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Studie zum Gehalt: Diese Arbeiter verdienen mehr als Akademiker
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Akademiker haben das höchste Einkommen: Das stimmt nicht immer. Eine neue Studie zeigt, in welchen Branchen am besten gezahlt wird - und wo man mit einer Ausbildung sogar mehr bekommt als mit einem Studium.

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Gerd Palmdorf 03.08.2016, 18:20
1. Lebenszufriedenheit

"Individuelle Vorlieben, Neigungen und Fähigkeiten seien hinsichtlich der Lebenszufriedenheit oft wichtiger als das spätere Gehalt"

wie wahr, wie wahr (aber wann hat man die Einsicht?)

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ogg00 03.08.2016, 18:22
2. BruttoLEBENSentgelt?

Es wird sich immer wieder was neues ausgedacht, um die Leute gegeneinander auszuspielen. Wer tatsächlich sein Lebensentgelt zusammenrechnet, dem kann man wohl kaum noch helfen. Es ist doch total unterschiedlich, ob man als junger Mensch zwar arm aber frei und dafür als reifer Mensch wohlhabend oder die ganze Zeit seit dem 16 Lebensjahr durcharbeitet, um dann in Summe 100k irgendwann man gehabt zu haben. Jedes Modell hat seine Vorzüge...

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tempus fugit 03.08.2016, 18:43
3. wer sich zu seinem 'Beruf'...

...berufen fühlt, ihm/ihr der Job wirklich Spass und Befriedigung verschafft, dem fällt die Arbeit auch leicht selbst wenn positiv stressig.

Und der schafft auch was, das/der setzt sich auch durch...

Leider fällt die Entscheidung zum Beruf oft zu früh, zu sehr
und oft spielen Erwartungshaltungen des Umkreises - Eltern... - eine grosse Rolle - und der Zufall selbst.

Ich kenne bsplsw. einen jungen Mann, Adoptivsohn, sagen wir mal bescheidener Adoptiveltern die meinten, zhu mehr als einem gelernten Maurer würde es nicht reichen.

Er wurde Maurer und heute ist er in einem weltweiten Konzern von Werkstechnik und -logisik ein gefragter PRAKTIKER, der wohl so manchem 'Studierten' was vormacht.

Ich freu' mich immer, mit ihm über Job und Technik zu
diskutieren, inzwischen 50-jährig hat er immer noch den drive und die Begeisterung für neue und unkonventionelle Lösungen voll drauf!

Erinnerlich hat er nicht mal die Mittlere Reife - weil seine liebevolle Eltern ihm möglicherweise das garnicht zutrauten!

Eben: Trauen, wollen, eine Portion posititven Eigensinn und Spass am Job, das ist es, was mittelfristig Erfolg bringt.

Übrigens in allen Berufen - nicht umsonst ist 'Beruf' Teil des
Wortes Berufung!

Und unabdingbar für Erfolg => auch ökonomischer Erfolg!

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mowlwrf 03.08.2016, 18:51
4. @1

Bin 38 und habe festgestellt das Karriere nicht wichtig ist. Habe einen guten Job, Familie, ein Haus. Reicht mir. Wenn ich bedenke wieviel unbezahlte Überstunden ich in den 18 Jahren gemacht habe... Tzz nu nimmer.... Und wenn es nur Vorstandsvorsitzende gäbe wäre ja auch doof... :-)

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geotie 03.08.2016, 18:52
5.

Eine reele Bezahlung ist wichtig. Es muss nicht gleich das Gehalt und die Boni eines Bankers sein, aber man soll seine Arbeit auch nicht verschenken.
Was in meinen Augen wichtiger ist, dass ist die Freude bei der Arbeit, die Mitarbeiter mit denen man gut auskommt, den Spaß den man bekommen kann. Wenn das nicht klappt und man sich in der Firma, in der Abteilung sich nicht wohl fühlt, sollte rechtzeitig die Reißleine ziehen und was anderes suchen.
Ausserdem ist es sehr angenehm, mal die Firma zu wechseln, man lernt neue Arbeitstechniken, neue Mitarbeiter kennen. Die Dänen machen das schon lange so, der Deutsche tut so als ob der nie wieder einen Job bekommt.

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TS_Alien 03.08.2016, 19:11
6.

Beim Bruttogehalt ist hoffentlich auch berücksichtigt worden, das Beamte brutto vergleichsweise wenig erhalten. Falls nicht, ist die ganze Studie verzerrt.

So richtig aussagekräftig ist die Studie ohnehin nicht. Es gibt Ärzte, die im Jahr locker eine Million verdienen. Das hebt den Schnitt bei den Berufen im medizinischen Bereich erheblich.

Wo sind eigentlich die Makler eingeordnet? Die brauchen offiziell keine Ausbildung und erhalten relativ viel an Provisionen.

Mittelwerte über so viele verschiedene Berufe sind meistens ohne jede Aussagekraft.

So oder so ist eine gute Ausbildung bzw. Bildung immer wichtig. Schließlich möchte man auch sein Gehirn trainieren und geistig fit bleiben. Das ist wichtiger als ein paar Hunderter mehr Gehalt im Monat.

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elektrofachkraft 03.08.2016, 19:12
7.

Ja, der Beruf muss Spaß machen. Allerdings haben manche Beruf einfach das Problem, dass ihnen keine hohe wirtschaftliche Relevanz beigemessen wird, sodass die Vergütung entsprechend niedrig ausfällt. Zumindest bei meinem Arbeitgeber nehmen die Azubis auch die Lehrstellen an, die sie sich eigentlich nicht für ihre berufliche Zukunft vorgestellt haben, da sie in diesem Fall zumindest eine gute Bezahlung und Sicherheit erwarten können. Vielleicht ist das nicht unbedingt das optimale Szenario, doch zum persönlichen Lebensglück gehört eben nicht nur ein spaßiger Beruf, sondern auch die Existenzsicherung durch ein geregeltes, ausreichend hohes Einkommen. Wohl denen, die beides haben. :-)

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surfer200 03.08.2016, 19:27
8. Ziel verfehlt, setzen, sechs

"Diese Arbeiter verdienen mehr als Akademiker" steht im Titel. Nur im Artikel finde ich nichts davon.

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miram-m 03.08.2016, 19:28
9. Lebensumstände

-->spielen eine riesige Rolle. Wenn man schon etwas (Geld, Immobilien, Aktien) besitzt beziehungsweise geerbt hat, fühlt man sich bei der Berufswahl freier. Wenn man nichts hat, sollte man schon aufs Geld schauen. Mir wäre schon wichtig zu wissen, was vom Nettolohn am Ende des Monats übrig bleibt.

Mein Mann spielt Lotto in der Hoffnung irgendwann seinen stressigen Job aufzugeben))). Ich sage ihm, finde den Job, der Dich glücklich macht, brauchst keine Lottoscheine mehr ausfüllen.

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