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Studie: Chefs arbeiten mehr als doppelt so oft im Homeoffice wie ihre Mitarbeiter
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Sich den Weg ins Büro sparen und von zu Hause aus arbeiten - diese Möglichkeit nutzen immer mehr Menschen. Nach wie vor sind darunter aber vor allem Führungskräfte, zeigt eine Studie.

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fiegmiede 11.06.2019, 15:28
1.

das kann ja jeder selber enscheiden was er will. wichtig ist dass endlich der rechtsanspruch kommt. es gibt zu viele alte rindviecher als vorgesetzte die das bei ihren mitarbeitern generell verbieten weil das "nicht funktioniert", ohne jede grundlage. wie man sieht sind sie bei sich weniger streng. da muss der gesetzgeber ran!

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padberx 11.06.2019, 15:47
2. Selbstoptimierung in Reinform

Gefahr der "Selbstausbeutung" durch Home Office? Dass ich nicht lache! Von ein paar ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, kenne ich vor allem viele Führungskräfte, die hinter vorgehaltener Hand unumwunden zugeben, dass sie gerne einen Tag/Woche im Home Office arbeiten (bevorzugt freitags), damit sie endlich mal in Ruhe ein paar private Dinge regeln können (lies: einen Tag frei nehmen können). Vorher aber keinesfalls vergessen, schnell noch in einer TelKo oder per E-Mail ein paar Arbeitsaufträge an die Mitarbeiter zu verteilen, um danach unbemerkt früh ins Wochenende abdampfen zu können. Da wird (nicht immer, aber häufig) gelogen, dass sich die Balken biegen ...! ;-)

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helmut.alt 11.06.2019, 15:50
3. Entscheidend ist was hinten raus kommt,

wie der bekannte Spruch lautet. Dabei spielt es keine Rolle, ob man im Beruf die Resultate im home office oder im Büro erzielt. Ein guter Mitarbeiter bzw. Angestellter spart sich den Weg zum Arbeitsplatz und kann daheim mehr leisten aufgrund der Zeitersparnis und ein schlechter Mitarbeiter leistet auch am Arbeitsplatz nicht das, was man erwartet. Wenn die Mitarbeiter ohne Chef mehr leisten als mit Chef, dann taugt der Chef nichts.

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sekundo 11.06.2019, 16:03
4. Denglish as Denglish can

Der Begriff Home Office bedeutet in den
USA Firmenzentrale und in Großbritannien
Innenministerium und mitnichten das
Büro zuhause!!

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gerhardschmied 11.06.2019, 16:12
5. Eeeeecht?

„Chefs arbeiten mehr als doppelt so oft im Homeoffice wie ihre Mitarbeiter“ - Dafür ist eine Studie nötig?
Chefs arbeiten mehr als doppelt so viel wie ihre Mitarbeiter - Eigenstudie, die ging über 30 Jahre.

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exil-berliner 11.06.2019, 16:12
6. Dito.

Zitat von padberx
Gefahr der "Selbstausbeutung" durch Home Office? Dass ich nicht lache! Von ein paar ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, kenne ich vor allem viele Führungskräfte, die hinter vorgehaltener Hand unumwunden zugeben, dass sie gerne einen Tag/Woche im Home Office arbeiten (bevorzugt freitags), damit sie endlich mal in Ruhe ein paar private Dinge regeln können (lies: einen Tag frei nehmen können). Vorher aber keinesfalls vergessen, schnell noch in einer TelKo oder per E-Mail ein paar Arbeitsaufträge an die Mitarbeiter zu verteilen, um danach unbemerkt früh ins Wochenende abdampfen zu können. Da wird (nicht immer, aber häufig) gelogen, dass sich die Balken biegen ...! ;-)
Dem ist nichts hinzuzufügen - das Prekariat arbeitet vor Ort, für die anderen ist es ein freier Tag!

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Eisenvater 11.06.2019, 16:13
7. Super für Arbeitgeber

.... einfach alles auf Homeoffice und Vertrauensarbeitszeit umstellen. Dann ständig die Zielvorgaben erhöhen = Profit! Bei Dilbert nannte man diese Strategie Big „Improvements ForFree“.

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grumpy53 11.06.2019, 16:22
8. wichtig ist, was hinten raus kommt...

In 47 Jahren Arbeitsleben habe ich eine Menge KollegInnen und Vorgesetze erlebt, die zuhause gearbeitet haben. Wenn das MitarbeiterInnen waren, wurde schon mal hingesehen, ob die gesetzten Aufgaben und Ziele auch erreicht wurden. Bei Vorgesetzten eher nicht, die mittlere Führungsebene hat da oft zu viel Freiraum. Und ob nun Selbstausbeutung und entgrenztes Arbeiten spät in der Nacht oder über das Wochenende wirklich gleichermaßen für das Betriebsergebnis als auch für die Arbeitszufriedenheit und die Gesundheit zuträglich sind, weiß man dann immer erst hinterher. Natürlich, lange mühsame Anfahrtswege nerven alle, zwischendurch mal die Waschmaschine füllen können oder dem Kind bei den Schulaufgaben über die Schulter gucken können, ist sicher ein Mehrwert. Aber nach _meiner_ Erfahrung, die individuell ist aber sicher nicht absolute Ausnahme, sind eine Menge "Tagdiebe" dabei. Es wird so getan, als ob man sich 14 Stunden am Stück abarbeitet, anstatt mal selbst verantwortlich und fair hinzugucken, ob das vor allem der eigenen Bequemlichkeit dient und nicht der Effektivität. By the way, die die dann im Büro sitzen müssen, weil sie solche home office Möglichkeiten nicht haben (dürfen), brauchen trotz aller moderner Kommunikation halt auch immer mal Austausch und Teamarbeit in gemeinsamen Strukturen. Und auch Arbeitgeber sollten Interesse daran haben, diese krankhafte Dauererreichbarkeit und Entgrenzung nicht jedem selbst zu überlassen. Wie die Arbeitsplätze zuhause aussehen (Ruhe, Lichteinfall, Sitzposition) spielt dennoch eine Rolle, spätestens wenn derjenige dann Bandscheibenprobleme oder Augenprobleme hat, weil in der prallen Sonne auf der gemütlichen Balkonliege halt doch nicht wirklich sinnhafte Ergonomie herrscht. Aber ist ja so hipp, Gesundheitsschutz auszuhebeln, wenn es nur dem Ego dient.

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GyrosPita 11.06.2019, 16:31
9.

Gut, die Selbstausbeuter gibt es natürlich auch. Meistens dann wenn der Vorgesetzte einen an der Waffel hat und nichts im Leben hat, außer seinen Sch...Job und deshalb glaubt das es bei den Untergebenen genau so ist. Da werden dann die aktuellen Zahlen vorzugsweise sonntags verschickt damit auch bloß jeder sieht das man schwer arbeitet.

Wir haben seit geraumer Zeit per Betriebsvereinbarung Anspruch auf zwei Tage Home Office pro Woche, verbunden mit einem neuen Raumnutzungskonzept. Ich persönlich liebe Home Office (oder wie der korrekte Fachterminus auch immer lauten mag), denn es schenkt mir pro Tag locker zwei Stunden Lebenszeit die ich nicht vertrödeln muß im Stau oder mit dem Warten auf irgendeinen gottverdammten Zug der sowieso immer Verspätung hat. Ich klappe den Laptop morgens auf und bin im Büro, und abends klapp ich ihn zu und hab Feierabend. Wenn sich da einer belastet fühlt durch Arbeit in den eigenen vier Wänden, der ist selbst schuld. Aber für solche Nasen besteht ja immer noch die Möglichkeit an fünf Tagen pro Woche präsent zu sein, es wird ja keiner gezwungen...

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