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Studie: Jeder fünfte Arbeitnehmer empfindet "digitalen Stress"
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Sie sollen die Arbeit erleichtern, belasten viele Beschäftigte aber auch: digitale Technologien. Was Mitarbeiter am meisten nervt, zeigt eine Umfrage.

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torflut 30.08.2019, 16:30
1. noch etwas

Die Technik übernimmt zunehmend Entscheidungen und der eigene Entscheidungsspielraum sinkt. Damit wird die Arbeit entwertet und es geht zunehmend um Menge und weniger um Qualität oder Kreativität. Auch wenn der Arbeitsplatz noch ausreichend Fehlerfallen bereit hält, sinkt die Attraktivität der Aufgabe. Zukünftig sind solche Überlegungen jedoch nicht mehr nötig, denn digitale Lösungen werden massenhaft Arbeitsplätze am Computer vernichten. Dieser Prozess wird in Kürze Verwaltungen, Banken, Versicherungen usw. hart treffen.

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Profdoc1 30.08.2019, 18:17
2. @ #1

Die Banken, Versicherungen, etc. wird es nicht hart treffen, im Gegenteil......
Es wird die Mitarbeitenden treffen! Korrekt.

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zeisig 30.08.2019, 21:04
3. Zu schnell.

Technischer und digitaler Fortschritt ist etwas Gutes.
Aber das geht alles zu schnell.

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Periklas 30.08.2019, 22:09
4. Was die KI noch lernen sollte

Das ein Computer seine eigene Leistungsfähigkeit nicht in Frage stellen soll, ist der Anspruch den wir selbst auf jedes Netzwerk und jeden Client übertragen haben. Ein Ausfall ist zu keinem Zeitpunkt tolerierbar. Eine Leistungsüberwachung entsteht aus dem Anspruch selbst wohin gegen die Ungewissheit bei einem Ausfall der Systeme den Stress weiter erhöht. Da der Ausfall von einem System in einem persönlichen Verantwortungsbereich hineinreicht ist die Differenzierung zwischen einfachen Fehlverhalten einem selbst(keine Updates aufgespielt) oder der eigentliche Ursache nicht geklärt. Vereinfacht gesagt die gläserne Person sitzt hinter dem Bildschirm. Alle andere Faktoren wie Unzuverlässigkeit, Unterbrechungen, Überflutungen und Nichtverfügbarkeit sind relative Faktoren der Ich Wahrnehmung.
Dem Fall entsprechend ein Twitter Beitrag von Donald Trump zur Veröffentlichung länger als fünf Stunden benötigen sollte liegt das nicht in der Verantwortung der Twitter IT.

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emil_erpel8 31.08.2019, 00:14
5.

Zitat von Periklas
... KI ...
"KI" sind von Menschen programmierte und/oder trainierte Algorithmen. Intelligenz und Selbstreflektion sind da soviel drin wie in Schimmelpilz oder Tapeten.

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JaIchBinEs 31.08.2019, 10:43
6. Zeiterfassung und Erbsenzählerei

Immer wieder ein Thema ist die elektronische Zeiterfassung, die mich öfter nerven.
Obwohl ich seit langem Freiberufler bin, erfolgt die Abrechnung immer nach Abzeichnung der geleisteten Stunden, Handwerker oder Ärzte brauchen das nicht.
Seltsame und handgestrickte Uraltprogramme oder auch komplizierte Tagesszenarien mit Privatunterbrechungen, Rundungsfehlerunterschiede zwischen dem Stempelkartensystem und meinem Excel Blatt, oder Dienstreisen, wo ein Log-out am PC nicht möglich ist, haben mich schon etliche Rückfragen gekostet.
Selbst Bitten auf eine Lösung zu meinem geringfügigen Nachteil wurden nicht angenommen, stimmige Zahlen in Nachkommastellen sind wichtiger als persönliche Leistungsbereitschaft.
Zu guter Letzt kann der Unterzeichner beim Monatswechsel krank, in Urlaub oder im berühmten Brückentagwochenende sein, während der Vermittler auf die pünktliche Abgabe der Abrechnung drängt.
Am liebsten sind mir Monatserste am Mittwoch, wo ich alle Beteiligten gut erreichen kann.

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mydryn 31.08.2019, 14:50
7. Besonders schlimm ist es im öffentlichen Dienst

Dort wird nunmehr alles von oben nach unten, angewiesen, mitgeteilt und was sonst nicht alles. Es ist auch egal, ob der Empfänger dies wissen muß oder nicht. Wenn jeder etwas erhält, kann man sich später immer herausreden. Ich hab das doch mitgeteilt …..
Besonders nervig ist es, wenn von einer zentralen Stelle die Updates durchgeführt werden. Dann liegen für einen halben Tag die Behörden still. Es ist ja völlig undenkbar, daß Updates am Samstag durchgeführt werden.

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octagon87 31.08.2019, 19:36
8.

Nur jeder 5.
Also hätte man auch schreiben können:
80% empfinden keinen digitalen Stress.
Ist doch wirklich nicht viel.
Bei der Arbeit bekommt man Geld dafür, das man auch unangenehme Dinge tut.....
So ist der deal.

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the lucky one 01.09.2019, 08:20
9. Führungskraft gefragt - früher wie heute!

Auch bei den Stichwörtern Leistungsverdichtung und Digitalisierung sind die Qualitäten einer Führungskraft gefragt: wie viel muss ich aus der Fülle an digitalen Möglichkeiten abschöpfen, um erfolgsorientiert zu wirtschaften und wieviel können die Mitarbeiter tragen?

Leider fehlt‘s an guten Führungskräften und das Problem löst auch die Digitalisierung nicht.

War doch schon auf den Galeeren so: selbst mit den besten Rudern und der durchdachtesten Stromlinienform konnte der Sklave trotzdem nicht nonstop rudern. Das Schiff war vielleicht schneller, aber der Sklave ist trotzdem verendet, wenn die Führungskraft entsprechend war.

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