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Studie zu Homeoffice: Väter nehmen sich nicht mehr Zeit für ihre Kinder, selbst wenn
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Väter machen Überstunden, Mütter auch - doch die kümmern sich auch noch um die Kinder. Eine Studie zeigt: Homeoffice und flexible Arbeitszeiten belasten Eltern. Und sie verstärken das Ungleichgewicht.

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oledoledoffe 05.03.2019, 07:22
10. Flexible Arbeitszeiten und home office scheinen nicht mit

weniger Arbeit einherzugehen. Da Arbeitnehmer immer mehr leisten müssen, wundert es mich nicht, dass anderes auf der Strecke bleibt. Damit man zu Hause effektiver arbeitet, muss man dort weniger abgelenkt sein als auf der Arbeit. Ob das so zutrifft mag man bezweifeln... Interessant wäre noch zu wissen, ob Arbeitnehmer mit flexiblen Arbeitszeiten weniger krank sind. Der Arbeitgeber könnte js argumentieren: Wir sind doch flexibel. Arbeiten sie wieder mehr, wenn sie gesund sind...

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erol.e 05.03.2019, 07:36
11. Ich kann das irgendwie nicht Nachvollziehen...

Zumal wenn Ich bedenke das mir pro Tag, 2 Stunden Fahrzeit erspart werden (und dass auch nur wenn keine Baustellen, Stau, Unfälle, usw...) ?

Auch das ich meine Arbeitszeiten mittags unterbrechen kann um die Kinder abzuholen, mit Ihnen zu Essen und bei Ihren Hausaufgaben zu helfen, während ich dies vom Büro aus nicht tun kann?

Klar lege ich das mal eine Stunde drauf. Zumal ich ja nicht so schnell und effektiv alles abarbeite was bei mir auf dem Tisch landet. Bin ja zuhause und es läuft nicht weg.

Ich glaube viel eher das die "Datenlieferanten" , die Statistiken etwas unterstützt haben, um nicht mit Ihren Arbeitgebern in Probleme zu geraten.

Des weiteren würde ich gerne wissen was die Personen vom Studiengang als "Kinderbetreuung" verstehen?

Anmerkung über mich: Es sind zwei und beide unter 12....

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whgreiner 05.03.2019, 07:55
12.

Wenn Männer - wie in der "Studie" gezeigt - mehr Erwerbsarbeit leisten (was sie übrigens in erster Linie für Frau und Kinder tun!), können sie eben nicht auch noch mehr Betreuungsarbeit leisten, wie der Titel fälschlicherweise suggeriert. Auch ein männlicher Tag hat nur 24 Stunden.

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Obazda 05.03.2019, 07:59
13. Trifft auf meinen Alltag absolut nicht zu

Ich bin Vater von zwei Kindern.
Kinder morgens entspannt zur Krippe bringen, nachmittags auch mal früher abholen und noch was unternehmen, mittags zusammen essen. Das wäre ohne Home Office und flexible Arbeitszeiten nicht möglich. Klar mache ich ab und an mal eine Überstunde mehr, aber das wird durch die Ersparnis beim Arbeitsweg bei weitem aufgewogen.

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navitrolla 05.03.2019, 08:01
14. Überstunden?

Ich vermisse bei allen möglichen Homeoffice - Studien die Betrachtung der tatsächlichen Abwesenheitszeit.
Ich habe als Homeoffice-worker absolut kein Problem damit, am Ende eine halbe Stunde mehr am Tag zu arbeiten, wenn ich durch das Wegfallen der einfachen 45min Pendelstrecke 1 Stunde Lebenszeit täglich gewinne.
Außerdem habe ich mir noch die Fahrt zur Postagentur gespart und die Wäsche habe ich auch schon zwischendurch in den Trockner geräumt.

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Voth 05.03.2019, 08:10
15.

Tja wie immer wenn es um Gendersachen geht fehlen erst mal Grundlegende Informationen. Oder sie sind zwar in der Quelle aber SPON lässt sie aus.

In kurz: Endloser Text über Arbeitszeiten und Überstunden und und und - Aber mit keiner Silbe erwähnt wie viele Wochenstunden man überhaupt schiebt

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ontwoone 05.03.2019, 08:22
16. Anerkennung nötig

Natürlich arbeitet man im Heimbüro mehr. Sowohl Fahrzeiten, als auch Kollegengespräche auf dem Flur entfallen. Arbeitsbeginn ist sofort, Arbeitsende aber offen. Es gehört heute echte Selbstdisziplin dazu, sich nicht zu übernehmen oder zu verzetteln. Auf jeden Fall ist die Heimarbeit eine Chance, die die Wirtschaft noch lange nicht richtig nutzt. In einigen Berufen und Branchen längst Standard, in anderen immer noch als arbeiten im Pyjama verhöhnt. Auf jeden Fall benötigt das Arbeiten von Zuhause eine Aufwertung durch Anerkennung. Das fängt mit der Steuer an: hier wird erst mal alles in Frage gestellt. Dann fehlt jegliches Coaching und die Arbeitsplatzeinrichtung durch die Unternehmen. Dabei sparen die Unternehmen viel Geld und erhalten produktivere Ergebnisse. Erst nach der Anerkennung und der Regelung als ordentlicher Arbeitsplatz, verschwindet das „schlechte Gewissen“, so dass man seine Arbeitszeit organisiert und auch Zeit für die Familie erübrigt.

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rodorn 05.03.2019, 08:23
17. Freizeit

Ich bin papa von 2 kindern 3 jahre und 2 wochen. Ich empfinde zeit mit den Kindern = Betreuungszeit als Freizeit. Ich kann meine Arbeitszeit flexibel gestalten und spare im Homeoffice 90 Minuten Pendelei. Das ist der eigentliche Gewinn. Der wegfall der sinnlosen Fahrerei.

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die_WahrheitXXL 05.03.2019, 08:26
18. Die Studie passt wunderbar

habe gerade ich als Mann den Job komplett für die Kinder aufgegeben. Und um zusätzlich mehr Zeit für die Kinder zu haben hat meine Frau Home-Office genehmigt bekommen. Die Studie bildet nicht Personen ab, deren Ziel es ist, Karriere und Job zu trennen. Es ist Einstellungssache und keinesfalls richtig, den Mann in dieser Sache generell als nachlässig zu nennen.

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az150 05.03.2019, 08:28
19. Fragen

Der Artikel wirft doch einige Fragen zur Studie auf:
1. Welche Homeoffice-Modelle wurden untersucht (Homeoffice an Wieviele Stunden oder Tagen)?
2. Wie groß waren die zulässigen Spannen der flexiblen Arbeitszeiten am Tag?
3. Welcher Arbeitnehmer arbeitet wöchentlich 3,5 Std. zusätzlich unentgeltlich?
4. Ist das arbeitsrechtlich überhaupt zulässig (Gratis-Überstd.)?

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