Forum: Karriere
Spektakuläre Abschiede: Kündigung mit Tschingderassabum
AP

Davon träumen viele Angestellte: Einmal im Job auf alle Regeln pfeifen, es dem Chef so richtig hinreiben, zu einem Helden der Arbeit werden - diesen Paukenschlag soll keiner in der Firma je vergessen. Hier kommen fünf Abgänge, die es in sich haben.

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spon-facebook-10000215408 19.03.2013, 12:47
10. Kinderkacke ?

Zitat von oldsaxon
Wenn einem etwas nicht an seiner Arbeit oder dem Arbeitgeber gefällt, kann er zuerst mit seinem Chef reden. Trotzdem würde mir nie in den Sinn kommen, solche Aktionen durchzuziehen. Das ist Kinderkacke.
Na wenn Sie meinen. Aber Ihre überangepasste Haltung riecht auch streng nach...hmmmmm @. Kommt man damit gut durch´s Leben ? Oder warten Sie noch darauf mal so richtig abserviert zu werden ?

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Fantail 19.03.2013, 12:57
11.

Zitat von oldsaxon
Wenn einem etwas nicht an seiner Arbeit oder dem Arbeitgeber gefällt, kann er zuerst mit seinem Chef reden. Trotzdem würde mir nie in den Sinn kommen, solche Aktionen durchzuziehen. Das ist Kinderkacke.
Mein Tip: Vor dem Erstuermen eines Bahnhofsgebaeudes bitte zuerst eine Fahrkarte kaufen.

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TomRohwer 19.03.2013, 13:00
12.

Gefeuert wurde der Rettungsschwimmer nicht, weil er einen Menschen vor dem Ertrinken gerettet hat, sondern weil er seinen Posten verlassen hat und damit die Menschen in seinem Zuständigkeitsbereich in Gefahr gebracht hat.

Die Reaktionen einer wohlfeil aufgeregten Öffentlichkeit wären wohl anders ausgefallen, wenn während der anscheinend sinnlosen Rettungsaktion - immerhin waren offensichtlich andere Retter an Ort und Stelle - in seinem Bereich ein Mensch ertrunken wäre.

Was da in der konkreten Situation nun richtig oder falsch, verantwortungsbewusst oder verantwortungslos gewesen ist - das läßt sich am Grünen Tisch genausowenig beurteilen wie in einem Internet-Forum.

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Schäfer 19.03.2013, 13:08
13. unreif

Lächerlich, solche Auftritte. Der Gentleman geniesst und schweigt. Wenn man die Möglichkeit hat, seinen Arbeitgeber in die Insolvenz zu reissen, soll man das tun und ohne Getöse abtreten.

Sind wir hier in einem Kindergarten?

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Stelzi 19.03.2013, 13:11
14. Dummfug

Zitat von TomRohwer
Gefeuert wurde der Rettungsschwimmer nicht, weil er einen Menschen vor dem Ertrinken gerettet hat, sondern weil er seinen Posten verlassen hat und damit die Menschen in seinem Zuständigkeitsbereich in Gefahr gebracht hat. Die Reaktionen einer wohlfeil aufgeregten Öffentlichkeit wären wohl anders ausgefallen, wenn während der anscheinend sinnlosen Rettungsaktion - immerhin waren offensichtlich andere Retter an Ort und Stelle - in seinem Bereich ein Mensch ertrunken wäre. Was da in der konkreten Situation nun richtig oder falsch, verantwortungsbewusst oder verantwortungslos gewesen ist - das läßt sich am Grünen Tisch genausowenig beurteilen wie in einem Internet-Forum.
Das ist natürlich dummfug, denn wenn er jemanden "in seinem Bereich" hilft, dann steht er ja auch nicht für den zweiten Absaufenden zur Verfügung - und genau deshalb überlappen sich die Abschnitte ja auch. Aus diesem Grunde ist die zitierte Begründung hinfällig.

Da war ein übereifriges, unterbelichtetes Managerlein am Werk, der es jemandem mal so richtig zeigen wollte - das ist alles.

Und nein, die wohlfeile Öffentlichkeit würde sicherlich nicht anders reagieren, denn die sollte in der Mehrheit (Ausnahmen bestätigen die Regel, wie man hier sieht...) verstehen, dass man nicht einfach NICHTS tut nur weil vielleicht zeitgleich irgendwas anderes passieren KÖNNTE.

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spon-facebook-10000351791 19.03.2013, 13:12
15.

Zitat von ransom20
Keine Kunst einen Job zu kündigen nachdem man bereits einenen neuen hat. Wer Rückgrat hat kündigt sofort. Ich komme aus der Gastronomie und habe schon weitaus kompromisslosere Kündigungen erlebt, inklusive meiner eigenen ;)
Ist natürlich viel sinnvoller, ohne aktuelle Alternative zu kündigen und dann ein halbes Jahr oder länger vom ALG zu leben. Das beweist Rückgrat...

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abu_kicher 19.03.2013, 13:17
16. Rat Race...

...wäre im Deutschen ein Zwischending zwischen "Hamsterrad" und "erbarmungslosem Wettkampf/Wettlauf". De Begriff Rattenrennen habe ich noch nie gehört. Meiner Meinung nach falsch (weil eben wörtlich) übersetzt.

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neue_mitte 19.03.2013, 13:24
17. Reden hilft ja so sehr

Zitat von markus_wienken
Sehe ich auch so, zum einen sieht man sich immer (zumindest die Möglichkeit besteht) 2x im Leben, zum anderen könnte das eigene (unprofessionelle) Verhalten einem neuen potentiellen Arbeitgeber bekannt werden, der eine solche Flitzpiepe dann wohl eher nicht einstellen wird. Insofern sind derartige Aktionen vielleicht gut fürs eigene Ego, können sich aber unter Umständen negativ auf den weiteren Berufsweg auswirken.
Was ist schon 1x unprofessionelles Verhalten am Ende gegen jahrein und jahraus vorlebte Unproffesionalität durch den Arbeitgeber? Oder sehen Sie das so, dass man jahrelang alles unprofessionelle schlucken muss, nur ja bloß nicht selbst einmal ausüben?

Dem zukünftigen Arbeitgeber, sofern er nicht selbst so ein Unprofessioneller ist, kann man durchaus mit soetwas beeindrucken.

Solche Aktionen sind nicht nur gut fürs eigene Ego, sie nützen auch der restlichen Belegschaft etwas, wenn sich diese dann ebenfalls aufrafft um etwas gegen den Unprofessionellen zu unternehmen.

Mit dem Chef vorher reden? Klar, natürlich, das ist immer eine zu 100% funktionierende Lösung. Mensch, wäre ich doch gleich darauf gekommen, ich Depp. Danach sieht doch alles gleich wieder rosig aus.

Man kann nicht mit jedem reden und danach läufts wieder. Haben Sie früher mit dem Klassengrobian einfach reden können und danach waren Sie zueinander respektvolle Mitschüler? Haben Sie mit einem Räuber mal versucht zu reden und danach hat er es eingesehen, dass es unfair wäre, Ihnen Hab und Gut abzunehmen?

Es stimmt wirklich... wie in den Wald hinein, so aus dem Wald heraus...
Und diese Arbeitgeber haben eben tüchtig in den Wald hinein...

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balubaer 19.03.2013, 13:39
18. rat race

Übersetzt sich nicht mit Rattenrennen sondern mit Tretmühle oder Konkurenzkampf, meist ein erbarmungsloser Konkurenzkampf. Rat race bezieht sich auf eine Laborratte die in einem Mausrad rennt und doch nirgendwo ankommt.

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markus_wienken 19.03.2013, 13:55
19. .

Zitat von neue_mitte
Was ist schon 1x unprofessionelles Verhalten am Ende gegen jahrein und jahraus vorlebte Unproffesionalität durch den Arbeitgeber? Oder sehen Sie das so, dass man jahrelang alles unprofessionelle schlucken muss, nur ja bloß nicht selbst einmal ausüben?
Tja, was nutzt es mir wenn im schlimmsten Fall mir dieses einmalige unprofessionelle Verhalten meine berufliche Zukunft verhagelt, oder zumindest erschwert?

Zitat von neue_mitte
Dem zukünftigen Arbeitgeber, sofern er nicht selbst so ein Unprofessioneller ist, kann man durchaus mit soetwas beeindrucken.
Tatsächlich?
Das dürfte dann wohl eher die Ausnahme sein...zumindest meiner Erfahrung nach.

Zitat von neue_mitte
Solche Aktionen sind nicht nur gut fürs eigene Ego, sie nützen auch der restlichen Belegschaft etwas, wenn sich diese dann ebenfalls aufrafft um etwas gegen den Unprofessionellen zu unternehmen.
Was interessieren mich meine Ex-Kollegen?
Meine eigene Zukunft ist mir da wichtiger, in dieser Hinsicht bin ich bewust ganz egoistisch.

Zitat von neue_mitte
Mit dem Chef vorher reden? Klar, natürlich, das ist immer eine zu 100% funktionierende Lösung. Mensch, wäre ich doch gleich darauf gekommen, ich Depp. Danach sieht doch alles gleich wieder rosig aus.
Diese Idee kam nicht von mir kann man aber versuchen, klappt aber meist nicht, das gebe ich gerne zu.

Zitat von neue_mitte
Man kann nicht mit jedem reden und danach läufts wieder. Haben Sie früher mit dem Klassengrobian einfach reden können und danach waren Sie zueinander respektvolle Mitschüler? Haben Sie mit einem Räuber mal versucht zu reden und danach hat er es eingesehen, dass es unfair wäre, Ihnen Hab und Gut abzunehmen?

Und wo ist das Problem, wenn es nicht klappt versucht man einen neuen Job zu finden.

Zitat von neue_mitte
Es stimmt wirklich... wie in den Wald hinein, so aus dem Wald heraus... Und diese Arbeitgeber haben eben tüchtig in den Wald hinein...
Tja, es ist nun einmal so dass der Arbeitgeber in der Regel am längeren Hebel sitzt. Wes Brot ich ess des Lied ich sing.
Und wenn ich dieses brot nicht essen möchte suche ich mir ein anderes.

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