitnehmer den damals vereinbarten Gehaltsverzicht anfechten.

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zickezackehoihoihoi 21.05.2014, 16:04
4. Und

Zitat von mbraun09
Sie wollen aus irgendwelchen Gründen nicht in die Gewerkschaft eintreten, aber von deren Errungenschaften wollen sie dann doch was abhaben. So geht das nicht. Sehr gute Entscheidung.
wieso sollten dann auch die Nicht-Mitglieder bei den vorangegangenen Gehaltskürzungen mitmachen? Gibt es die dann zurück?

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Frank Zappa 21.05.2014, 16:04
5.

Zitat von kommentar4711
Das halte ich für gefährlich. Denn um die Auszahlung zu bekommen, müssen sich die Gewerkschaftsmitglieder dem Arbeitgeber gegenüber "outen". Und aus gutem Grund ist es ansonsten üblich, dass der AG kein Recht hat zu erfahren, wer in seinem Betrieb Gewerkschaftsmitglied ist.
bei Betrieben wie Opel, BWM, VW, Ford usw. besteht die Gefahr mit Sicherheit nicht.

Anders verhält es sich vermutlich bei Kleinbetrieben oder auch Discountern.

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maledicto 21.05.2014, 16:05
6.

Zitat von kommentar4711
Das halte ich für gefährlich. Denn um die Auszahlung zu bekommen, müssen sich die Gewerkschaftsmitglieder dem Arbeitgeber gegenüber "outen". Und aus gutem Grund ist es ansonsten üblich, dass der AG kein Recht hat zu erfahren, wer in seinem Betrieb Gewerkschaftsmitglied ist.
Wieso sollten sich Gewerkschaftsmitglieder outen müssen?
Der Arbeitgeber hat 8 Mio. Euro hat einen Gewerkschaftsnahen Verein gegeben und dieser verteilt das Geld.

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Frank Zappa 21.05.2014, 16:09
7.

Zitat von ernstmoritzarndt
dann sollten die Arbeitnehmer den damals vereinbarten Gehaltsverzicht anfechten.
wieso? Opel ist beim Arbeitgeberverband und hat mit den Gewerkschaften verhandelt. So sieht es rechtlich aus.
Die Gewerkschaftsmitglieder haben dazu ok gesagt. Wenn ich nicht organisiert bin, muss ich leider diese Kröte schlucken.

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nachtmahr79 21.05.2014, 16:10
8. optional

Die Klage kann ich nicht nachvollziehen...
Von einem gewerkschaftlichen Tariflohn profitieren tun sie alle gerne, aber der Gewerkschaft beitreten und etwas zurückgeben dann wieder nicht.
Aber dann wiederum auf Gleichbehandlung pochen, sobald es für Gewerkschafter ein paar Krümel mehr vom Kuchen gibt.
Es ist ja nicht so, das es den Klägern nicht auch freistehen würde einzutreten, aber da regiert bei vielen dann wieder der Geiz.

Gutes Urteil.

Und zu "Kommentar4711":
Deshalb wirde der Bonus wohl auch über den der Gewerkschaft nahestehenden Verein ausbezahlt worden sein und nicht direkt vom Arbeitgeber. Da muss sich der AN nur dem Verein gegenüber "outen".

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tommit 21.05.2014, 16:19
9. Ich habe dazu der Gewerkschaft eine andere Frage zu stellen

die habe ich noch nie ehrlich beantwortet bekommen.. vielleicht erbarmt isch ja hier jemand.
Warum ist der Beitrag zu iner Gewerkschaft eher 1% des Brutto als 1,2 oder 1,3% des Netto, denn abgezogen wird letztendlich doch vom Netto...
EIne Gewerkschaft die wie Bolle gegen die kalte Progression vorgeht hängt sich mit den Beiträgen jedoch ans Brutto.. und partizipiert damit mit jeder Gehaltserhöhung, ja sie kann sogar in wenigen Fällen zu ienem niminell niedrigeren Netto führen, da der Progressionseffekt verstärkt wird.

Hier handeln Gewerkschaften genau wie die Regierung..
Wenn es netto nicht mehr gibt sollte es auch für die Gewerkschaft nicht mehr geben... oder?

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