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Studie: Darum sind Frauen die besseren Chefs
DPA

Noch immer sind weibliche Führungskräfte die Ausnahme. Ein großer Fehler, finden Forscher. Laut ihrer Untersuchungen schneiden Frauen in vier von fünf Kategorien besser ab als ihre männlichen Kollegen.

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skade 03.05.2017, 07:46
20.

so ein Artikel ist doch nur dem Zeitgeist geschuldet. Ich habe mich sowieso am Sonntag gefragt, wieso es schon lange kein "Frauen sind besser in" oder ein weiterer "Frauen verdienen 25% weniger" Artikel mehr gab.
Ich hatte bisher nur eine Chefin, und die hat innerhalb eines Jahres 3 Leute (Frauen) aus der Firma geworfen.
Heulende Frauen, die unter ihr litten, sah ich häufig.
Ist schon interessant wie nach solchen Artikeln im Internet gefischt wird, und sie sofort auf die Titelseite geworfen werden.

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arminpillhofer 03.05.2017, 08:11
21. Ein politisch korrektes Ergebnis

Da ist bei dieser Studie wohl das richtige Ergebnis für unsere politisch korrekte westliche Welt herausgekommen. Nur Frauen können die überlegenen Manager sein, denn man stelle sich vor, das Ergebnis wäre umgekehrt gewesen. Dann wäre es entweder gar nicht veröffentlich worden oder die Studie würde sofort kritisiert werden, weil sie frauenfeindlich ist. Natürlich sind Frauen nicht die besseren Chefs. Frauen sind konfliktscheu, vertragen keine Kritik und sind oft viel zu sensibel.

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MyFewCents 03.05.2017, 08:46
22.

Bei gewissen Themen herrscht offensichtlich eine steinzeitliche Diskussionskultur, bei der, würde man sich nicht nur virtuell über Foren begegnen, vermutlich so mancher Schädel eingeschlagen werden dürfte. Diese Themen sind: - "Frauen gegen Männer" (oder so empfunden, insbesondere von Männern), "Pharmazuwendungen an Ärzte" und "Flüchtlingspolitik". Wie wäre es, darüber mal eine Studie zu machen?
Bei diesem Thema bleibend: die immer wieder kehrenden sterotypen Aussagen von - in der Regel belanglosen - "Genderstudien" sollten eigentlich inzwischen vertraut sein. Vielleicht mal den Verstand einsetzen, bevor reflexartig die Keulen geschwungen werden?
Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber ich habe bislang keinen Unterschied zwischen "männlichem" und "weiblichem" Führunggebaren feststellen können - es gibt sowohl einfühlsame Männer, als auch zickige wie Diven, als auch solche, die bei jeder Gelegenheit das große Ego raushängen lassen müssen, und es gibt zum Glück auch solche, bei denen der Verstand und soziale Kompetenz das ultimative Wort haben. Und genau diese Typen gibt es auch bei Frauen. Ob die Verteilung untereinander nun objektiv um ein paar Prozentpunkte abweichen sollte, dürfte ziemlich irrelevant sein.

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saskia.hermann.9 03.05.2017, 08:51
23. Der Männchen/Weibchen Unsinn

Ich selbst arbeite bei einem der Unternehmen andenen nunmal mit eine Frau an der Spitze steht. Fr. Suckale ist aber nicht so gut, weil sie eine Frau ist sondern ihren Job schlicht beherrscht.
Ebenso steht es für meine Chefin im Betrieb. Die Dame ist ebenfalls nicht super als Frau sondern als Dr. Rer. Nat und nicht wegen weiblicher vorzüge und das sage ich als Frau. Viele Frauen stellen nunmal Familie und Sicherheit vor einem eher Risikobereiten Job in der Führungsetage und das ist auch in Ordnung sofern Sie die Möglichkeit haben dies eben auch nicht zu wählen. Gleichberechtigung heißt nicht, dass man Frauen in den Vordergrund oder Vorteile einräumen muss sondern ist nur die Möglichkeit eben einen anderen Weg einzuschlagen als den des typisch geprägten Bildes.

Und nur, weil irgendwer ein paar weibliche Chefs kennt die ihn nur anschreien (wer weiß da die beweggründe, man kann auch einfach ein Depp oder Fachidiot ohne Ahnung sein) heißt es nicht, dass man nur schlechte oder herausragend gute Weibliche Führungskräfte existieren. Hier existiert von allem etwas wie wohl in jedem Bereich.

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Amadís 03.05.2017, 09:06
24.

Vor einiger Zeit gab's noch nen Studie, bei der eine Kernaussage war, dass Frauen lieber keine Frauen als Chefs haben....

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H.W.München 03.05.2017, 09:43
25.

Zitat von saskia.hermann.9
Und nur, weil irgendwer ein paar weibliche Chefs kennt die ihn nur anschreien (wer weiß da die beweggründe, man kann auch einfach ein Depp oder Fachidiot ohne Ahnung sein) heißt es nicht, dass man nur schlechte oder herausragend gute Weibliche Führungskräfte existieren.
Und das ist ein Grund Untergebene/ andere Menschen anzuschreien?!
Na ich glaub ja mal nicht.
Soviel zum Thema "weibliche Skills"...

Wenn ein "Depp" etwas "falsch macht"; schreit man nicht den Depp an, sondern untersucht (und stellt ab) wer dem "Depp" den entsprechenden Auftrag gegeben hat.
So etwas nennt sich Mitarbeiterführung!
Entweder man entfernt Mitarbeiter die "Depp" sind und "eh alles falsch machen" oder (im Idealfall) man verteilt, als Führungskraft, die Arbeitsaufträge so dass alle entsprechend ihrer Befähigung und Leistungsfähigkeit eingesetzt und gefordert werden!
Man kann sich eben nicht immer aussuchen mit wem man zusammenarbeiten muss und kann Untergebene nicht einfach so durch "Vertraute" ersetzen;
dann muss man die Mitarbeiter eben anders verwenden/einsetzen und Arbeiten anders verteilen!
Diese Fähigkeit ist es die eine Führungskraft ausmacht.
SIE sind ganz offensichtlich keine.

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bastard_operator 03.05.2017, 10:11
26. Und andere Studien behaupten genau das Gegenteil...

In der Welt war letztes Jahr ein Artikel, der genau das Gegenteil behauptet ("Was die Macht mit Frauen macht", www.welt.de/wirtschaft/karriere/article151419730/Was-die-Macht-mit-Frauen-macht.html). Daraus mal ein Zitat:

"Mehr Frauen in Führung verändern demnach die Kultur, das schon. Allerdings auf ungeahnte Weise: Die Chefs werden härter – Männer wie Frauen. In gemischten Führungsteams nimmt das Bemühen um gute soziale Beziehungen signifikant ab.[..]"

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich das auch bestätigen, ich hatte schon mit einigen weiblichen "Chefinnen" zu tun (mein Unternehmen beschäftigt rund 1.600 Leute). Die meisten von ihnen, die es so weit gebracht haben, unterscheiden sich bereits nach kurzer Zeit weder im Auftreten noch im Machtgehabe gegenüber ihren Untergebenen nicht von ihren männlichen Kollegen.

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Lagrange 03.05.2017, 10:16
27.

Finde ich super das Thema - da kann man sich wirklich schön drüber streiten - und man kommt keinen cm voran :).

Also aus meiner Erfahrung sind Frauen die besseren Führungskräfte solange wir uns auf unterer/mittlerer Führungsebene befinden. Sind wir dann auf Management- oder gar auf Vorstandsebene bekommen die Damen irgendwie meistens Haare auf die Zähne.

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Teilzeitalleinerzieherin 03.05.2017, 10:24
28. der Himmel bewahre mich bis auf Weiteres vor Chefinnen

Warum? Die derzeit vorhandenen Chefinnen lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: Die einen haben keine Kinder und sich komplett auf die Karriere fokussiert, die anderen haben Familie, um die sie sich aber aufgrund ihres finanziellen Backgrounds eigentlich nie selbst kümmern müssen. Die eine wie die andere Sorte hat daher nach meinen bisherigen Erfahrungen absolut kein Verständnis dafür, wenn ein Durchschnittelternteil aufgrund von Familienpflichten eben nicht bis dorthinaus Überstunden machen und immer erreichbar sein kann. Fehlzeiten wegen kranker Kinder werden missbilligend zur Kenntnis genommen und gesunde Kinder sollen gefälligst ihre 10 Stunden täglich in der Betreuung absitzen, damit Mutter und Vater für die Chefin verfügbar sind. Ich fahre da mit meinen durchweg männlichen Chefs viel besser.

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sponcon 03.05.2017, 10:46
29. Frauen sind die besseren Chefs, ...

... warum nicht?
Schon zu der Zeit, wo Steine mehr als alles andere verfügbar war, schickte die kluge Frau ihren "Alten" auf die Jagd. Wäre blöd, wenn sie als Mutter mit Zöglingen vom Mammut getötet wurden wäre. Sie sammelte die Veggies zum Fleisch und war die Stütze, ist kein BA-Vakabular, der Familie.
Heute soll die Frau den "Alten" zum sammeln animieren und wer tötet dann das Mammut?

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