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Studie: Hochbegabt? Sagen Sie das auf der Arbeit lieber nicht
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Wer einen IQ von 130 und mehr hat, gilt als hochbegabt. Im Job eigentlich eine tolle Sache. Doch eine Studie zeigt: Hochbegabte kämpfen gegen das Vorurteil, sozial inkompetent zu sein.

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irrenderstreiter 18.04.2016, 20:03
30.

Zitat von Daedalus
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus muss ich leider sagen, dass es auf ca. 90% der Hochbegabten zutrifft, dass deren soziale Kompetenz dafür teilweise deutlich geringer ist. Von daher bestätigen sich die Vorurteile einfach und ich behaupte mal, das sind gar keine Vorurteile.
Und Sie meinen allen Ernstes 90% der Ihnen bekannten Hochbegabten wären statistisch relevant?

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wasnulos 18.04.2016, 20:13
31. Diese Studie

mischt Persönlichkeitsskalen mit Intelligenzskalen, ist in etwa wie Birnen mit Äpfeln vergleichen.

Hochbegabte "wirken" auf normal Begabte arrogant, da diese einfach komplexe Fragestellungen viel schneller lösen können.

Wer kann denn den "Klugscheißer" leiden, der immer schon die Antwort hat, wenn man selber gerade noch am nachdenken ist?

Leistungsfähigkeit gibt es überhaupt nicht, es gibt Leistungsmotivation die es Menschen erlaubt immer weiter/höher/schneller was auch immer sein zu wollen.

Dies hat mit Intelligenz nichts zu tun und steht auch in keiner Korrelation dazu. (für manche Tätigkeiten muss man "dumm" aber Leistungsorientiert sein. Bitte liebe Staubsaugervertreter, die jeden Tag von Tür zu Tür tingeln und 300mal den gleichen Satz sagen müssen, verzeiht mir euch als Beispiel zu nehmen. In dem Job ist Intelligenz sehr hinderlich)

Wer hochbegabt ist und dies weiß, kann problemlos damit umgehen. Wartet man halt im Meeting 3 Minuten länger bevor man die Lösung präsentiert und keiner fühlt sich als dumm.

Macht man dies nicht, kommt in etwa das Ergebnis dieses Artikels heraus ;)

Liebe Grüße
Wasnu

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cc1958 18.04.2016, 20:19
32. Formel im Hintergrund

Ich glaube, da stimmt etwas nicht:

Der Wert unter der Wurzel (v hoch 2/v hoch 2) sollte 1 ergeben. 1 minus 1 ergibt 0.

Hat man da der Medienwirkung wegen vielleicht vergessen, ein v durch c (Lichtgeschwindigkeit) zu ersetzen?

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diskretes Kontinuum 18.04.2016, 20:24
33.

Hochbegabte sind eigenständig und haben es nicht nötig, sich dem durchschnittlich intelligenten (oder eben: durchschnittlich dummen) Pöbel anzupassen und an den hinterfotzigen Tratschgeschichten mitzuspinnen, die jener als "unerlässliche soziale Tätigkeit" definiert. Die Kraft des Normativen, die Banalität des Bösen, et cetera, et cetera...

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sikasuu 18.04.2016, 20:26
34. Anekdoten mit der Definition soll, könnte hätte....

Zitat von unglaeubig
@Sikasuu: Mein größtes Problem mit dem Buch "Die Vermessung der Welt" ist es, dass dort Gerüchte aneinandergereiht werden, die sich durch eben dieses Buch als Tatsachen etablieren.
.... sind doch GERÜCHTE,und wer Kehlmann für einen Sachbuchautor hält, glaubt auch Karl May war ein Reseischriftsteller.
.
BTW. Kehlmann das sich diese Versatzstücke ja nicht aus den Findern gesogen, sondern sie gehören zum großen Teil in den "Sagenkreis" um Humbolt&Gaus:-))

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derfalscheprophet 18.04.2016, 20:35
35. Bullshit

Ich bin weder hochbegabt noch habe ich einen IQ von über 130. Der ein oder andere Kollege aber sehr wohl und trotzdem sind wir alle auf einer sozialen "Wellenlänge". Einfach mal akzeptieren und honorieren,dass jmd halt schneller,intelligenter und/oder besser ist. Umso besser wenn man darüber lachen kann.Manchmal habe ich das Gefuehl,dass wir "Normalos" sozial inkompetent sind.Over oder Ende.

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Baal 18.04.2016, 20:44
36. Da ich 42,003 % der Beiträge in diesem Forum

intellektuell nicht nachvollziehen kann und 57,997% als unbeweisbaren Unfug erachte denke ich, äh ich denke also ich bin auch einer von denen.
Von den Hochbegabten oder so.
Alles klar?

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hans_hamburg 18.04.2016, 20:52
37. Den meisten Hochbegabten ist ihre Hochbegabung egal

1,6 Millionen Hochbegabte gibt es in Deutschland.

- Einige sind sehr gut in der Schule, weil sie so intelligent sind.
- Einige sind sehr schlecht in der Schule, weil sie wegen ihrer hohen Intelligenz mit der langweiligen Schule nicht klar kommen.

Fakt ist, für die meisten Hochbegabten ist ihre Hochbegabung gar kein Thema.

Nur wenn es Probleme gibt, setzt die Analyse ein. Und dann ist die Hochbegabung natürlich sehr praktisch, denn an der Hochbegabung kann man ja nichts ändern. An der sozialen Kompetenz schon. Nur als Beispiel.

Hochbegabung ist nur ein kleiner Teilaspekt der eigenen Persönlichkeit. Sich nur diesem Teilaspekt zu widmen ist vielleicht intelligent. Aber nicht besonders klug.

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syracusa 18.04.2016, 20:54
38.

Zitat von Daedalus
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus muss ich leider sagen, dass es auf ca. 90% der Hochbegabten zutrifft, dass deren soziale Kompetenz dafür teilweise deutlich geringer ist. Von daher bestätigen sich die Vorurteile einfach und ich behaupte mal, das sind gar keine Vorurteile.
Doch, denn das kann man gar nicht trennen. Zuerst mal wissen Sie ja nicht, ob Ihr Gegenüber besonders intelligent ist. Das bemerken Sie nur in der Interaktion, also meistens im Gespräch. Da aber werden Sie das besonders dadurch bemerken, dass der Intelligente Ihnen häufig widerspricht, Ihre Fehler korrigiert, Sie auf Fehlschlüsse aufmerksam macht, und Ihre Denkansätze weiter spinnt und Alternativen dazu entwickelt. Sie wiederum interpretieren dieses Verhalten als Besserwisserei, und Sie glauben, dass Ihr Gegenüber nicht über ausreichende soziale Kompetenz verfügt, Sie auf eine Weise zu korrigieren, bei der Sie sich nicht dumm vorkommen müssen.

Sie glauben, dass Hochintelligente weniger soziale Fähigkeiten haben. Hochintelligente Menschen dagegen halten mit ihren Fähigkeiten zurück, weil sie wissen, dass Leute wie Sie andernfalls ein schlechtes Bild von ihnen bekommen. Und diese Zurückhaltung interpretieren Sie dann schon wieder als mangelhafte Sozialkompetenz.

Fazit: Ein Hochbegabter kann's Ihnen nie recht machen.

PS: Nein, meinen IQ teile ich hier nicht mit.

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ziehenimbein 18.04.2016, 20:55
39. Besser schwul und behindert als hochbegabt,

denn da ist die gesellschaftliche Akzeptanz deutlich höher.

Was der Artikel beschreiben will, zeigt sich leider in den Kommentaren!

Statt einem Hochbegabten zu seiner Gabe zu gratulieren "Schön, dass Du so begabt bist, dann fällt Dir Vieles sicherlich leichter!",wie man es vielleicht bei jemand machen würde, der besonders gut Gitarre oder Fußball spielen kann,ist es wohl doch eher so, dass man demjenigen das neidet, wofür dieser nichts getan und es womöglich nicht einmal verdient hat.
Leider ist die neidgetriebene Variante, zumindest hier in Deutschland, weitaus häufiger anzutreffen. Wir vergleichen hier einfach zu viel. Bin ich dumm, wenn der Andere intelligenter ist? Ist mein hochbegater Mitarbeiter eine Gefahr für meine Position als Vorgesetzter? Sich in einem solchen Umfeld als Hochbegabter zu outen ist eher nicht angesagt.
Eigentlich kann man sich nur verstecken, wenn man keine Nische gefunden hat, in der man seine Möglichkeiten einsetzen kann. Ich kenne einige, insbesondere offiziell Hochbegabte, die massive Probleme in den Schulen hatten und es somit auch nicht "weit" gebracht haben. Bei Anderen wiederum wurde die Talente entdeckt und gefördert. Hier endet die Flucht in die verdrängenden Drogen im Suizid, dort führt die Anerkennung und Förderung zur Professur.

Ich habe Grundschullehrer erlebt, die einem Kind, nach der Information es sei hochbegabt, nicht mehr geholfen und es vor der Klasse immer wieder bloßgestellt haben.

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