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Studie zu Homeoffice: Väter nehmen sich nicht mehr Zeit für ihre Kinder, selbst wenn
DPA

Väter machen Überstunden, Mütter auch - doch die kümmern sich auch noch um die Kinder. Eine Studie zeigt: Homeoffice und flexible Arbeitszeiten belasten Eltern. Und sie verstärken das Ungleichgewicht.

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RalfHenrichs 05.03.2019, 06:09
1. Die Frage ist,

wie groß der Anteil der Alleinerziehenden in dieser Studie ist. Angenommen (was nicht der Fall ist, ich weiß, aber angenommen) bei Kindern mit zwei Elternteilen würden sich die Erziehungsaufgaben gleich verteilen. Es gibt dann aber deutlich mehr (was ja der Fall ist) alleinerziehende Frauen als Männer, dann ist der Anteil der Erziehungszeiten bei Frauen deutlich größer als bei Männer. Will sagen: die Alleinerziehenden müsste herausgerechnet werden, um zu korrekten Ergebnissen zu kommen. Dass es mehr alleinerziehende Frauen als Männer gibt und warum es dies gibt, ist dann ein weiteres Problem.

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juri. 05.03.2019, 06:28
2. Nur mal ein ketzerischer Gedanke:

Wie sieht's denn hier mit Ost-West-Gefälle aus, gaben die Panel-Daten das auch her?

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abgelehnt 05.03.2019, 06:39
3. Studie?

Es braucht also eine Studie dafür um zu erkennen, dass jemand der im HomeOffice oder bei flexiblen Arbeitszeiten mehr Zeit, als die Verglrichsgruppe, in die Arbeit investiert, dementsprechend weniger Zeit für andere Dinge hat? Wurde wenigstens berücksichtigt, dass Männer i.d.R schon länger arbeiten? Es ist ein Unterschied ob ich an 6 Arbeitsstunden noch eine Stunde dran hänge oder an 8 Arbeitsstunden..

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chillitilli 05.03.2019, 06:40
4. Viele / im Durchschnitt!

Könnt ihr das denn nicht korrekt als Durchschnitt einer Schätzung schreiben? Das ist sicherlich bei weitem nicht in jedem Haushalt so. Nicht alle Väter nehmen sich keine Mehrzeit für ihre Kinder.

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hansgustor 05.03.2019, 06:46
5. Teilzeit

Wurden die Arbeitszeiten normalisiert? Ansonsten verzerrt Teilzeit-Arbeit die Statistik.

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tobi.oe 05.03.2019, 06:47
6. Weit verbreiteter Trugschluss

Das man bei flexibleren Arbeitsmodellen mehr Freizeit (ich habe keine Kinder, deshalb schreibe ich hier bewusst nur von Freizeit) hat, ist ein weit verbreiteter Trugschluss.

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timtom2222 05.03.2019, 06:57
7.

Wer sagt das die Home Office Leute immer Arbeiten, nur online ist nicht gleich arbeiten.

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spon_3175452 05.03.2019, 06:57
8. Artikel oder Studie

Hier wird alles in einen Topf geworfen, keine Unterscheidung zwischen Teilzeit und Vollzeit, keine Differenzierung ob man 5 oder 1 Tag home office machen darf etc.

Genial auch dies:
Mehr Zeit für Erholung, also etwa für Schlaf oder Sport, nehmen sich Beschäftigte mit Kindern im Haushalt generell nicht, auch wenn sie es könnten: "Einen Freizeitgewinn mit flexiblen Arbeitsarrangements gibt es weder für Mütter noch für Väter", schreibt Lott.

Home office und Flex-Zeiten heißt ja nicht faulenzen, sondern nur wo - und wann-anders arbeiten.

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vantheuni 05.03.2019, 07:15
9. So ein Quatsch...

Ich vermisse in dem Beitrag die Angabe über die Branchen in denen gefragt wurde. Werden hier Äpfel mit Birnen verglichen oder haben alle Befragten die gleichen Konditionen im Arbeitsvertrag. Urlaubstage, Boni, etc.? Denn all dies hat ebenfalls Auswirkungen auf die Haltung gegenüber einer Arbeitsstelle. Wer wie ich annähernd 3 Stunden am Tag pendelt ist mit homeoffice sichtlich entspannter im Familienleben auch ohne extra Zeit für Familie. Fahrtkosten, Umweltbelastung (Pendelverkehr), ... es gibt so viel mehr gute Gründe warum dieses Arbeitsmodell die Zukunft werden sollte. Die Erfahrung zeigt das Arbeitgeber fast immer argwöhnisch so einem Modell gegenüber stehen, der Arbeiter könnte ja daheim faul rumsitzen und erhöhen in der Regel das Arbeitspensum. Diese Studie und Beitrag beleuchten auf äußerst naive Weise das Thema! Schade lieber Spiegel... sozial geht anderst!

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