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Speditionen in Not: Brummis ohne Fahrer
DPA

Deutsche Fuhrunternehmer suchen dringend nach Fahrern. Das Ende der Wehrpflicht hat das Problem verschärft, denn bei der Bundeswehr haben junge Männer früher oft den Lkw-Führerschein gemacht. Experten fürchten noch mehr übernächtigte Laster-Lenker auf den Straßen.

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Gebetsmühle 21.07.2012, 09:37
1. mein mitleid gegen diesem gejammer hält sich extrem in grenzen

Zitat von sysop
Deutsche Fuhrunternehmer suchen dringend nach Fahrern. Das Ende der Wehrpflicht hat das Problem verschärft, denn bei der Bundeswehr haben junge Männer früher oft den Lkw-Führerschein gemacht. Experten fürchten noch mehr übernächtigte Laster-Lenker auf den Straßen.
ich hab selten ein lächerlicheres gejammer gehört als das der spediteure. die zahlen den fahrern nur hungerlöhne und deutsche haben auf dem markt längst keine schangse mehr. seit 20 jahren fahren osteuropäer hin auf schrottlastern für 2 euro die stunde rum und zwar gern auch mal 20 stunden am stück. kaum einer schaltet sein obu an und zahlt maut. stattdessen werden mautbrücken über die dörfer umfahren. an unserem dorfkindergarten donnern 1000 lkws am tag vorbei, die von der autobahn runter und 20 km später wieder auf die autobahn drauf fahren. anzuliefern gibts hier nix. je weniger das werden, umso besser.

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Bidone 21.07.2012, 09:40
2.

Tja so ist das eben, wenn man seine Leute nur prekär bezahlt und keine Ausbildung leisten will.
Früher haben die Fuhrunternehmer von der Ausbildung bei der Bundeswehr parasitiert, den ja der Steuerzahler gezahlt hat.
In anderen Branchen gibt es eine Lehrlingsausbildung. Warum nicht auch bei den Spediteuren?
Also selbst Schuld an der Misere. Aber vielleicht soll wieder der Steuerzahler einspringen...

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herr_kowalski 21.07.2012, 09:43
3. oft frage ich mich, wie Deutschland es geschafft hat,

Zitat von sysop
Deutsche Fuhrunternehmer suchen dringend nach Fahrern. Das Ende der Wehrpflicht hat das Problem verschärft, denn bei der Bundeswehr haben junge Männer früher oft den Lkw-Führerschein gemacht. Experten fürchten noch mehr übernächtigte Laster-Lenker auf den Straßen.
das völlig zerstörte Land wieder zu dem zu machen was es heute ist.
Jeder ruft bei der kleinsten Schwierigkeit nach dem Staat.

Ein Tip für Speditionen:
Bezahlt Eure Fahrer anständig und nicht mit Hungerlöhnen von 1200 € netto dann habt ihr auch keine Nachwuchssorgen.
Investiert in euer Gewerbe indem Ihr Führerschiene finanziert.
Ein junger Mann kann es sich heute nicht mehr leisten, den LKW-Führerschein und den ganzen Rummel drumherum zu bezahlen.

So einfach kann die Lösung dieses "Problems" sein.

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PublicTender 21.07.2012, 09:43
4.

Zitat von sysop
Deutsche Fuhrunternehmer suchen dringend nach Fahrern. Das Ende der Wehrpflicht hat das Problem verschärft, denn bei der Bundeswehr haben junge Männer früher oft den Lkw-Führerschein gemacht. Experten fürchten noch mehr übernächtigte Laster-Lenker auf den Straßen.
Ist doch super.

Kriegen die Fahrer evtl. langsam mal eine vernünftige Bezahlung.

Schätze aber dass es anders kommt. In Zukunft werden einfach mehr ost- oder südeuropäische Brummifahrer unterwegs sein.

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denkdochmalmit 21.07.2012, 09:45
5. Das Märchen vom Fachkräftemangel...

Zitat von sysop
Deutsche Fuhrunternehmer suchen dringend nach Fahrern. Das Ende der Wehrpflicht hat das Problem verschärft, denn bei der Bundeswehr haben junge Männer früher oft den Lkw-Führerschein gemacht. Experten fürchten noch mehr übernächtigte Laster-Lenker auf den Straßen.

...und auch hier wieder SPON´s Märchenstunde!
Warum wird nicht einmal hinterfragt warum denn bei einem angeblichen Mangel an Fahrern die Löhne steigen, den bei Knappheit steigt doch der Preis?
Einfach mal 5000€/Monat zahlen, schon hat man wieder Fahrer, so einfach ist das.
Bei Ärzten geht es doch auch, aber hier wird wieder nur das selbe Märchen erzaählt das wir schon vom angeblichen Mangel an Ingenieuren kennen..
Langweilig !

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harald_töpfer 21.07.2012, 09:46
6. Bahn

Zitat von sysop
Deutsche Fuhrunternehmer suchen dringend nach Fahrern. Das Ende der Wehrpflicht hat das Problem verschärft, denn bei der Bundeswehr haben junge Männer früher oft den Lkw-Führerschein gemacht. Experten fürchten noch mehr übernächtigte Laster-Lenker auf den Straßen.
Das wäre doch die große Chance, endlich wieder mehr Güterverkehr auf die Bahn zu verlagern.

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M. Michaelis 21.07.2012, 09:47
7.

Der LKW Führerschein ist mittlerweile zu einer Art Ausbildungsberuf geworden den man weder zeitlich noch finanziell privat bewältigen kann.

Das verwundert es kaum dass das immer weniger Menschen machen.

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salopp 21.07.2012, 09:52
8. hm

Zitat von Gebetsmühle
die zahlen den fahrern nur hungerlöhne und deutsche haben auf dem markt längst keine schangse mehr.
Wenn ich mir den Text durchlese, wundert mich das irgendwie nicht.

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west120 21.07.2012, 09:59
9. Das kommt davon

wenn man die Hürden immer höher steckt.
Wer hat als junger Mensch heutzutage mal eben 7-9000 € in der Schublade um alle erforderlichen LKW Scheine zu machen ???????
Hinzukommt das diese Leute dann auch alle 5 Jahre ein neues Gesundheitszeugnis brauchen, weiter müssen in bestimmten Zeiträumen bestimmt Fortbildungen absolviert werden, zur Ladungssicherung braucht man heute fast ein Ing.-Studium und zum guten Schluss haben die neuen LKW alle die Fahrerkarte, die über 27 Tage alle noch so kleinen Verstöße aufzeichnet und für die der Fahrer bestraft werden kann.
So kann die Polizei z.b. für 10 Km/h zuschnell, nicht eingehaltener Ruhezeit etc. noch nach 27 Tagen kassieren, völlig egal wo diese begangen wurde (Viele Fahrer fahren ja das meiste im Ausland)
Das es mehr Fahrer geben wird die sich nicht an die Regeln halten oder zu lange fahren ist zumindest bei neuen Fahrzeugen ausgeschlossen.
Die digitale Fahrerkarte zeichnet alles auf, Geschwindigkeit, Fahrdauer, Arbeitszeit, Ruhezeit und das über 27 Tage die ausgewertet werden können. Da ist man sehr schnell seinen FS los wenn man sich nicht an die Regeln hält.
Hätten die Fahrzeuge noch die alten Tachoscheiben (für jeden Tag eine) wäre das sicher ein Problem, weil Papier kann man wegwerfen. Die digitale Aufzeichnung kann aber kaum manipuliert werden, zumal auch nur 1 Fahrerkarte pro Fahrer ausgegeben wird.
man braucht sich also nicht zu wundern wenn ein Beruf derart bürokratisch überfrachtet wird das kaum einer, selbst die polizei, nicht mehr zweifelsfrei durchblickt was nun erlaubt ist oder nicht, das man keinen Nachwuchs mehr findet.
Um alle Bestimmungen, Gesetze, Ladungssicherungs, LKW-Technik, Zollvorschirften, Vorschriften für Lenk- und ruhezeiten usw. wenigsten halbwegs zu durchblicken muss man heutzutage ja schon fast ein Studium vorweisen.

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