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Start-up-Studie: Deutschland fehlt der Gründergeist
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Hohe Bürokratie, mangelnde Fehlerkultur: Unternehmensgründer in Deutschland haben es laut einer Studie schwer. Die Zahl der Start-ups gehe deshalb weiter zurück.

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Dumme Fragen 29.11.2016, 16:37
1. 0,025%

Also, wenn 0,025% nicht reichen, weiß ich auch nicht mehr weiter...
Scherz beiseite.
Weniger Arbeitslose, mehr Fachkräftemangel: es können immer weniger in Scheinselbstständigkeiten gedrängt werden. So erklärt sich der Rückgang.

Und an den Berufsschulen und Universitäten sollten den Lernenden schon das Rüstzeug für Existenzgründungen beigebracht werden. Als Alternative zur Gewerkschaftsmitgliedschaft.

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ohne Worte Nr 2 29.11.2016, 16:39
2. Bürokartie

Stichwort: IHK-Zwang

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Crom 29.11.2016, 16:42
3.

Logisch, denn erfolgreiche Gründer begegnet man hier höchstens mit Neid und vorher werden einen auch zu jeder erdenklichen Gelegenheit Knüppel zwischen die Beine geworfen.

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69flame 29.11.2016, 16:46
4. Bürokratie kann uns schützen

dacor....... dito........ ich liebe mein Land, meine Mitmenschen. Thema ist zu komplex um es auf paar Zeilen herunterzubrechen. Es soll nicht Neo-liberal sein, einfach Gründern die Hürden wegnehmen. Alles ist zu komlex geworden und Beamte zu bequem und weltfremd (nicht alle!), haben ihren Blick aus der Behörde und verstehen nicht, wie es ist Brötchen zu backen und zu verkaufen.
Vorwurf aber an "Diejenigen", die aus Karriere in die Politik gehen oder alimentiert dort fungieren. Leider belohnt unsere Weltanschauung die, die narzistisch das obere Verdauungsorgan öffnen, je lauter und dreister umso kurzfristig erfolgreicher. Wettbewerb ist gut in einem entzerrten Bereich, Bürokratie kann vor uns schützen, aber auch vorhandene Macht Strukturen schützen! Ein gesundes Mitaneinader wäre wünschenswert und wir hatten das auch früher (nach 45! ) als wir noch zu einander standen!

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Odde23 29.11.2016, 16:56
5. Wundert mich nicht

Ich habe vor 15 Jahren eine IT-Firma nach dem Informatikstudium gegründet und würde das nie wieder machen. Gründer/Selbständig/Unternehmer heißt in Deutschland, zu arbeiten bis man umfällt und ist zugleich die Melkkuh der Nation. Es vergeht kein Jahr, indem das Parteienkartell aus CDU/SPD/FDP und Grüne nicht neue Grausamkeiten aushecken um an das sauer Verdiente Geld der Selbständigen zu kommen.

Gleichzeitig wird von den Medien eine Neidkultur gegenüber erfolgreichen Unternehmern geschürt. In den Medien gibt es nämlich nur den reichen Bonzen und den prekären Schlucker. Die Politik sieht in jedem Selbständigen einen reichen Bonzen, der maximal gemolken werden muss.

Beispiele gefällig:
- Einkommensunabhängige Mindestbeiträge zur GKV
- Nicht verrechenbare Gewerbesteuer Höchstsätze
- Kammerzwang inkl. Mitgliedsbeiträgen
- Unterirdische Abschreibungsregelungen
- Überbordende Bürokratie
- Gesetze die Kreditaufnahmen effektiv verhindern

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Odde23 29.11.2016, 17:26
6. Nachtrag

Derzeit neu geplant von Ministerin Nahles, hohe Mindestbeiträge sog. Regelsätze zur gesetzlichen Rentenversicherung BUND, unabhängig vom Einkommen von knapp 600.- EUR/Monat.

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allessuper 29.11.2016, 17:35
7. Kein Wunder

und auch hier wäre eine Annäherung an Frankreich wirklich angebracht. Dort gibt es so viele interessante start-ups, dass Silikon Valley nur so staubsaugt und abkupfert. Etliche haben übrigens ressourcenschonende, sozial fördernde Schwerpunkte - und sie funktionieren. Das Wort innovativ brauchen sie kaum, sie tun es einfach. Hierzulande gibt es in der start-up Szene m.W. ein paar Youngster, die von Beruf eher Söhne sind und wenig Sinn für Neues haben, so sehr sind sie damit beschäftigt, das, was sie für cool halten umzusetzen. So lange sie nur das Geld ihrer Eltern verbrennen, ist es ja nicht schlimm. Dennoch nicht sehr hilfreich.

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smartphone 29.11.2016, 17:42
8. Die Mangel

Beklagen kann man vieles - nur ZUHÖREN tut von den Meckerern keienr, geschweisge Das sie selbt mal gründen . Man tut geradeso ,asl wenn der gründr automatisch ein Hochverdiener ist .... WIe schon angesprochen ist die reale Unterstützung extrem lausig . Gründerzentren bewerten hochinnovative Dinge mit ; "Isn deees traaaagfähig " usw , Der krass gesprochen der an der Sache selbst interessierte Finanzbeamt quasi zum besten "Freund" wird..... man will ja auch keine Stockfehler machen. Dann dies, Fiktive angesetzte Einkommen bei der KV . PKV hat auch keine guten Angebote , dann die sofort auflaufenden Zecken wie IHK HWK ETEM usw. Alleine bei hier müssen sie quasi aus dem Stand mind 1000 Euro netto Reingewinn erwirtschaften... SO jetzt will die Nahles Rentensicherung - also nochmal 600 , macht 1600 PRO MONAT ... Was sie in diesem Szenariobenötigen ist quasi sofort ein Supporter , der mit mind 1 Mio in Ihre Firma miteinsteigt ( aber mind 10% "sehen" will ) .... Das heißt . Solange den Experten nix besseres als Unsinn einfällt, bleibt man Arebitnehmer oder geht halt in H4 oder wandert gleich aus ( was allen unter 30 dringend zu empfehlen ) .

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michal101 29.11.2016, 17:43
9. Risikoscheu und Gemeinschaftsdenken

Der deutsche Staat und die Menschen in diesem Land sind sich in zwei Dingen einig: in der Risikoscheu und im kommunitaristischen Denken. Hinzu kommt die Selbstsucht des deutschen Staates. Der braucht händeringend jeden Beitragszahler für seine Sozialversicherungen, was sich jetzt in der heraufziehenden Versicherungspflicht für Selbstständige zeigt, übrigens noch ein weiterer Hinderungsgrund für Unternehmertum. Die Menschen wollen einfach in große Systeme eingebettet sein. Da ist man nicht auf sich allein gestellt, das ist eben stressfrei und sicher. Wenn das so weitergeht, gibt es bald in diesem Land nur noch die etablierten Großkonzerne und die angestammten Familienbetriebe, die noch aus der Gründerzeit im 19. Jahrhundert übrig sind. Einer Zeit, in der es übrigens noch keine staatlichen Sozialversicherungen gab.

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