Forum: Karriere
Start-up-Gründer über den Tod seines Sohns: "Umarmt eure Kinder. Arbeitet nicht so la
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Seine Söhne wuchsen gemeinsam mit seinem Unternehmen heran, bis einer der Zwillinge starb. Auf LinkedIn erzählt ein Vater, wie das seine Karriere abrupt zum Stillstand brachte - und was er seither bereut.

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klapo 06.09.2019, 19:17
1. Schön dieser dämliche Begriff ..

namens Work Life Balance. Es müsste doch Life Work Balance heißen. Wir Leben zuerst und dafür arbeiten wir.

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eugler 06.09.2019, 19:32
2. Der ganze Begriff ist unsinnig

Es gibt keine Work-Life-Balance. Work ist ein Teil von Life - es darf eben nicht der einzige bleiben.

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StonyBrook 06.09.2019, 20:14
3. Mein Beileid

Aber ich verstehe nicht ganz, warum das eine Meldung wert ist, wenn ein typischer ?work hard, play hard? Yuppie jetzt meint, gute Ratschläge geben zu müssen. 95% der Menschen finden auch ohne Todesfall nicht tolles daran, Zeit mit der Familie für die Karriere zu opfern.

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widower+2 06.09.2019, 20:16
4. Ergänzung

Zitat von eugler
Es gibt keine Work-Life-Balance. Work ist ein Teil von Life - es darf eben nicht der einzige bleiben.
Work darf niemals der überwiegende Teil von Life sein.

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freidenker! 06.09.2019, 20:17
5. Tod

Der Tod erinnert uns daran, dass niemand etwas von dieser Welt mitnimmt. Selbst vor einem Kind macht er nicht halt. Er lehrt uns, dass alles vergänglich ist. Wieviele Menschen die vor uns gelebt haben sind gestorben? Wieviele Lebensformen sind vor uns verschwunden? Selbst die Sterne werden irgendwann nicht mehr leuchten und tot sein. Der Mensch sollte sich seines Lebens erfreuen und im Bewußtsein seiner Vergänglichkeit leben. Besonders der Tod eines Kindes katapultiert uns in die Grenzbereiche von Glaube und Philosophie. Warum stirbt ein Kind? Vielleicht sollen wir in der Stille den Schöpfer suchen, falls es ihn gibt. Das einzige was als Trost bleibt, ist die Geschichte von der Auferstehung im christlichen Glauben. Man sollte die Evangelien lesen ...

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postmaterialist2011 06.09.2019, 20:28
6. Wieso gerade auf LinkedIn

Er gibt zu falsche Prioritäten gesetzt zu haben. Anstatt im privaten Familien- und Freundeskreis wird dies auf der "Karriereplatform" LinkedIn veröffentlicht. Bin ich der Einzige, der dies falsch findet ?

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sandbaum30 06.09.2019, 20:42
7. Der Mann hat so recht!

Wieso vergessen das so viele heutzutage?!? Wenn wir selbst mal abtreten, werden uns sicher nicht die Momente, in denen wir uns für die Arbeit abgehetzt haben, am inneren Auge vorbeiziehen. Und es werden weder Chef noch Kollegen unsere Hand halten,... sondern hoffentlich unsere Kinder, Verwandte, unsere Liebsten, für die wir uns viel mehr Zeit in unserem endlichen Leben nehmen sollten!

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j.c.nolte 06.09.2019, 20:52
8. Es ist, wie es ist

Zitat von eugler
Es gibt keine Work-Life-Balance. Work ist ein Teil von Life - es darf eben nicht der einzige bleiben.
Viele flüchten sich aber in Arbeit - aus ganz unterschiedlichen Gründen. Bei mir waren es Depressionen und der damit verbundene Wunsch, einerseits anerkannt zu werden und anderseits sich aus allem Sozialen raushalten zu können bzw. dürfen.

Den Eltern wünsche ich sehr viel Kraft, das auszuhalten. Eric Clapton hat es geschafft. Oder John Travolta. Und ganz viele (andere nicht so bekannte) mehr.

Meine Empfehlung wäre, die schönen Momente in Erinnerung zu behalten und dankbar zu sein, diese erleben zu dürfen.

Alles andere ist unwichtig.

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morphling 06.09.2019, 21:08
9. blablabla

einer von zehntausend kmt jetzt zur Besinnung. das Arbeitsleben geht trotzdem weiter wie bisher. Wer Deadlines nicht einhalt mit der Begründung Familie einhält ist nicht belastbar. wer Samstags nicht arbeiten will nicht flexible und so weiter und so fort. alles Kriterien um weiterzukommen... wer den besten Soldat für die Firma spielt kommt weiter, deswegen wird sich auch nichts ändern

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