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Studie: Frauen in Deutschland nach Elternzeit meist deutlich schlechter bezahlt
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Kehren Frauen in Deutschland aus der Elternzeit zurück, verdienen sie schlechter als ihre kinderlosen Kolleginnen. Das belegt eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Im Ausland läuft es mitunter deutlich besser.

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polza_mancini 09.05.2019, 12:03
10. Ähm,

warum wird hier unterschwellig und am Ende sogar offen eine Verbindung zur angeblichen Schlechterbezahlung gegenüber Männern gezogen, wo keine ist? Die Studie besagt, dass Frauen, die Elternzeit nehmen, schon nach einem Jahr weniger kriegen als Frauen, die dageblieben sind! Schlimm genug, nur: Trifft das auch auf Männer in Elternzeit zu oder wurde das erst gar nicht erhoben? Wenn Männer nach einem Jahr Elternzeit nach Rückkehr das Gleiche bekommen wie vorher und Frauen im selben Job nicht, DANN haben wir eine Ungleichbehandlung. Hier lautet die Überschrift korrekt und genderneutral: Wer in Elternzeit geht, ist hinterher gear...t.

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lugj 09.05.2019, 12:05
11. Wenn ich ein Jahr Auszeit nehme...

... dann verpasse ich natürlich eine Gehaltsrunde.
Wenn ich zwei Jahre Auszeit nehme verpasse ich zwei Gehaltsrunden.
Dann fehlen mir (obwohl ich ein Mann bin) auch 5% (bzw. bei zwei Jahren 10%) gegenüber einem Kollegen/einer Kollegin, der/die keine Auszeit genommen sondern die zwei Gehaltsrunden mitgenommen hat.
Wo ist die Sensation?

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whugo 09.05.2019, 12:10
12. Die Hans-Böckler-Stiftung MUSS ...

... sowas Skandalöses herausfinden. Und es gibt bestimmt Statistiken, die wenn man sie dreimal umkrempelt, all das bestätigen. Wäre das nicht möglich, wäre die Studie erst gar nicht veröffentlicht worden; denn Studien - insbesondere die von Interessengruppen - werden immer nur dann veröffentlicht, wenn das herauskommt, was man sich schon vorher gewünscht hat.

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jupp78 09.05.2019, 12:14
13.

Zitat von j.vantast
Das ändert doch nichts am Verdienst.
Das sagt ja auch niemand.
Der Unterschied wird wohl in erster Linie dadurch erzeugt, dass diese Frauen sich während der Elternzeit verdienstmäßig nicht weiter entwickeln, wohingegen die kinderlose Kollegin das tut. Sprich die in Elternzeit bekommt nicht weniger, aber die andere bekommt mehr.
Und nach meiner Erfahrung geschieht dies auch vollkommen zu Recht, denn diese Auszeiten wirken sich auch massiv auf die Leistungsfähigkeit aus. Nicht weil diese Frauen dümmer oder fauler sind, sondern weil die Berufserfahrung einen massiven Dämpfer bekommt.

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dr.noh 09.05.2019, 12:23
14. Gehaltserhöhung als Anerkennung der Arbeitsleistung

Mitarbeiter bekommen in der Regel eine Gehaltserhöhung als Anerkennung ihrer Arbeitsleistung.

Würden Mitarbeiter, die über einen längeren Zeitabschnitt abwesend sind, die gleichen Gehaltserhöhungen erhalten wie die, die nicht über einen längeren Zeitabschnitt abwesend sind, wäre das schon nicht wirklich fair.

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lorn order 09.05.2019, 12:25
15. Methodisch sauber?

Ich habe mal bei der Hanns Böckler Stiftung nachgeschaut und die Studie gelesen.
Was sollen solche Veröffentlichungen?
Aus dem sozio ökonomischen Panel sind 260 Mütter beobachtet werden, die im Laufe von 17 Jahren nach der Elternzeit
In den Beruf zurückgekehrt sind.
Die schlechtere Bezahlung rührt daher, dass die Damen nach der Elternzeit in andere Tätigkeiten als vorher ausgeübt haben, auch um Familie und Job besser koordinieren zu können.

Wie man allerdings aus nur 260 Fällen derart allgemeine Aussagen ableiten kann, entzieht sich meinem Verständnis.
Ist das methodisch überhaupt korrekt?
Hätte SPON hier nicht auch mal genauer lesen und formulieren können?

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Bellagio 09.05.2019, 12:27
16. Sag mir welche Stiftung

die Studie erstellt hat, und ich kann dir sagen was das Ergebnis ist. Wer glaubt es noch? Wohl nicht mal die, die es hier als Artikel reinkopieren. Es geht hier nur noch um: Etwas Behaupten, Zielgruppen triggern, Vorschub mit mit Unterdrückungsfeuer, noch etwas dreisteres behaupten, Zielgruppen triggern, Unterdrückungsfeuer...Nach 3- 5 Runden ist die "öffentliche Debatte" durch und man kann daraus eine Gesetzes- Totgeburt machen, siehe bspw. Mietpreisbremse, Frauenquote usw...

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antimailheld 09.05.2019, 12:27
17. Nur Frauen?

Und was ist mit Männern, die nach mehr als einem Jahr Elternzeit wieder zurück in den Job kommen? Oder wurde diese Minderheit einfach subsumiert und in diesem Artikel diskriminiert, weil es sich besser anhört, wenn das alte Opferbild der weniger verdienenden Frau bedient wird...
Generell ist es richtig, dass man nach einem Jahr Abwesenheit weniger verdient. Im Zweifelsfall hat man eine Gehaltsrunde verpasst, wird im Vergleich zu den anderen ein Jahr später befördert oder ähnliches.
Über die Höhe des "Rückstandes" könnte man diskutieren. Dafür fehlen aber die Zahlen der Studie. Und da die 20% Lohnunterschied schon wieder in dem Artikel rumgeisterten wäre ein Blick auf die Zahlen wahrscheinlich wirklich empfehlenswert um sich ein reales Bild über eine vorhandene Ungerechtigkeit machen zu können.

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hasemann 09.05.2019, 12:31
18. verstehe ich nicht.....

wie schon in vorherigen Beiträgen erwähnt: Was ändert sich denn an bestehenden Arbeitsverträgen??? Das Gehalt bleibt gleich! Geht man mit den Stunden runter, geht natürlich auch das Gehalt nach unten. Aber das wird ja hier wohl nicht gemeint sein. Ich habe nach beiden Kindern jeweils sogar das Glück gehabt mehr verdienen zu dürfen, allerdings habe ich auch jeweils die Stelle gewechselt. Man ist seines eigenen Glückes Schmied.

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Hirschkuh 48 09.05.2019, 12:35
19. An meinem Arbeitsplatz gibt es nicht eine Frau, die nach der

Elternzeit wieder 35/40 Stunden arbeiten kommt. 15, 20 manchmal 28 Stunden - das reicht aber nicht für eine gut bezahlte Vollzeitstelle die ohne Unterbrechung besetzt ist.
Frau muss sich entscheiden, Kindergeld oder volles Gehalt. Ungerecht vielleicht, aber aus meiner Warte (32 Jahre Vollzeit ohne jahrelange Pause) nur logisch.

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