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Studie: Hochbegabt? Sagen Sie das auf der Arbeit lieber nicht
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Wer einen IQ von 130 und mehr hat, gilt als hochbegabt. Im Job eigentlich eine tolle Sache. Doch eine Studie zeigt: Hochbegabte kämpfen gegen das Vorurteil, sozial inkompetent zu sein.

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Daedalus 18.04.2016, 17:33
1.

Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus muss ich leider sagen, dass es auf ca. 90% der Hochbegabten zutrifft, dass deren soziale Kompetenz dafür teilweise deutlich geringer ist.

Von daher bestätigen sich die Vorurteile einfach und ich behaupte mal, das sind gar keine Vorurteile.

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HaraldKönig 18.04.2016, 17:46
2.

Wer sagt denn, dass Hochbegabte immer erfolgreich sein wollen? Mit meinem IQ von 138 hatte ich in meinem Job im öff.Dienst ein sehr leichtes Leben. Mittags war die Arbeit erledigt und ich konnte mich um private Dinge kümmern. Zum Glück war das in meinem Arbeitsfeld mit viel Außendienst und Dienstwagen kein Problem. Ich hatte mein Auskommen und niemals Stress.

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hcbruns 18.04.2016, 17:46
3.

Wer sich selbst im Gespräch mit anderen als "hochbegabt" bezeichnet, beweist damit sofort, dass er im sozialen Bereich eben nicht hochbegabt ist. Über meine Begabungen muss ich nicht sprechen, sie zeigen sich. In einer Institution benötigt man außer einer Begabung im technischen oder logischen Bereich eben auch die Fähigkeiten, auf andere eingehen zu können, ihnen die Ideen erklären zu können, sowie taktisches und strategisches Geschick. So ist das nun einmal. Das Gejammere der angeblich "Hochbegabten" ist peinlich.

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Sique 18.04.2016, 17:52
4.

Zitat von Daedalus
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus muss ich leider sagen, dass es auf ca. 90% der Hochbegabten zutrifft, dass deren soziale Kompetenz dafür teilweise deutlich geringer ist.
Es kann aber auch sein, dass Sie dem Bestätigungsfehler unterliegen. Wenn Sie mit einem Hochbegabten Schwierigkeiten haben, schieben Sie das auf seine Hochbegabung. Wenn Sie mit anderen Leuten Schwierigkeiten haben, entdecken Sie jede Menge andere Gründe. Und die Hochbegabten, mit denen Sie keine Schwierigkeiten haben, fallen Ihnen gar nicht als hochbegabt auf, sondern nur als freundliche, zuverlässige Kollegen.

Die Definition für Hochbegabte ist so gewählt, dass nur 2% der Bevölkerung darunter fallen. Wenn man davon ausgeht, dass Sie vielleicht 150 Leute so gut kennen, dass Sie auch von einer eventuellen Hochbegabung wissen, dann kennen Sie statistisch nur drei Hochbegabte. Das reicht nicht für eine 90%-Aussage.

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marthaimschnee 18.04.2016, 17:54
5.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß es auch für den Rest praktisch niemals von Vorteil ist, anderen zu zeigen, was man wirklich drauf hat (Inkompetenz mal ausgenommen, die zeigt sich meist von alleine). Gerade in der heutigen Berufswelt, die maßgeblich von Soziopathen regiert wird, wo überdurchschnittliche Leistung gerne von den Chefs mitgenommen, aber kaum honoriert wird, schwimmt man besser mit dem Strom und macht seine Arbeit in der vorgegebenen Zeit, statt zB für einen Eine-Woche-Task nur zwei Tage zu brauchen. Es bringt einfach nichts, außer daß der Eine-Woche-Task künftig mit zwei Tagen angesetzt wird.

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ansv 18.04.2016, 17:54
6.

Zitat von Daedalus
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus muss ich leider sagen, dass es auf ca. 90% der Hochbegabten zutrifft, dass deren soziale Kompetenz dafür teilweise deutlich geringer ist. Von daher bestätigen sich die Vorurteile einfach und ich behaupte mal, das sind gar keine Vorurteile.
Vermutlich ist mir noch nie ein Hochbegabter begegnet, jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, dass jemand mir gegenüber seinen IQ überhaupt thematisiert hätte.

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noalk 18.04.2016, 17:54
7. Das beruht auf Gegenseitigkeit

Zitat von Daedalus
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus muss ich leider sagen, dass es auf ca. 90% der Hochbegabten zutrifft, dass deren soziale Kompetenz dafür teilweise deutlich geringer ist. Von daher bestätigen sich die Vorurteile einfach und ich behaupte mal, das sind gar keine Vorurteile.
Fragen Sie mal Hochbegabte, was sie von der sozialen Kompetenz vieler Nicht-Hochbegabten halten.

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colada 18.04.2016, 17:58
8. @Daedalus

Sie kennen 90% aller hochbegabten Menschen?
Ihre Aussage führt sich selbst ad absurdum.
Betroffene Kinder laufen gegen Wände die sie zunächst nicht selbst verstehen -bei Lehrern und Mitschülern.
Meiner Erfahrung nach liegen dort die Wurzeln der im Artikel genannten 'Auffälligkeiten'.
Aber soziale Kompetenz ist auch nachträglich noch erlernbar. Aber dem Tip kann ich folgen, lieber nach außen hin kleinere Brötchen backen und durch gute Ideen punkten.

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bambule67 18.04.2016, 18:09
9. Vielleicht eine Überschrift

Und was sagt uns dieser Artikel? Idealerweise hält man besondere Talente eher zurück, ganz speziell bei nur "durchschnittlich" begabten Vorgesetzten.
Man kann ja durchaus schneller denken und arbeiten, darf es aber niemanden merken lassen. Ich persönlich habe meine 3/8-Arbeitstage durchaus genossen (Die Arbeit von 8 Stunden in 3 erledigen, den Rest mit privaten Interessen verbringen).
Soziale Kompetenz kann man übrigens lernen! Ist alles gar nicht so wahnsinnig schwer - ich kenne einige HB die sich (fast) perfekt getarnt haben.

Aber natürlich erkennt man sich gegenseitig, dazu reicht im Regelfall ein kurzes Gespräch aus. ;-)

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