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Studie zur Arbeitsmoral: Jeder vierte Chef klagt über Berufsanfänger

Junge Berufsanfänger sind lustlos und gehen Probleme nicht systematisch an: Laut einer Studie sind 26 Prozent der deutschen Arbeitgeber mit dem Nachwuchs unzufrieden. Noch schlimmer ist die Lage nach Einschätzung der Firmen in den Euro-Krisenländern.

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ennalyse 13.01.2014, 11:46
1. Inzwischen werden Abiturienten eingestellt

wie in grossen Kliniken für die Pflegerausbildung.

Man kann die Zensuren der Hauptschüler/realschüler nicht ganz nachvollziehen: zBsp. Deutsch 3 und dann im Ausbildungsalltag kein einziger Satz fehlerfrei. Problem-orientiertes Handeln fast unmöglich. Demgegenüber smartphone ständig auf stand-by. Eine Frage des Elternhaus und der schulischen Bildung. Allgemeinbildung parterre.

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Seifert 13.01.2014, 11:49
2. Falsch informiert

Zitat: Zwei Drittel der jungen Menschen geben an, sich falsch oder unzureichend informiert zu fühlen, was ihre spätere Berufswahl betrifft.
Information (sammeln)ist ein aktiver Prozess,d.h.die Eigeninitiative ist gefragt.Es gibt heute eine Unzahl von Informationsmöglichkeiten,die verlangen aber aktives Tun.Warten,dass jemand kommt und fragt,ob Herr oder Frau X Informationsbedarf hat -das ist Traumtänzerei.
Allerdings sollte-zumindest in Haupt-und Realschulen-das Thema Betriebspraktikum intensiver angegangen werden.einmal drei Wochen im Betrieb:das reicht nicht.Ob aber Betriebe a)bereit und b) in der Lage sind,entsprechende Praktika zu organisieren,das kann nur das entsprechende Unternehmertum beurteilen.

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grommeck 13.01.2014, 11:49
3. klagen, klagen,klagen....

ist das alles was deutsche Unternehmen noch können?? Viele dieser Chefs sind selbst Schnarchnasen, die von nichts `ne Ahnung haben - mußte ich leider in meinem über 40 Jahren im Beruf feststellen. Statt zu jammern sollte der Lobbyisteneinfluß mal in eine andere Richtung gelenkt werden von unseren ach so tollen Argeitgeberverbänden und Konzernbossen.

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kdshp 13.01.2014, 11:50
4.

Zitat von sysop
Junge Berufsanfänger sind lustlos und gehen Probleme nicht systematisch an: Laut einer Studie sind 26 Prozent der deutschen Arbeitgeber mit dem Nachwuchs unzufrieden. Noch schlimmer ist die Lage nach Einschätzung der Firmen in den Euro-Krisenländern.
Und in der heutigen zeit sind unternehmen nicht mehr das was sie mal waren also eher viel schlechter. Da wird gefordert und gefordert oft soll man die arbeit von 2-3 leuten machen oder können UND dann wird man auch noch schlecht bezahlt und behandelt.

Vieleicht sollte die unternehmen mal überlegen warum junge leute so sind und nicht jammern das es so ist. Es könnte ja an einem selber liegen!

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franxinatra 13.01.2014, 11:50
5. Um es mit Danton zu sagen:

Die (industrielle) Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eigenen Kinder; Brandbeschleuniger dieser Entwicklung ist dann noch die moderne Medienkultur.

Es gibt eben einen Unterschied zwischen entfremdeten Unternehmen, die in den liberalisierten vergangenen Dekaden ihre Nachwuchsvernatwortlichkeit ablegten, und es gibt die -meist Familienunternehmen- die durch die Tradition der Nachhaltigkeit ihre Zukunft sichern.

Wer aber wegen einer schwierigen AZUBI-klientel erst gar keine Ausbildungsplätze anbietet, der sucht nur nach Ausreden seine eigene Verantwortungslosigkeit zu vertuschen.
Und es dürften die selben sein, die dann beklagen, dass wir in unserem Land zu wenig Nachwuchs haben um die viel zu hohen Renten zu bezahlen...

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privat78 13.01.2014, 11:51
6. Gute Arbeit würden die Menschen mit Begeisterung ausführen

Man kann jetzt aber nicht erwarten dass sich Menschen mit Begeisterung versklaven lassen. Niedriglöhne schlecht aussichten und Beschimpfungen fördern nicht die Motivation. Auch wenn Mutti ständig sagt Deutschland geht es gut, ändert dieses nichts an den Tatsachen. Es geht weiterhin bergab mit dem Land, und das es anderen Ländern schlechter geht ist kein Trost.

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Lütt_Matten 13.01.2014, 11:51
7. Endlich gibt es die passende Leistung zum hiesigen Lohnniveau:D

Zitat von sysop
Junge Berufsanfänger sind lustlos und gehen Probleme nicht systematisch an: Laut einer Studie sind 26 Prozent der deutschen Arbeitgeber mit dem Nachwuchs unzufrieden. Noch schlimmer ist die Lage nach Einschätzung der Firmen in den Euro-Krisenländern.
So ne Überraschung;) Gedrückte Löhne führen eben zu gedrosselter Leistung, wer mehr will muss mehr bieten!

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cabeza_cuadrada 13.01.2014, 11:52
8. es ist erschreckend!

Also ich Anfang mitte der 90iger meine Ausbildung gemacht haben, hat die gesamte Berufsschulklasse nach 3 Jahren die Prüfung abgelegt. Wenn ich sehe wie leichtfertig heute die "Lehre" geschmissen wird verstehe ich die Welt nicht mehr. Jetzt rächen sich die "neuen Erziehungsmethoden" wo Kinder nichts anderes als kleine Erwachsene sind. Es gibt kaum noch Regeln und alles wird mit den Kleinen ausdiskutiert. Zu früheren Zeiten gab es bei Rückfrage wieso man denn dieses oder jenes machen soll noch "Weil ich es dir sage!!!" zur Antwort. Heute bringt man den Kindern ja schon bei, dass der Lehrer ihnen überhaupt nichts zu sagen habe. Habe ich in der Schule mal einen Anschiss bekommen gabs zuhause nochmal einen drauf, heute rennen die Kids zu ihren Eltern und diese dann umgehend zum Direktor. Das man dann als Lehrling aus allen Wolken fällt wenn man mal die Halle kehren soll ist ja dann klar. Dann schmeißt man halt hin und gut ist. Sich mal durchzubeißen ist einfach nicht mehr "in". Schämt euch - Jugendliche und Eltern!

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Adolfrausch 13.01.2014, 11:52
9. Muss man sich da wundern ?

Wenn man bedingt, welche Tatkraft und Ideen die vermeintlichen Vorbilder - sofern es sie überhaupt gibt - hervorbringen, muss man sich doch nicht wundern, wenn die junge Generation sich ebenso verhält.
Wie steht es denn mit der Tatkraft und der Fähigkeit Probleme zu lösen bei unserer angeblichen Elite (Merkel, Draghi. Obama, Putin, Ackermann..... ).

Ist doch nur logisch, dass sich die "kleinen" bewusst oder unbewusst verweigern, die Defizite der oberen Zehntausend zu kompensieren.

Von nichts kommt nichts, und ohne Vorbilder sollte man auch nichts zu erwarten.

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