Forum: Karriere
Streit am Arbeitsplatz: Mit diesen drei Sätzen gewinnen Sie jede Diskussion
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Im Job fliegen manchmal die Fetzen. Unterschiedliche Auffassungen, keiner will nachgeben. Und nun? Eine Anleitung zur Deeskalation.

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the_eagle 29.12.2016, 14:04
20. Ich hab auch noch gleichwertig qualifizierte Tipps beizutragen!

Wie wäre es mit:
Das hört sich nach einer guten Lösung an. Leider kann ich Dich aus terminlichen Gründen nicht unterstützen. Viel Erfolg!

Lass mich an deinen Gedanken teilhaben, am besten per E-Mail.
Vielleicht klärst du das vorher mit der IT?

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JaguarCat 29.12.2016, 16:08
21. Streithansel

War ja klar, dass nach dem Artikel sämtliche Streithansel hier auftauchen und den Artikel zerfleddern. Es geht doch nicht darum, immer im Streit wortwörtlich zu sagen: "Ich verstehe genau, wie du dich fühlst und warum du das so siehst.". Das wäre in der Tat ziemlich hölzern. Sondern es geht darum, dem Gegenüber zu vermitteln, dass man ihn ernst nimmt und ihn verstanden hat. Ein Weg dahin kann sein, wie auch im Artikel steht, den anderen Standpunkt mit eigenen Worten wiederzugeben. Oder man fragt nochmal nach, ob man etwas richtig verstanden hat. Oder man nimmt notfalls auch den zitierten Satz wortwörtlich. Aber nein, Streithanseln machen NIE eines dieser Dinge, sondern reden weiter von ihrer Sicht. ICH ICH ICH

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burnedout 29.12.2016, 17:22
22. Ich verstehe wie du dich fühlst....

da renn ich dann aber lieber gleich mal ganz weit weg ;)

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ikuf-institut 29.12.2016, 17:53
23. Verständnis fällt nicht leicht + falsche Inhalte + 1 Tipp zu Generationen-Konflikten am Arbeitsplatz

Der im Artikel angesprochene Rat, das Gegenüber zu verstehen ("Ich verstehe genau, wie du dich fühlst und warum du das so siehst.") fällt bei Konflikten am Arbeitsplatz nicht immer leicht, wie ich aus zahlreichen Konfliktmanagement-Trainings und Coachings weiß. Kompetenzen, wie dies leichter gelingt, erwerben interessierte Führungskräfte und Mitarbeiter in einem "professionellen Konfliktmanagement-Kurs". Zu häufig werden "einfache" Kommunikationsinhalte mit Konfliktmanagement-Inhalten vermischt und wesentliche Inhalte zum Umgang mit Konflikten kommen zu kurz.
+
Das fehlende Verständnis für das Konflikt-Gegenüber ist auch dadurch zu erklären, dass Generationen "aufeinanderprallen".
Siehe SPON-Interview: "Von dem Rotzlöffel lass ich mir gar nichts sagen"
http://www.spiegel.de/karriere/karriere-und-konflikte-generation-y-revoltiert-gegen-hierarchien-a-1024610.html

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Dio_genes 29.12.2016, 18:49
24.

Zitat von Manaslu2015
....er kann oder will es allerdings außerhalb seines geschützten Bereichs (Seminar, Coaching, Artikel) nicht anwenden. Für viele Berater gilt oft Folgendes: Wer es kann, der macht es. Wer es nicht kann, der lehrt es. Auch diese Tipps hier hören sich gut an, wirken aber im Kontext in den meisten Fällen hölzern und angelernt. Oft passen sie bspw. nicht zur Sprache dessen, der sie anwendet. Also besser das Geld für Berater sparen und selbst den gesunden Menschenverstand einschalten.
1) "Du hast Recht"! - (Nein,) "Du hast Recht!" - (Nein,) "Du hast Recht"! - (Nein,) "Du..." - "okay, ich habe Recht" :-)

2) "Ich weiß, was Du fühlst" - "Ich weiß auch, was DU fühlst." Komm, wir umarmen uns und knuddeln eine Runde.

3) "Man könnte das auch von einer anderer Perspektive betrachten". Könnte man, aber es ändert ja nichts daran, dass ich Recht habe :-)

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Dio_genes 29.12.2016, 18:57
25. Frauenzeitschrift

Zitat von landei23
..."Wie Sie jede Diskussion..." - das ist schlicht unseriöser Quatsch und zeugt von mangelhaftem Verständnis des Autors. ...Das ist Bild-Niveau.
Dann aber Bild der Frau. In Frauenzeitschriften stehen oft banale Dinge und "wertvolle" Alltagstipps. Darüber amüsiere ich mich jedes mal, wenn ich bei meiner Mutter die Tina durchlese.

Blöd nur, wenn alle nur noch so reden. Jedesmal also die gegenseitige Bekundigung, dass alle recht haben (wie in Japan), dass man gegenseitig weiß, was der andere fühlt und dann doch das Vortragen der eigenen Meinung (die ja bald verboten werden soll wie es der parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Bundestagsfraktion Grosse-Brömer vorschlägt) folgt.

Dann kann man die Punkte 1 und 2 gleich überspringen und signalisieren, dass man sich gleichwohl gewogen ist.

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nwz86 29.12.2016, 19:18
26. Passiv-aggressiv

In der heutigen Arbeitswelt begegnet man leider immer mehr diesem passiv-aggressiven Typus, der sich auf direkte Konfrontationen (auch wenn unvermeidlich) garnicht mehr einlässt, und einem dann hintenrum das Leben schwerzumachen versucht. Sicherlich auch ein Ergebnis der Deeskalationsstrategie feministischer Erziehung bereits im Kindergartenalter. Männer, die bereits als Kinder nie raufen und laut werden durften, gehen auch später jeder verbalen Konfrontation aus dem Weg und suchen sich andere Methoden, um ihren Dampf abzulassen.

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solitaryway 29.12.2016, 20:25
27.

Zitat von burnedout
"Ich verstehe wie du dich fühlst...." da renn ich dann aber lieber gleich mal ganz weit weg ;)
Nicht nur Sie. Wenn ich solche Worte von meinem Vorgesetzten oder Kollegen höre, bin ich auch weg. Insbesondere von Vorgesetzten erwarte ich eine notwendige Distanzwahrung. Alles andere empfinde ich da nur als einlullendes Psychospielchen. Nicht, dass ich mich nicht darauf einlassen könnte, aber tendenziell habe ich keine Lust auf solche Spielchen. Irgendwie gerät dabei das Thema auch völlig aus dem Blick.

Methode 1 wirkt privat zusammen mit einem Weggang eigentlich immer. Kurz und schmerzlos halt. Beruflich würde ich das allerdings nicht so machen.

Methode 3 erscheint mir noch halbwegs am sinnvollsten, solange persönliche Egofallen aussen vor bleiben. In diesem Sinne halte ich persönlich das "Gewinnen" einer Diskussion für unerheblich. Zum Glück kann man noch die anderen Sichtweisen abgreifen, selbst wenn es dem anderen nur ums Gewinnen geht. In solch einem Fall wäre es mir nur wichtig, dass der andere allein für seine Ansicht einsteht und mich bei einer möglichen Fehleinschätzung nicht mit reinzieht. Andernfalls suche ich schon nach eigenen Lösungen, die ich allein umsetzen kann.

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unumvir 29.12.2016, 20:45
28.

4) "Ich würde Dir gerne zustimmen, aber dann hätten wir beide unrecht!"

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hstoeber 29.12.2016, 20:50
29. Das wusste Didi Hallervorden besser

Es sind tatsächlich nur drei Sätze, aber diese lauten: "Ich brauche mehr Details", "Das ist nur Ihre Meinung" und "Schreiben Sie's auf, ich beschäftige mich dann später damit." Mehr braucht man nicht!

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