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Start-up-Studie: Deutschland fehlt der Gründergeist
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Hohe Bürokratie, mangelnde Fehlerkultur: Unternehmensgründer in Deutschland haben es laut einer Studie schwer. Die Zahl der Start-ups gehe deshalb weiter zurück.

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mrotz 30.11.2016, 11:50
70.

Zitat von westerinen1967
Ist die Unternehmensgründung ein tragfähiges Konzept wenn keine 360.-€ pro Monat "rausspringen", um eine Krankenkasse zu bezahlen? Mit gar nichts 0 Eigenkapital ein Unternehmen zu gründen, erscheint mir doch sehr ehrgeizig.
Man muß bei "0" anfangen können.
Wenn man enormes Anfagskapital braucht, das zum Großteil aber nicht ins Produkt fließt, muß man sich nicht wundern, wenn fast keiner gründen will.
Geld vernichten geht auch entspannter.

mfg

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mrotz 30.11.2016, 12:39
71.

Zitat von kunibertus
angesprochen worden. Während man in den USA von den sprichwörtlichen "Garagengründungen" spricht,. ist das in Deutschland überhaupt nicht möglich. Wenn ich ein Unternehmen gründe, betreibe ich eine Arbeitsstätte und da gelten dann die Arbeitsstättenverordnung und diverse Arbeitsstättenrichtlinien. Wenn ich dann noch gleichzeitig Männer und Frauen ...."
Eben: Mit "0" anzufangen ist hier nicht möglich.
Und genau das ist das Problem.

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brunolafitte 30.11.2016, 13:37
72. @5

Sie machen es sich zu einfach. Es kann nicht sein, das man alle Regularien für Start-Ups fallen lässt, aber der Normalbürger diesen weiter ausgesetzt ist. Das wäre eine ungleiche Behandlung.

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brunolafitte 30.11.2016, 13:38
73. @6

Ja und? Dafür haben Sie dann auch Anspruch auf Rente. Jeder, wirklich jeder (auch Beamte, Selbständige, Politiker, eben jeder) sollte in die Rentenversicherung einzahlen.

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brunolafitte 30.11.2016, 13:46
74. @10

Schon mal daran gedacht das Ihr Geschäftskonzept dann vielleicht einfach nicht tragfähig ist? Es ist ja nicht so, das normale Angestellte und Arbeiter nicht auch in die Rente-, Kranken und Sozialversicherung einzahlen müssen.
Mein momentaner Vorgesetzter war auch früher auch Selbstständig (> 15 Jahre) und sagte treffenden Satz: "Wenn nicht mindestens 3000 Euro reiner Gewinn (nach Steuern und pi pa po) pro Monat übrig bleiben, sollte man den Laden sofort zumachen".

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scottbreed 30.11.2016, 13:48
75. kein Wunder

Wir jemand schon sagte... IHK zwang und versteuer ist das Hauptproblem.. Man muss schon steuern zahlen obwohl man noch nicht einen einzigen Euro eingenommen hat.. Und die versteuer berechnet sich willkürlich auf ein vermuteten Gewinn.. Also aus Märchen Phantasie Einnahmen.. Gut die bekommt man dann wieder.. Aber das nützt nen neu selbständigen der sich erstmal was aufbauen will herzlich wenig.. Und dann kommen noch die üblichen verdächtigen Parasiten hinzu.. GEMA und GEZ.. Und genau deswegen macht sich kaum einer selbstständig.. abzocke pur hier in Deutschland..

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brunolafitte 30.11.2016, 13:56
76. @23

Anders gesagt: Sie haben die gleichen Probleme wie jeder andere Bürger auch. Warum meinen Sie eigentlich das Sie besser oder bevorzugt behandelt werden müssten? Nur weil Sie einer vermeintlich tolle Idee haben?

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brunolafitte 30.11.2016, 13:59
77. @27

Falsch....das was Sie wollen, ist alle Vorteile aber bloß keine Nachteile haben wollen. Dieser Staat ist eine Solidargemeinschaft, das was Sie wollen, ist sich ausklinken.....und es ist gut das dem Regularien vorgeschoben werden.

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Odde23 30.11.2016, 14:01
78.

Zitat von brunolafitte
Ja und? Dafür haben Sie dann auch Anspruch auf Rente. Jeder, wirklich jeder (auch Beamte, Selbständige, Politiker, eben jeder) sollte in die Rentenversicherung einzahlen.
Danke für Ihren Beitrag. Können Sie auch Argumente hierfür vorbringen? Ich bezahle derzeit z.B. kanpp 1.000 EUR/Monat in eine private Rente für Selsbtsändige ein (Rürup). Diese soll aber nicht vom neuen Gesetz berücksichtigt werden. Der Vertrag läuft bis 2042, dann beginnt die Auszahlung. Wenn ich nun auch noch in die gesetzliche Rente einzahlen muss, fehelen mir weitere 7.200 EUR im Jahr für Investitionen in den Betrieb.

Das einzig schöne daran wäre für mich, ich könnte mich auf eine höhere Rente ab dem 67 Lebensjahr freuen, als was ich jetzt als Selbständiger pro Monat verdiene. Das wäre also so, wie wenn ein Rentner statt 2.400 EUR Lohn als Arbeiter, dann 3.000 EUR Rente bekäme.

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brunolafitte 30.11.2016, 14:03
79. @34

Kennt beides kein Mensch.....und ich habe hier in der IT 15 Leute befragt, von Dauersurfern bis Leuten die schon mit Bill Gates gefrühstückt haben (kein Scherz).

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